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Omega European Masters – Fünf Deutsche in den Bergen

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02. Sep 2014
Das Omega European Masters findet wie jedes Jahr vor der beeindruckenden Schweizer Berglandschaft statt. (Foto: Getty)
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Wer beim Omega European Masters hoch hinaus will, hat es mit der Teilnahme schon fast geschafft. Auch fünf Deutsche wollen den Sieg.

Auf gut 1500 Metern Höhe liegt der Crans-sur-Sierre Golf Club und macht es den Akteuren beim Omega European Masters damit leicht, mit einem Sieg hoch hinaus zu kommen. Das Teilnehmerfeld verspricht aber trotzdem oder gerade deswegen „hoch“klassiges Golf. Vier aktuelle Ryder-Cup-Spieler und auch fünf Deutsche Golfer sind am Start, wenn es in Crans-sur-Sierre um 2,3 Millionen Euro geht.

Thomas Björn bei seinem ersten Sieg 2011. (Foto: Getty)

Thomas Björn bei seinem ersten Sieg 2011. (Foto: Getty)


Verteidigt Thomas Björn endlich einen Titel?

Allen voran teet Titelverteidiger Thomas Björn in der Schweiz auf. Der Däne gewann das Omega European Masters bereits zweimal und belegte zwei weitere Male den zweiten Rang. Björn konnte allerdings noch nie einen seiner 15 European-Tour-Titel verteidigen. Vielleicht kommt ihm ja die umfangreiche Umgestaltung des Par-71-Kurses letztes Jahr entgegen, die sich der Club 5,8 Millionen Euro kosten ließ. Im Race to Dubai wird Björn die Nummer eins, Rory McIlroy, nicht mehr gefährden können, doch Platz zwei ist allemal noch drin.

Ein Drittel des Ryder-Cup-Teams dabei

Bei der 80. Austragung des Omega European Masters wird es der 43-jährige Däne gleich mit drei seiner Ryder-Cup-Mannschaftskameraden zu tun bekommen. Auch der Schottische Captain’s Pick Stephen Gallacher und der Franzose Victor Dubuisson, der zum vierten Mal nacheinander in der Schweiz aufteet, gehen an den Start. Nummer vier in der Teilnehmerliste für Gleneagles und Crans-sur-Sierre ist Jamie Donaldson. Der Waliser wird ab Donnerstag, neben Shane Lawry, gemeinsam mit Björn in einem Flight starten.

Besser oder einfach nur mehr?

Zumindest zahlenmäßig sind die deutschen Teilnehmer den Mitgliedern des europäischen Ryder-Cup-Teams überlegen. Alles andere werden Marcel Siem, der nach einer Turnierpause vergangene Woche bei der Italien Open wieder ins Turniergeschehen eingriff, und der Rest der deutschen Equipe beweisen müssen. Zu dieser gehören auch Neu-Profi Dominic Foos, der eine neuerliche Chance erhält, sich auf der großen Bühne zu beweisen, und der Sieger von 1998, Sven Strüver.

Max Kieffer (Foto: Getty)

Moritz Lampert (Foto: Getty)

Vervollständigt wird das Gespann von Max Kieffer und Moritz Lampert. Kieffer musste zuletzt wegen einer Verletztung am Arm einen Start absagen, sammelte bei der Italien Open letzte Woche aber wieder erste Spielpraxis und überstand den Cut schadlos. Für Lampert wird es weiter darum gehen, sich auf der European Tour zu akklimatisieren, nachdem er sich mit drei Siegen auf der Challenge Tour in diesem Jahr die Spieberechtigung für die erste Liga holte. Zum engsten Favoritenkreis zählen beide sicherlich nicht, aber ein Auge sollte man auf Max und Moritz ja bekanntlich immer haben.

 

Der Kurs des Omega European Masters im Dronenflug

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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