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Omega European Masters: Florian Fritsch trotzt dem Nebel

Florian Fritsch kommt beim Omega European Masters am besten mit dem Nebel zurecht, Marcel Siem und Maximilian Kieffer haben Schwierigkeiten.

10. Sep 2017
Florian Fritsch auf dem Weg zu einer Top-Platzierung beim Omega European Masters? (Foto: Facebook/@flofritsch)


Wetter war am Moving Day des Omega European Masters 2017 auch in der Schweiz ein Thema, zum Glück das von der für Golfer wenig gefährlichen Sorte. Den ganzen Tag plagten sich die Spieler mit dem Regen herum und Nebel über Crans-sur-Sierre behinderte die Sicht. Der wurde am Nachmittag so dicht, dass das Turnier für mehr als zwei Stunden unterbrochen werden musste. Die Deutschen taten sich schwer unter diesen Bedingungen, konnten ihre Runden aber beenden, bevor der Moving Day wegen Dunkelheit abgebrochen wurde.

Bester Deutscher beim Omega European Masters

Am erfolgreichsten absolvierte Florian Fritsch den Moving Day mit einer 69er Runde, wie er sie auch schon am Vortag ins Clubhaus brachte. In diesem Tag war es die Front Nine, die ihm die meisten Birdies einbrachte, drei an der Zahl. Auf seinem geteilten 21. Rang liegt Fritsch nur drei Schläge hinter einer Top-10-Platzierung und kann bei hoffentlich besseren Bedingungen im Finale vielleicht noch einen Sprung nach vorne machen.

Marcel Siem hatte Hoffnungen nach seiner 67er Runde an Tag 2 geschöpft, mühte sich am Samstag jedoch nur ab. Sieben Schläge verlor er auf der Runde und die Birdies fielen auch nicht zahlreich. Der Mettmanner selbst faste seine Runde wohl am Besten zusammen: "Das war nix heute!", schrieb er auf Facebook. Einen Tag hat Siem noch, um sich noch ein paar mehr der wertvollen Ryder-Cup-Punkte zu erspielen, die er sich von diesem Wochenende erhoffte.

"Das war nix" wird wohl auch Maximilian Kieffer über seine 73er Runde denken. Besonders nach der Unterbrechung schien Kieffer nicht mehr in die Form zu finden, mit der er an den vorhergehenden Turniertagen oben mitgespielt hatte. Stattdessen häuften sich die Schlagverluste, das Birdie am letzten Loch war da nur ein kleiner Trost. Diese Runde warf ihn im Leaderboard weit zurück und er teilt sich nah dem Moving Day den 44. Platz.

Luca Galliano hält Schweizer Flagge hoch

Der Schweizer Luca Galliano war als einziger Lokalmatador im Feld verblieben und lange Zeit unterwegs zu seiner ersten Runde unter Par in dieser Woche. An Bahn 15 kam ihm allerdings ein Doppelbogey in die Quere und der 31-Jährige beendete die Runde mit 71 Schlägen. Dabei stand für die 15 eine Zeit lang sogar ein Birdie im Leaderboard der European Tour. Leider nur ein Fehler, mit seiner 71er Runde muss Galliano, der zum ersten Mal beim Omega European Masters teilnimmt, aber trotzdem nicht den Kopf hängen lassen, denn er teilt sich seinen 60. Rang mit Stars wie Lee Westwood und Luke Donald.

Der führende Scott Hend brachte am Moving Day eine 71er Runde ins Clubhaus und hat damit drei Schläge Vorsprung vor seinem ärgsten Verfolger Fabrizio Zanotti.


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Alexandra Caspers

Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

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