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Dubai Desert Classic: Eagle-Finish für Martin Kaymer

Sergio Garcia hat die Führung bei der Omega Dubai Desert Classic fest im Griff. Martin Kaymer und Max Kieffer haben den Blick auf die Top 10 gerichtet.

Martin Kaymer kann endlich perfekte Bedingungen bei der Omega Dubai Desert Classic genießen. (Foto: Getty)
Martin Kaymer kann endlich perfekte Bedingungen bei der Omega Dubai Desert Classic genießen. (Foto: Getty)

Um nach der abgebrochenen Runde vom Freitag wieder in den Zeitplan zu kommen, wurde bei der Omega Dubai Desert Classic am Samstag jedes bisschen Licht ausgereizt. Das letzte Loch im Dunkeln beendend, brachte Sergio Garcia seine Führung souverän ins Clubhaus, ohne Gefahr zu laufen, sie zu verlieren. Aber Henrik Stenson hat die Lücke zum Spanier fast geschlossen. Nur wenige Plätze hinter der Spitze warten Martin Kaymer und Maximilian Kieffer im Finale auf ihre Chance.

Sonnenschein für Martin Kaymer

Nachdem Martin Kaymer seine ersten 36 Löcher unter fürchterlichen Windbedingungen absolvieren musste, durfte er heute bei klarem Himmel und wenig Wind seine Runde drehen. Seine Freude zeigte er mit einem Eagle am abschließenden 18. Loch, dass ihm Platz 13 einbrachte. Leider gelang es ihm unter den heftigen Windböen der vergangenen Tage deutlich besser, Bogeys zu vermeiden. Mit vier Bogeys verlor er in der dritten Runde mehr Schläge als in den ersten beiden Runden zusammen. Dem zweifachen Majorsieger gelang es allerdings auch, mehr Schläge zu gewinnen. Zu dem Eagle gesellten sich fünf Birdies, mit einer 69 kam er ins Clubhaus. Das deutet auf einiges an Potential für das Finale hin. Ob Garcia, der sieben Schläge vor Kaymer liegt, noch einzuholen ist, ist jedoch fragwürdig.

Maximilian Kieffer bei der Omega Dubai Desert Classic oben auf

Maximilian Kieffer kann ebenso wie Martin Kaymer auf eine Top-Platzierung hoffen, denn genau wie der Mettmanner liegt Kieffer auf T13. Kieffer musste bereits am Morgen 14 Löcher seiner zweiten Runde absolvieren, wo ihm einige gute Schläge gelangen. Seine dritte Runde schloss er mit 70 Schlägen ab und hält sich damit weiterhin am oberen Ende des Leaderboards. 

Bernd Wiesberger und Alex Knappe mit Abstand

Etwas dahinter liegt Bernd Wiesberger, der besonders zum Ende seiner Runde zulegte. Er startete gut und lag nach 15 Löchern bei -4, verlor allerdings zwei Schläge wieder auf seinem 16. und 17. Loch. Auf T36 trennt ihn ein deutlicher Abstand von der Spitze. In einem Facebook-Post zeigt er sich selbst nicht zufrieden mit diesem Abschluss. "Ich habe morgen nichts mehr zu verlieren."

Noch größer ist der Abstand von Alexander Knappe. Knappe startete als Schlusslicht in die dritte Runde, nachdem er sich gerade so in den Cut gerettet hatte. Durch zu viele Schlagverluste musste er am Moving Day eine 75er Runde hinnehmen und liegt auf Platz T64.

Sergio Garcia hat Führung fest im Griff

An der Spitze steht derweil Sergio Garcia. In seinen sieben Starts bei diesem Event erreichte er noch nie eine Top-10-Platzierung. Dieses Jahr ist er auf dem besten Weg, sich sogar die Spitzenposition zu sichern. Mit drei Schlägen Vorsprung startete er in die dritte Runde und lag nach neun Löchern immer noch bei Even Par, während die Konkurrenz näher kam. Angefangen mit Loch 10 begann er, Birdies zu machen und der Abstand vergrößerte sich wieder. Die Konkurrenz aber schlief nicht. Am Ende des Tages hat Garcia mit 16 Schlägen unter Par wieder drei Schläge Vorsprung auf seine Verfolger.



Die größte Gefahr für den Spanier stellt derzeit Henrik Stenson dar, der mit -13 bis auf drei Schläge an den Spanier heran kam und auf Platz zwei ins Finale geht. Dann wird es einen Viererkampf um den Sieg geben, denn auch Ian Poulter und Prom Meesawat liegen  in Reichweite.

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