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McIlroy dominiert Dubai Desert Classic, Deutsche schwächeln

31. Jan 2015
Ein starker Rory McIlroy setzt sich in Dubai gegen die Konkurrenz durch. (Foto: Getty)
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„Auf, auf und davon!“ scheint Rory McIlroys Devise bei der Omega Dubai Desert Classic. Die Deutschen kämpfen mit schwachen Runden.

Rory McIlroy dominiert nach dem Moving Day die Omega Dubai Desert Classic nach allen Regeln der Kunst. Auf deutscher Seite sieht es weniger rosig aus: Waren die Aussichten gestern noch teils hervorragende für einige der deutschen Spieler, zogen heute bei allen von ihnen einige Wolken auf. Weiterhin überzeugend gab sich hingegen der Österreicher Bernd Wiesberger, der auch in Dubai wieder mit konstant guten Leistungen punktet.

Rory McIlroy zieht bei Dubai Desert Classic davon

Es sieht so aus, als wolle Rory McIlroy mit allen Mitteln verhindern, dass Stephen Gallacher aus zwei aufeinanderfolgenden Siegen drei macht. Bereits als Spitzenreiter in den Moving Day eingezogen, baute der Weltranglistenerste heute seinen Vorsprung vor dem Rest des Feldes kräftig aus. Gänzlich bogeyfrei, dafür aber mit sechs Birdies im Gepäck erreichte er das Clubhaus bei insgesamt 20 Schlägen unter Par. Als sein nächster Verfolger ist der Däne Marten Ørum Madsen noch ganze vier Schläge von dem Nordiren entfernt. Dass ein Vorsprung allerdings alles andere als eine Garantie ist, hat uns vor Kurzem erst der Desert-Swing-Auftakt in Abu Dhabi bewiesen.


Bernd Wiesberger glänzt erneut

Zwar konnte sich kein Deutscher in den Top Ten halten, ein Österreicher aber hat es geschafft: Bernd Wiesberger wächst schon wie bei den beiden vorangegangenen Turnieren in der Wüste über sich hinaus und behauptet sich gegen die starke internationale Konkurrenz. Schon in den beiden vorigen Wochen hatte es der geborene Wiener in die Top Ten geschafft, nun sieht es ganz so aus, als wäre auch die nächste Topplatzierung nicht mehr fern. Mit 13 Schlägen unter Par rangiert der 29-Jährige nach dem dritten Turniertag auf dem geteilten vierten Platz. Wiesberger ist übrigens auch der Spieler, der bei der diesjährigen Austragung am längsten bogeyfrei blieb – bis zu seinem achten Loch während der heutigen Runde nämlich:

Talfahrt für Martin Kaymer und Max Kieffer

Nach seinen beiden vielversprechenden ersten Runde erfuhren die Erwartungen an Martin Kaymer heute einen Dämpfer. Der Mettmanner spielte seine erste Runde über Par, besonders ein Doppelbogey am Ende seiner Front Nine tat seinem Score keinen Gefallen. Mit +1 für den Tag und -7 für das Turnier ging es für ihn 16 Plätze bergab, sodass er nun Position T34 besetzt. Es stellt sich die Frage, ob seine mittelmäßige Leistung eine Folge des Leistungseinbruchs zu Jahresbeginn ist. Beim ersten Desert-Swing-Turnier vor zwei Wochen in Abu Dhabi nämlich hatte der 30-Jährige während der Finalrunde mit zweitweise zehn Schlägen Vorsprung geführt und letztendlich doch nur Dritter geworden.

Ebenfalls ins Mittelfeld verschlug es Maximilian Kieffer. Wie Kaymer spielte auch er eine 73er Runde. Der 24-Jährige war vom geteilten 10. Platz aus in den Moving Day gestartet, drei Bogeys auf der Front Nine sorgten aber schnell für einen jähen Absturz im Feld. Mit zwei Birdies auf den hinteren Neun rettete er sich jedoch immerhin wieder in die Top 25 und hat damit gute Aussichten, am finalen Sonntag noch einmal Plätze gutzumachen. Derzeit liegt er mit neun Schlägen unter Par auf dem geteilten 23. Platz.

Dominic Foos und Moritz Lampert straucheln

Das erste Mal im Laufe der drei Desert-Swing-Turniere überstand Dominic Foos in Dubai den Cut. Der allerdings ist nur die halbe Miete: Jetzt gilt es für den jungen Deutschen, der bereits zu Amateurzeiten als große Golfhoffnung gehandelt wurde, Plätze gutzumachen. Mit seiner heutigen Parrunde gelang ihm das allerdings noch nicht. Nur zweimal wich er am Moving Day überhaupt vom Par ab, ein Birdie und ein Bogey gingen zu Buche. Derzeit liegt er bei zwei Schlägen unter Par auf dem geteilten 67. Rang, für eine freudigere Platzierung muss eine besonders gute Finalrunde her.

Im unteren Drittel hat Foos im Verlauf des Moving Days zudem Gesellschaft von Landsmann Moritz Lampert bekommen. Nachdem er in Abu Dhabi den Cut verpasst und in Katar den geteilten 65. Platz belegt hatte, hatte der Sandhäuser in den ersten beiden Runden zunächst Gas gegeben. Besonders seine 67er Runde am zweiten Turniertag hatte ihn in eine aussichtsreiche Position gebracht. Heute aber baute der 22-Jährige, der sich seine Tourkarte durch drei Challenge-Tour-Siege in der vergangenen Saison gesichert hatte, ab. Auf zwei anfänglich Birdies folgten ausschließlich Bogeys, am Ende des Tages landete er mit drei Schlägen unter Par vorerst auf dem geteilten 60. Platz. Im Gegensatz zu Lampert und Foos hat Marcel Siem in dieser Woche keine Chance mehr auf Besserung. Der Ratinger war gestern erneut am Cut gescheitert.

Hier geht’s zum aktuellen Stand der Omega Dubai Desert Classic!

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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