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Olympische Golfpremiere in Nanjing, China

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14. Aug 2014
Olivia Cowan vom GC St. Leon-Rot holt in Schweden das beste deutsche Ergebnis. (Foto: DGV/stebl)
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Die Amatuergolfer Olivia Cowan und Jonas Liebich spielen um insgesamt drei Medaillen bei Olympischen Jugendspielen 2014.

Probelauf für den olympischen Golfwettbewerb: Am 19. August 2014 wird nach 110 Jahren das erste Mal wieder Golf in einem olympischen Wettbewerb ausgetragen. Die „richtigen“ Olympischen Spiele beginnen zwar erst in zwei Jahren und finden in Rio de Janeiro statt, doch mit der zweiten Jugendolympiade in Nanjing, China, wird bereits ein olympischer Probelauf gestartet. Wie bei den Profis in Rio wird in Nanjing auch Golf gespielt.

Die ersten Olympischen Jugendspiele fanden 2010 in Singapur noch ohne Golfwettbewerb statt, da bei den Spielen in London 2012 Golf noch nicht als olympische Disziplin geplant war.


Olivia Cowan und Jonas Liebich als Golfhoffnungen für Deutschland

Insgesamt 205 Nationen gehen bei den Jugendspielen in Nanjing, China an den Start und 3600 Athleten werden in 222 Wettbewerben um die Medaillensätze kämpfen. Über 3700 Athleten, im Alter von 15 bis 18 Jahren, vertreten in Nanjing die Farben ihrer Nationen, 84 davon in schwarz-rot-gold gekleidet.

Zwei Athleten hat das Deutsche Olympische Komitee für den Golfwettbewerb nominiert, die beiden Amateurgolfer Olivia Cowan und Jonas Liebich. Bei den Olympischen Jugendspielen wird es in 15 von 28 Sportarten auch gemischte Mannschaften geben, weshalb Cowan und Liebich durch einen gemeinsamen Wettbewerb Chancen auf insgesamt drei Medaillen haben. Neben ihrem Einzelstart müssen sich die beiden Nachwuchsgolfer gemeinsam in einer Runde im klassischen Vierer, einer Runde Vierball-Bestball sowie jeweils einer Runde Einzel-Zählspiel für eine Teammedaille durchsetzen.

Dienstag bis Donnerstag, 19. bis 21. August, werden die Zählspielwettbewerbe der Jungen und der Mädchen ausgetragen, in der Folgewoche Woche die Mixed-Vierball-Bestballs.

Früh übt sich am besten

Bereits im Alter von vier Jahren hat Olivia Cowan mit dem Golfspielen begonnen und wurde von ihrem Vater Andrew Cowan, der selbst Golftrainer ist, schon früh in ihrer Golfkarriere unterstützt. Heute ist die erst 18-Jährige bereits amtierende Deutsche Meisterin und liegt auf Rang 134 der Amateur-Weltrangliste. Cowan ist Mitglied der Juniorennationalmannschaft der Golferinnen und macht mit ihrer Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen einen großen Schritt Richtung Rio 2016.

Olympische Jugendspiele als frühe Motivation für den Leistungssport

Das Internationale Olympische Komitee (IOK) hat die Olympischen Jugendspiele ins Leben gerufen, um bei jungen Athleten schon früh den olympischen Geist zu wecken. Das große Ziel aller Leistungssportler, einmal bei den Olympischen Spielen zu starten, bleibt für die meisten aktiven Athleten ein Traum und nur die wenigsten können sich diesen erfüllen.

Durch die Einführung der Olympischen Spiele für Jugendliche wird es nun 15- bis 18-jährigen Nachwuchssportlern ermöglicht sich diesen Traum schon früher zu erfüllen. Das IOK erhofft sich durch dieses Großevent junge Athleten zu motivieren und damit längerfristig an den aktiven Leistungssport zu binden.

Jugendspiele sollen Motivation, keinen Leistungsdruck aufbauen

„Fahrt dort hin, gebt euer Bestes, versucht zu erreichen, was ihr euch vorgenommen habt!“, gab Deutschland Chef de Mission, Bernhard Schwank seinen Athleten mit auf den Weg und möchte einen zu hohen Leistungsdruck vermeiden. Auf den Medaillenspiegel schaue man nicht, es ginge in erster Linie um die Erfahrung und die Hoffnung, so viele Athleten wie möglich auch bei den aktiven Olympischen Spielen wiederzusehen.

#WirfuerD

Unter dem Motto „WirfuerD“ gehen die deutschen Athleten an den Start bei der Jugendolympiade in Nanjing, China. Auf der Social Wall der Olympiamannschaft gibt es alle Infos zum aktuellen Wettkampfgeschehen, aber auch Einblicke in das Geschehen neben den Wettkämpfen.

Bobo Camara

Bobo Camara - Freier Autor für Golf Post

Bobo ist seit Jahren Leistungssportler und wenn er nicht gerade selber im Wettkampfgeschehen steckt, verfolgt er das Geschehen auf dem Golfplatz. Die Ruhe im Golfsport ist für ihn eine willkommene Abwechslung und ein guter Kontrast zum 400m Hürdenlauf.

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