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Oliver Wilson – tränenreicher Sieg in Schottland

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05. Okt 2014
Großer Pokal, große Freude: Der Engländer Oliver Wilson kann die Alfred Dunhill Links Championship für sich entscheiden. Marcel Siem wird geteilter Elfter. (Foto: Getty)
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Die Alfred Dunhill Links Championship lag zum Ende hin fest in britischer Hand. Der Engländer Oliver Wilson holt sich die Krone.

Oliver Wilson kann es nicht fassen. Nach 228 sieglosen Turnieren auf der European Tour gewinnt er nun die Alfred Dunhill Links Championship! (Foto: Getty)

Oliver Wilson kann es nicht fassen. Nach 228 sieglosen Turnieren auf der European Tour gewinnt er nun die Alfred Dunhill Links Championship! (Foto: Getty)


Bevor die European Tour sich bald in wärmere Gefilde verabschiedet, wurde es am Finaltag der Alfred Dunhill Links Championship in Schottland noch einmal spannend. Lange war der erste Platz hart umkämpft. Am Ende konnte sich jedoch Oliver Wilson durchsetzen.

Dank einer 64er und 65er Runde am ersten bzw. dritten Turniertag lag der Engländer zum Finale hin bereits mit drei Schlägen in Führung. Dieser Vorsprung reichte in Kombination mit drei Birdies auf der Back Nine am Ende aus, obwohl alle Verfolger heute bessere Runden spielten. Mit nur einem Schlag Vorsprung auf die geteilten Zweiten Richie Ramsay, Rory McIlroy und Tommy Fleetwood darf Wislon sich über seinen ersten Sieg nach 228 gespielten Turnieren auf der European Tour freuen.

Marcel Siem – drei Birdies in Folge

Da die Alfred Dunhill Links Championship ein ProAm-Turnier ist, hatte Marcel Siem zunächst die Gelegenheit, mit Fußballlegende Michael Ballack zu spielen. Leider verpasste das Duo den Cut. Im Einzel lief es dahingegen umso besser für Marcel Siem. Am Finaltag übertraf der Mettmanner sich selbst und holte drei aufeinanderfolgende Birdies auf der Front Nine. Auch auf der Back Nine ließ er anfangs nicht nach und spielte ebenfalls drei Birdies. Richtig ärgern wird er sich jedoch über die folgenden zwei Bogeys auf der 16 und 17. Nichtsdestotrotz belegt Siem als bester Deutscher am Ende bei -12 den T11. Platz. Sein Meniskusriss scheint also gut verheilt zu sein.

Der zweite Deutsche im Bunde, der den Cut geschafft hatte, war Maximilian Kieffer. Dank einer 70er Runde auf dem Par 72-Platz konnte er heute sieben Plätze aufholen und landete schlussendlich auf dem T51. Rang.

Martin Kaymer mit Ermüdungserscheinungen

Nach einer aufregenden Ryder Cup-Woche, blieb Martin Kaymer direkt in Schottland und wollte bei der Alfred Dunhill Links Championship auch noch die 625.787 Euro Siegprämie einstreichen. Dies gelang jedoch nur bedingt. Martin Kaymer schaffte – genau wie Moritz Lampert – den Cut nicht. Ein Score von +1 war nicht gut genug, um mit der Konkurrenz mithalten zu können.

Rory McIlroy wieder stark

Auch Ryder Cup-Champion und Spieler des Jahres Rory McIlroy war auf dem Old Course mit von der Partie. Anders als Martin Kaymer zeigte dieser sich frisch und zudem gut gelaunt. Dies lag vielleicht auch daran, dass er gemeinsam mit Geburtstagskind und Vater Gerry im Finale der ProAms stand und dort den T5. Platz holte. Gewonnen haben übrigens Peter Lawrie und Kieran McManus.

Das Einzel der Alfred Dunhill Links Championship beendete McIlroy auf Rang T2 bei insgesamt 16 Schlägen unter Par. Zwischenzeitlich sah es sogar so aus, als könnte der Nordire das Turnier gewinnen. Doch auch einem Rory McIlroy unterläuft manchmal ein kleiner Fehler:

Resultate der Alfred Dunhill Links Championship

Pos Spieler Runde 4 Gesamt
1 Oliver Wilson -2 -17
T2 Richie Ramsay -5 -16
T2 Rory McIlroy -4 -16
T2 Tommy Fleetwood -4 -16
T11 Marcel Siem -4 -12
T51 Maximilian Kieffer -2 -6
T107 Moritz Lampert CUT Par
T117 Martin Kaymer CUT +1

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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