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OHL Classic: Alex Cejka mit weiterer Topplatzierung

Nach 36 Löchern am Finaltag steht Alex Cejka wieder in den Top Ten. Patton Kizzire hält sich Rickie Fowler vom Leib und gewinnt.

Alex Cejka überzeugt auch bei der OHL Classic in Mexiko. (Foto: Getty)
Alex Cejka überzeugt auch bei der OHL Classic in Mexiko. (Foto: Getty)

Nach seinem zweiten Platz bei der Shriners Hospitals for Children Open in der Vorwoche hat Alex Cejka bei der OHL Classic in Mexiko ein weiteres Top-Ergebnis eingefahren. Der 46-Jährige beendete das Turnier in Playa del Carmen auf dem geteilten neunten Platz. Eine noch bessere Platzierung verspielte er sehr spät. Den Sieg sicherte sich Patton Kizzire, der Rickie Fowlers Angriffen standhielt. Auf Platz drei kam der Südkoreaner Si Woo Kim mit vier Schlägen Rückstand.

Nach einem fast spielfreien Samstag gab es für Alex Cejka am Sonntag viel zu tun. Der Olympiateilnehmer hatte nach der regenbedingten Absage der dritten Runde am Sonntag noch 35 Löcher vor der Brust. Das Chaos brachte ihn aber nicht aus der Fassung. Solide brachte Cejka zunächst den nachgeholten Moving Day mit 68 Schlägen auf dem Par-71-Kurs hinter sich. Auf der Finalrunde, die nach einer kurzen Pause direkt im Anschluss gespielt wurde, biss er sich weiterhin in den Top 10 fest und notierte ein Bogey und fünf Birdies. Bei 13 unter Par lag der gebürtige Tscheche schon auf dem geteilten sechsten Platz, doch am 72. Loch verließ ihn das Glück. Nach einem verzogenen Abschlag brauchte er auf dem Par vier weitere drei Schläge, um seinen Ball aufs Grün zu befördern. Ein Doppelbogey war die Folge, was Cejka auf elf unter Par und den geteilten neunten Rang zurückwarf.

OHL-Classic-Sieger startet denkbar schlecht

Unterdessen gewann Patton Kizzire bei der OHL Classic seinen ersten Titel auf der PGA Tour. Der 31-Jährige erwischte dabei einen denkbar schlechten Start. Auf dem ersten Umlauf am Sonntag schlug er den Drive am ersten Loch gegen einen Baum. "Das war ein wilder Start", kommentierte der Amerikaner später. "Ich hatte gehofft, alle hätten es vergessen. Einen Vier-Meter-Putt zum Bogey am ersten Loch zu haben, wenn du ein Golfturnier gewinnen willst, ist eine Herausforderung." Doch er lochte diesen und das gab ihm "Ruhe". Auf fünf unter Par brachte es Kizzire in seiner dritten Runde sogar noch.

In der Finalrunde legte er einen besseren Start hin und brachte drei Birdies auf den ersten fünf Löchern auf seine Scorekarte. Da konnte auch Rickie Fowler nicht mithalten. Der Sieger der Players Championship 2015 notierte zwar auf den ersten sechs Bahnen ebenso viele Schlaggewinne, doch auch zwei Bogeys. Sein Schlusssport mit Birdies auf 16 und 17 kam zu spät, um Kizzire ernstahft zu gefährden. Bei seinem ersten Turnier in der neuen Saison musste sich Fowler so mit einem Schlag Rückstand mit dem zweiten Platz begnügen.

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Tobias Hennig
Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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