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Nordea Masters Finale: Kieffer zu schwach, Norén siegt überlegen!

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07. Jun 2015
Alex Noren gewinnt das Nordea Masters in seiner heimat Schweden. (Foto: Getty)
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Max Kieffer muss weiter auf seinen ersten Sieg auf der European Tour warten. Alex Norén gewinnt Nordea Masters fast ungefährdet.

Während sich Bernd Ritthammer mit einer tollen Front Nine im Finale des Nordea Masters in die Top Ten spielte und fast Max Kieffer, der als Zweiter in den vierten Turniertag gegangen war, überholte, wurde die Scorecard eines anderen deutschen Pros im mehr als windigen Malmö kräftig durchgeschüttelt. Florian Fritsch startete gleich furios mit einem Eagle auf der Eins. Der doppelte Schlaggewinn auf der vergleichsweise einfach zu spielenden Par-5-Bahn war jedoch kein gutes Omen für den deutschen Pro. Er verlor im Verlauf der Runde an Boden und schafft es mit einem Tagesscore von +3 auf den aktuell T55. Platz.

Quasi ungefährdet, weil Max Kieffer zusehends an Boden verlor und auch die anderen Golfer keine tiefen Scores landeten, hielt sich Lokalmator Alex Norén stets auf dem ersten Platz und musste dafür ’nur‘ eine Even-Par-Runde spielen. 15 aufeinanderfolgende Par waren genug, um letztlich bei -12 mit vier Schlägen Vorsprung zu siegen. Der Gewinn des Nordea Masters war Norén bereits 2011 gelungen, damals mit sieben Schlägen Vorsprung. Zweiter wurde übrigens Sören Kjeldsen, der in der letzten Woche die Irish Open für sich entscheiden konnte.


Max Kieffer wartet weiter auf European-Tour-Sieg

Nachdem Max Kieffer ein Birdie auf der Eins spielte, sah es so aus, als könnte er dem mit einem Schlag führenden Schweden Alex Norén richtig gefährlich werden. Dessen Sieg mit einem Gesamtscore -12 blieb dann jedoch gänzlich ohne ernstgemeinte Angriffe aus dem Lager der Konkurrenten.

Max Kieffers langes Spiel war am heutigen Finaltag des Nordea Masters nicht das Problem. Er traf oftmals das Fairway oder direkt das Grün. Dann jedoch fing der 24-Jährige an zu wackeln. Mit seinen Annäherungsschlägen auf’s Grün gelangte er zwar zehnmal dorthin, lag dann aber viel zu weit von der Fahne entfernt, um einen Schlaggewinn zu erzielen. Darüber hinaus musste der deutsche Pro viel zu oft putten, was unter anderem zu zwei aufeinanderfolgenden Doppelbogeys auf der Front Nine führte. Hiervon erholte sich der Deutsche nicht mehr. Trotzdem schnappt sich Max Kieffer einen hervorragenden T3. Platz mit einem versöhnlichen Birdie zum Abschluss der Finalrunde.

Bernd Ritthammer mit 70er Runde vorne dabei

Von Rang 23 ins Finale gestartet, konnte Bernd Ritthammer ganze 16 Plätze gutmachen. Mit drei Birdies auf der Front Nine hatte sich der deutsche Pro ins Führungsfeld gespielt, musste auf der Back Nine jedoch Federn lassen. Trotzdem konnte er seine beste Greens-in-Regulation-Quote aller Turniertage in Schweden verbuchen und sowohl im langen als auch im kurzen Spiel gab es keine größeren Ausreißer nach oben oder unten.

Kurzum, Ritthammer spielte solide und zog zwischendurch sogar mit Max Kieffer gleich. Ritthammer beendet das Nordea Masters auf T7.

Florian Fritsch zu inkonstant

Mit einem Eagle und einem Birdie zum Start der Front Nine sah es zunächst richtig gut aus für Florian Fritsch. Dann jedoch machte der 29-Jährige zu viele Fehler. Er traf vor allem zu wenige Fairways und verpasste die Hälfte aller Greens in Regulation. Mit einem solchen Nachteil im Rücken konnte Fritsch das Par nur zweimal retten, denn auch sein Putting war für größere Sprünge am Finaltag des Nordea Masters nicht gut genug.

Trotzdem liegt Florian Fritsch im Geld und kann sich nach drei verpassten Cuts in Folge wieder über eine solide Platzierung auf der European Tour freuen.

Zum Leaderboard des Nordea Masters

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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