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Nordea Masters: Max Kieffer auf T3 nur zwei Schläge zurück

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05. Jun 2015
Maximilian Kieffer gewann im letzten Jahr mit dem GC Hubbelrath die Kramski DGL. Er könnte auch 2016 wieder starten. (Foto: Getty)
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Mit einer 69er Runde untermauert Maximilian Kieffer seine Spitzenposition in Malmö. Zwei weitere Deutsche im Wochenende.

Maximilian Kieffer hat mit einer weiteren starken Runde seine Spitzenposition gefestigt. Er liegt nur zwei Schläge hinter dem schwedischen Amateur Marcus Kinhult und Jens Dantorp. Moritz Lampert und Benedict Staben verpassen den Cut.

Maximilian Kieffer hat mit einer 69er Runde seinen Gesamtscore auf -7 ausgebaut und liegt auf dem geteilten dritten Platz. Schon am ersten Loch gelang dem 25-Jährigen sein erster Schlaggewinn. Auf der fünften Bahn unterlief ihm dann sein erstes Bogey bei der diesjährigen Austragung des Nordea Masters im PGA Sweden National Golf Club. Dennoch beendete Kieffer die Front Nine bei zwei unter Par – aufeinanderfolgende Birdies an der Sieben und Acht ebneten den Weg zu einer starken Vorstellung.


Max Kieffer festigt Position drei hinter zwei Schweden

Mit drei weiteren Birdies auf den ersten fünf Löchern der Back Nine übernahm der Bergisch-Gladbacher sogar die alleinige Führung. Da Kieffer an der 17 aber wieder einen Schlag verlor und Marcus Kinhult zeitglich an seinem letzten Loch Birdie spielte, tauschten der Deutsche und der Schwede wieder die Plätze. Ein weiterer Schlagverlust am letzten Loch ändert vorerst nichts an seiner Position. Kieffer liegt zwei Schläge hinter Kinhult und Jens Dantorp auf dem geteilten dritten Platz.

Kinhult, Führender im Clubhaus, ist derweil auf dem besten Weg zum bisher größten Erfolg seiner jungen Karriere. Der 18-Jährige ist momentan die Nummer drei der Amateur-Weltrangliste und teilt sich die Führung mit seinem Landsmann Dantorp (-9). Kinhult gelangen am zweiten Turniertag des Nordea Masters fünf Birdies bei einem Bogey. Der letzte Amateur, der ein European-Tour-Turnier gewinnen konnte, war Shane Lowry bei der Irish Open 2009.

Bernd Ritthammer tanzt auf Cutlinie

Bernd Ritthammer spielte nach einer 69er Runde zum Auftakt am zweiten Turniertag des Nordea Masters eine 75 und liegt nun insgesamt bei even Par. Damit musste er um den Cut bangen, da er lange genau auf der Cutlinie auf T65 platziert war. Schlussendlich reichte es aber zum Einzug ins Wochenende. Mit vier Bogeys und einem Doppelbogey kam er trotz dreier Birdies nur mit einem Score von +3 ins Clubhaus. In derselben misslichen Lage steckte auch Florian Fritsch, der nach einer 74er Runde ebenfalls bei even Par für das Turnier liegt. Auch er nimmt an den beiden Finalrunden teil.

Moritz Lampert und Benedict Staben scheitern am Cut

Moritz Lampert scheitert hingegen am Cut. Der 23-Jährige war bereits mit einer Hypothek von drei Schlägen in den zweiten Turniertag des Nordea Masters gestartet. Nach seiner 73er Runde (+1) am Freitag verschlechterte sich sein Score auf vier über Par und Lampert scheitert deutlich am Cut, der bei even Par liegt.

In der laufenden European Tour-Saison stehen nun schon acht verpasste Wochenenden für den gebürtigen Sandhausener zu Buche. Zuletzt hatte Lampert mit dem Einzug in die Finalrunden bei der Irish Open in der vergangenen Woche Hoffnung auf Formsteigerung geweckt. Nach eigener Aussage gelinge es ihm derzeit nicht, seine guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf umzusetzen.

Auch für Benedict Staben war nach der zweiten Runde Schluss. Der Amateur, der zum ersten Mal auf der European Tour spielte, zahlte trotz einer 70er Runde Lehrgeld. Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf den ersten neun Löchern zeigte er sein Potential und legte auf den zweiten neun eine 33 (-3) hin. Am Ende landet er auf dem geteilten 109. Rang und ist damit noch vor Lampert platziert.

Erstes Ass bei Nordea Masters

Mark Foster gelang unterdessen in der zweiten Runde des Nordea Masters das erste Hole-in-One in dieser Woche. Es ist bereits das 34. Ass auf der European Tour in diesem Jahr. Dennoch scheitert der Engländer als geteilter 80. am Cut.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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