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Nordea Masters: Drei Deutsche zum Auftakt in Schlagdistanz

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04. Jun 2015
Gleich drei Deutsche liegen am ersten Tag des Nordea Masters unter den ersten 20 und haben beste Aussichten aufs Wochenende. (Foto: Getty)
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Fünf Deutsche sind beim Nordea Masters am Start, drei können am ersten Tag überzeugen. Maximilian Kieffer liegt auf Platz T4.

Zum Auftakt des Nordea Masters zeigt der erste gestartete Deutsche eine ansprechende Leistung. Bernd Ritthammer liegt im Führungsfeld. Am Nachmittag übertrumpft ihn Maximilian Kieffer. Auch Henrik Stenson ist vorn mit von der Partie.

Bernd Ritthammer brauchte eine Weile bis er den Kurs im PGA-Sweden-National-Golf-Club in Malmö im Griff hatte, doch dann zeigte der 28-Jährige eine konstante Leistung. Auf den ersten fünf Löchern wechselten sich Birdies und Bogeys bei Ritthammer ab, erst auf der Sechs spielte er sein erstes Par. Nach einem weiteren Schlaggewinn auf der achten Bahn machte sich Ritthammer bei zwei unter Par auf den Rückweg zum Clubhaus.


Nach zwei frühen Schlaggewinnen auf den zweiten Neun lag Ritthammer zeitweise sogar in geteilter Führung, gab diese allerdings nach einem Bogey an der 13 direkt wieder ab. Mit einer ordentlichen 69er Runde (-3) liegt er derzeit unter den Top 15. Die „zwei guten Trainingstage“ haben sich demnach bezahlt gemacht und Ritthammer kann durchaus zufrieden sein mit seiner Auftaktleistung.

Max Kieffer hat nur einen Schlag Rückstand

In der Nachmittagssession übertrumpfte Maximilian Kieffer Ritthammers Leistung noch und untermauerte seinen Status als derzeit bester deutscher Golfer (in Abwesenheit von Martin Kaymer) auf der European Tour. Bogeyfrei und mit vier Schlaggewinnen steuerte der 25-Jährige zielsicher auf die Spitze zu und liegt bei vier unter Par nur einen Schlag hinter dem Führungstrio Jens Dantorp aus Schweden, Chris Paisley aus England und dem schwedischen Amateur Marcus Kinhult (alle -5).

Florian Fritsch lange in Führung

Florian Fritsch lag nach 15 bogeyfreien Löchern und vier Birdies lange Zeit in Führung. Zum Ende seiner ersten Runde beim Nordea Masters ging dem 29-Jährigen allerdings die Luft aus und er fiel auf einen Score von zwei unter Par zurück. An seinen Löchern 16 und 17 (Fritsch startete auf der Back Nine) verlor Fritsch nach Bogeys zwei Schläge. Die Aussichten auf das Wochenende sind nach dieser 70er Runde trotzdem gut, momentan belegt Fritsch Platz T24.

Moritz Lampert fällt auf den letzten Löchern zurück

Weniger erfolgreich verlief die erste Runde für Moritz Lampert. Der 23-Jährige verlor schon auf der Front Nine nach drei Bogeys und nur zwei Birdies den Anschluss zur Spitze. Auf den zweiten Neun sah es zunächst so aus, als könne Lampert, der bei der Irish Open vergangene Woch endlich wieder einmal den Cut überstanden hatte, zurückkommen. Doch drei Schlagverluste auf den letzten vier Löchern machten die Hoffnung auf eine Platzierung im Mittelfeld zunichte. Bei einem Gesamtscore von +3 liegt Lampert auf Rang T123 und wird sich am zweiten Tag des Nordea Masters gewaltig steigern müssen, um ins Wochenende einzuziehen.

Henrik Stenson solide, Titelverteidiger schwächelt

Lokalmatador Henrik Stenson spielte eine ausgeglichene Front Nine mit je zwei Birdies und zwei Bogeys. Die zweiten Neun gelangen dem Weltranglistenvierten besser, sodass er seine erste Runde des Nordea Masters bei zwei unter Par beendete. Titelverteidiger Thongchai Jaidee kam hingegen nicht über eine 73er Runde (+1) hinaus und muss sich vorerst mit Rang T86 zufrieden geben. Der Thailänder ließ mit einem Eagle und zwei Birdies seine Klasse nur selten aufblitzen und verhagelte sich den Score vor allem mit einer schwachen Back Nine.

Dominic Staben mit Schwierigkeiten beim Nordea Masters

Dominic Staben konnte auf seiner ersten Runde beim Nordea Masters nicht überzeugen. Der Hamburger, der normalerweise auf der Pro Golf Tour zu Hause ist, unterschrieb seine Scorekarte nach 77 Schlägen (+5). Immerhin konnte der 25-Jährige mit einem Eagle am elften Loch ein kleines Erfolgserlebnis verbuchen. Dennoch sind momentan nur fünf Spieler schlechter platziert als Staben.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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