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Nike macht ernst – Jason Day ist an Bord

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15. Sep 2016
Nike hat dem Weltranglistenersten Jason Day einen neuen Bekleidungs- und Schuhvertrag angeboten. (Foto: Getty)
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Nur wenige Wochen nach Bekanntgabe des Schlägerausstiegs hat sich der Sportartikelriese Nike mit dem ersten großen Schuh- und Bekleidungsdeal zurückgemeldet.

Die Konstellation ist spannend, ebenso wie die aktuellen Entwicklungen auf dem Equipmentmarkt. Die Akteure des aktuellsten Schauspiels sind der Weltranglistenerste Jason Day, der Sportbekleidungsgigant Nike und die „noch“ zusammengehörenden Big Player Adidas und TaylorMade. Die Szenerie gestaltet sich dabei wie folgt. Der Weltranglistenerste Jason Day steht momentan noch voll und ganz bei TaylorMade und Adidas unter Vertrag. Das heißt, er spielt die Schläger von TaylorMade im Rahmen eines 14-Schläger-Vertrags und wird von Adidas mit Schuhen, Bekleidung, Handschuhen und allem weiteren ausgestattet. So schön, so gut, hat sich nun jedoch Nike ins Drehbuch geschrieben und lockt Jason Day mit einem hochdotierten „Apperal“-Vertrag.

Nikes Neuausrichtung scheint Früchte zu tragen

Der Aufschrei in der Equipmentszene war groß, als Nike seinen Ausstieg aus dem Golfschlägergeschäft bekannt gab. Die Begründung und der Plan der dahinter steckte, schien jedoch recht logisch. Nike zog diesen Schlusstrich sicherlich nicht unbedacht und besann sich auf sein Kerngeschäft, die Produktion von Schuhen und Sportbekleidung. Mit dem kurz vor dem Abschluss stehenden Deal mit Jason Day wird sich Nike nun auch bestätigt und bestärkt fühlen in ihrer Entscheidung. Wo viele Kritiker schwere Zeiten im Golfbusiness für Nike prophezeit hatten, dauerte es nur knapp über einen Monat, bis der erste große Bekleidungsdeal bekannt wurde.


Wer jedoch glaubt, dass Nike diesen Schritt allein aufgrund von Know-How und Strahlkraft gehen konnte, der liegt falsch. Bereits bei den großen Verträgen mit Rory McIlroy und Tiger Woods griffen die Amerikaner tief in die Tasche. Dies wird beim Deal mit der Nummer eins der Welt nicht anders sein. Jason Day, so wird spekuliert, soll knapp 10 Mio. US-Dollar jährlich dafür erhalten, das er den Nike-Swoosh über die Fairways dieser Welt trägt.

Win-Win-Situation für Jason Day

Der australische Ausnahmegolfer befindet sich aufgrund der aktuellen Konstellationen und Entwicklungen auf dem Equipmentmarkt in einer überaus vorteilhaften Situation. Wo es in vergangenen Zeiten schwer möglich gewesen wäre Adidas und Nike zu kombinieren, profitiert der Weltranglistenerste momentan gleich mehrfach. Erstens läuft sein Vertrag mit Adidas/TaylorMade Ende des Jahres aus, zweitens sind Adidas und TaylorMade schon bald zwei unabhängige Unternehmen und drittens bietet Nike seit jeher üppige Verträge.

Dementsprechend kann sich Day seine Bekleidung und Schuhe bei den zweifelsohne darauf spezialisierten Designer von Nike fürstlich entlohnen lassen und gleichzeitig seine momentan richtig heißlaufenden Schläger von TaylorMade behalten. Day hat auch bereits bekanntgegeben, dass er den amerikanischen Schlägermachern treu bleiben wird und dort für die nächsten Jahre unterschreiben wird.

Wie wird es weitergehen auf dem Equipmentmarkt?

Mit diesem ersten großen Deal ist das Rennen nun eröffnet und das Equipmentkarussel wird in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich immer weiter an Fahrt aufnehmen. Mit Spielern wie Dustin Johnson oder Sergio Garcia stehen weitere große Namen mit enormen Vermarktungspotenzial bei Adidas und TaylorMade unter Vertrag und auch Nike hat große Namen unter Vertrag, die in Zukunft neue Schläger brauchen. So geht zum Beispiel das Gerücht um, dass Tiger Woods, der in Kürze sein Comeback geben wird, das halbe Haus voller Schläger hat und der Kampf um ihn und seine zukünftigen Schläger bereits in vollem Gange ist. Wir bleiben für Sie auf jeden Fall weiterhin am Ball und informieren Sie auf unserer Equipmentseite wie immer über die neuesten Entwicklungen.

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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