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Titleist für alle Handicap-Klassen: Die neuen 716er-Eisen

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24. Sep 2015
Wolfram macht den Unterschied: Neue Eisen für Freizeit- und Leistungsgolfer. (Foto: Titleist)
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Titleist stellt seine neuen 716er-Eisen in vier Ausführungen vor. Ein breites Spektrum, in dem jedes Niveau fündig wird.

Als letzter der großen Golf-Hersteller stellt Titleist mit den 716er-Eisen und 816er-Hybrids seine neuen Produkte für den Herbst 2015 vor. Titleist zielt dabei mit einer Verbreiterung der Ausführungspalette stärker auf die Zielgruppe „Normalo“-Golfer. Dem Hersteller haftet das Image an, vor allem für leistungsorientierte Spieler geeignet zu sein, die neuen AP1- und AP2-Eisen sollen nun auch den Freizeitspieler ansprechen. Dabei stehen Fehlerverzeihbarkeit und Gefühl im Vordergrund, neben dem Klassiker – Länge. Klassisch, hebt Titleist hervor, ist darüber hinaus auch die Optik.

Doch auch für Bogey-Golfer und Single-Handicapper steht neues Material in den Regalen, denn die 716er-Serie wird es zusätzlich in einer Cavity-Blade- und einer Muscle-Back-Ausführung geben.


Titleist 716 AP – Wolfram macht den Unterschied

Eisen für jede Spielstärke, so lautet das Credo hinter den neuen Titleist 716 AP1 und AP2 – der Marketing-Slogan „Das längste, fehlerverzeihendste Titleist-Eisen aller Zeiten“ wirkt in Anbetracht der Markt-Situation zunächst wenig kreativ. Doch was macht die neuen Eisen für Amateure besser spielbar?

Tiefer Schwerpunkt für mehr Weite und weniger Fehler. (Foto: Titleist)

Tiefer Schwerpunkt für mehr Weite und weniger Fehler. (Foto: Titleist)

Auch Titleist setzt auf Multi-Material-Technik. Durch die Entwicklung neuer technischer Verfahren experimentieren immer mehr Hersteller mit Material-Kombinationen. Callaway etwa verbaut schon seit Jahren unterschiedliche Materialien in seinen Schlägern, Taylormade hat kürzlich mit dem M1-Driver einen ersten Multi-Material-Driver auf den Markt gebracht, der Titan und Carbon vereint. Titleist setzt auf die Kombination mit Wolfram, ein Schwermetall mit hoher Dichte. Die Wolfram-Gewichte sollen den Schwerpunkt des Schlägerkopfes weit nach unten bringen, das Wolfram sei, so Titleist, noch dichter und 50 Prozent schwerer als bei den Vorgängern. Damit gelinge eine bessere Gewichtsverteilung, was sich auf Distanz und Fehlerverzeihung auswirkt.

Geschmiedet und an der Kante geschliffen

Die Schlagfläche der AP1 und AP2 Schläger ist rahmenlos und in einer klassischen Optik gehalten, die viele Spieler schätzen. In der Ansprechposition wirken die Schläger dementsprechend angenehm schmal, sollen durch die dünne Schlagfläche und die Gewichtsverteilung aber länger und fehlerverzeihender sein. Nettes Feature: Durch eine angeschliffene Vorderkante gleiten die Schläger, so verspricht es Titleist, besser durchs Gras und verhindern ein Verkanten. Die AP2 heben sich gegenüber der AP1 durch einen mehrstufigen Schmiedeprozess ab, wodurch das Wolfram direkt ins Schlägerblatt-Profil integriert ist.

Titleist 716 CB und MB

Für Golfer mit Ambitionen bringt Titleist die Cavity-Blade- und Muscle-Back-Varianten auf den Markt. Vor allem die 716er CB Eisen sind interessant – Cavity und Blade vereint? Titleist will zeigen, dass es geht. Die sportliche Blade-Optik, kombiniert mit Cavity-Funktionalität, verspricht viele Möglichkeiten bei der Schlaggestaltung, während durch den Einsatz von Wolfram ein Plus an Fehlerverzeihung hinzukommt. Zugrunde liegen die selben Konstruktionstechniken wie bei den AP-Eisen.

Zu guter Letzt gehen mit den Muscle Backs reine Blades in die Welt raus. Elegant, mit zentralem Gewicht hinter dem Sweet-Spot, ein Werkzeug für „Shotmaker“. Es kommt mit einer kantigeren Spitze und einer sehr schmalen Top-Linie daher – „ein Blade in Reinkultur, inspiriert vom legendären Titleist 680“, wie Titleist es formuliert.

Geleitschutz durch 816er Hybrid und Utility-Eisen

Die neuen Hybriden. (Foto: Titleist)

Die neuen Hybriden. (Foto: Titleist)

Flankiert werden die 716er Eisen von den neuen 816er Hybrids und Utility-Eisen aus dem Hause Titleist. Die Hybrids kommen als H1 und H2 Variante in die Läden, das H1 steht für eine etwas höherere Flugbahn, mehr Spin und eine weiche Landung. Die H2-Version bezeichnet Titleist als „kompakte Hybriden, die sich so gut kontrollieren lassen wie Eisen, jedoch mehr Länge erzielen.“ Beide Hybrids sind in vier verschiedenen Loft-Varianten erhältlich.

716 T-MB – die Titleist-Variante des absolut im Trend liegenden Utility-Eisens. Utility-Eisen sind eine Kombination aus Eisen und Hybrid, die beiderlei Vorzüge in den Vordergrund stellen sollen. Im Fall des 716 T-MB sind das vor allem eine dünne, rahmenlose Schlagfläche, tiefer Schwerpunkt durch integrierte Wolfram-Gewichte und der bereits erwähnte Kantenschliff. Als Konsequenz verspricht der Hersteller: Hoher Ballstart und wenig Spin für mehr Carry-Länge.

Titleist Produkte: Im Handel ab dem 23. Oktober

SchäfteAlle Eisen sind standardmäßig mit True-Temper-Schäften ausgestattet, Variationen sind aber möglich

Titleist Die neuen Eisen und Hybrids
716 AP1 Eisen mit Stahlschaft: 125 Euro | Eisen mit Graphitschaft: 139 Euro
716 AP2 Eisen mit Stahlschaft: 165 Euro | Eisen mit Graphitschaft: 175 Euro
716 CB Eisen mit Stahlschaft: 165 Euro
716 MB Eisen mit Stahlschaft: 165 Euro
716 T-MB Eisen mit Stahlschaft: 229 Euro | Eisen mit Graphitschaft: 249 Euro
Hybrid H1 /H2 259 Euro / Vier Schaft-Möglichkeiten

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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