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Nedbank Golf Challenge: Martin Kaymer tut sich weiter schwer

04. Dez 2015
Auch die zweite Runde verlief für Martin Kaymer nicht rosig. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer hat bei der Nedbank Golf Challenge weiterhin keine guten Karten. Henrik Stenson führt.

Nachdem der erste Tag in Südafrika für den einzigen Deutschen im Feld schon alles andere als gut gelaufen war, versprach auch die zweite Runde keinerlei Verbesserung. In Führung liegt derzeit der Schwede Henrik Stenson bei elf Schlägen unter Par, dicht gefolgt vom Lokalmatador Jaco Van Zyl, der bei zehn Schlägen unter Par in Schlagdistanz auf seine Chance wartet. Dritter ist der US-Amerikaner Robert Streb bei neun Schlägen unter Par.

Henrik Stenson unbeirrt an der Spitze

Im vergangenen Jahr beendete Henrik Stenson noch die Hero World Challenge als Zweiter, in diesem Jahr präferierte er einen Antritt in Südafrika. Und der könnte sich auszahlen, liegt der Schwede doch nach dem zweiten Tag in Führung, während Titelverteidiger Danny Willett bei zwei Schlägen unter Par mit dem geteilten zwölften Platz vorlieb nehmen muss. Trotz einer kleinen Unglückssträhne von drei aufeinanderfolgenden Bogeys an den Löchern 6 bis 8 notierte der 39-Jährige, unbeirrt von seinen Fauxpas und einer wetterbedingten Unterbrechung, eine vielversprechende 67.


Martin Kaymer noch immer verhalten

Für Martin Kaymer ging es nach seinem gestrigen 75-Schläge-Auftakt am zweiten Turniertag in Südafrika vorrangig um eines: Schadenbegrenzung. Zwar gelang es der deutschen Nummer eins, die mit 29 anderen Mitgliedern der weltweiten Elite in Sun City angetreten ist, nicht, die drei Schläge über Par aus der ersten Runde wieder wettzumachen. Mit seiner 71er Runde war er aber immerhin bei weitem nicht der Unglücklichste auf dem Platz. Dabei hatte der Tag für den 30-Jährigen so gut begonnen: Zwei Birdies fielen gleich zu Beginn der Front Nine, drei Bogeys gegenüber den zwei folgenden vereinzelten Birdies sorgten dann aber doch für ein ernüchterndes Ergebnis.

Der Mettmanner hatte zwei Wochen zuvor beim Saisonfinale in Dubai den geteilten zehnten Platz belegt. Auf seinen heiß ersehnten ersten Sieg 2015 wartet er aber noch immer vergebens. Auch bei der Nedbank Golf Challenge sieht es derzeit nicht danach aus, liegt er doch mit insgesamt zwei Schlägen über Par auf dem geteilten 25. Platz.

Westwood und Kjeldsen mit den unglücklichsten Runden

Das Rennen um die schlimmste Runde des Tages – die gute Chance hat, auch die schlimmste des gesamten Events zu werden – ging am zweiten Turniertag unentschieden aus: Sowohl der Engländer Lee Westwood als auch der Däne Søren Kjeldsen notierten eine schmerzhafte 81 (+9). Zwar konnte Westwood gar zwei Birdies notieren, ruinierte sich die Runde aber mit sechs Bogeys, einem Doppelbogey und einem Triplebogey. Damit belegt er derzeit den alleinigen 28. Platz, vom 27. Webb Simpson trennen ihn allerdings bereits sechs ganze Schläge. Kjeldsens Scorekarte blieb indes gänzlich birdiefrei, fünf Bogeys und zwei Doppelbogeys taten ihr übriges und machen ihn momentan gemeinsam mit dem Australier Steven Bowditch zum geteilten Letzten.

Bernd Wiesberger in den Top Ten

Mit einer soliden Runde in die Top Ten spielte sich hingegen der Österreicher Bernd Wiesberger. Zwar notierte er ebenso wie Martin Kaymer eine 71, ihm aber reichte das dank seiner 70er Auftaktrunde. Mit drei Schlägen unter Par ist er derzeit geteilter Siebter, liegt damit allerdings ganze acht Schläge vom Führenden Stenson entfernt. Der gebürtige Wiener kann auf eine beeindruckende Saison zurückblicken, die ihn unter die Top 30 der Welt katapultierte und an die er nun anzuknüpfen sucht. Um das gleich zu seinem Saisonbeginn bei dem Turnier in Südafrika fertigzubringen, wird er allerdings am Wochenende wohl wegen des exklusiven Teilnehmerfeldes noch ein wenig zulegen müssen.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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