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Moritz Klawitter: „So läuft das manchmal“

01. Aug 2014
Moritz Klawitter - Deutscher Golf-Profi auf der ProGolf Tour
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Es gibt gute und schlechte Tage, auch im Profigolf: Moritz Klawitter über Höhen und Tiefen im Juli und seine Pläne für die kommenden Wochen.

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Golf Post!

Heute möchte ich Euch gerne wieder mit meinem Tourblog etwas auf dem Laufenden halten. Der Juli hatte es wieder in sich. Neben zwei Turnieren auf der ProGolfTour stand noch die NRW Open in Köln und die DGL mit meiner Mannschaft aus Bergisch-Land auf dem Kalender. Zwischen den Events galt es u.a., den richtigen Rhythmus wieder zu bekommen, mich optimal auf die Turniere vorzubereiten und auch das Organisatorische nicht zu kurz kommen zu lassen.


Hier hat man manchmal als junger Pro ordentlich zu tun und muss den Überblick zu bewahren. Dies gilt insbesondere für die Turnierplanung. Gerade hier musste ich abwägen, wie  ich mein begrenztes Budget am sinnvollsten einsetzen kann. In Anbetracht der höheren Reise- und Unterkunftskosten habe ich mich dann entschlossen, auf den Start bei den Lotos Polish Open (21. Juli bis 23. Juli 2014) zu verzichten. Für die weitere Turnierplanung steht das Turnier in Hardenberg (Preis des Hardenberg Golf Resort vom 31. August bis 2. September 2014 bei Göttingen; Anm. d. Red.) und das Saisonfinale in Polen (Deutsche Bank Polish Masters Pro Golf Tour Championship in Warschau, Anm. d. Red.) ebenfalls auf der Kippe. In Hardenberg bin ich leider nur auf die Warteliste gekommen und kann aber  noch mit etwas Glück dort an den Start gehen.

Der Juli fing für mich also erst einmal wieder etwas durchwachsen an. Das sollte sich natürlich zu den Praforst Open in Fulda ändern. Hier ging es zunächst einmal wettertechnisch sehr verhalten los. Nachdem der Nebel sich am ersten Tag  verzogen hatte, konnten wir endlich los legen. Auf den ersten Neun fühlte ich mich ganz gut und absolvierte diese in -1. Danach war ich leider mal wieder etwas vom Pech verfolgt, sodass mein eigentlich solides Spiel nicht von Erfolg gekrönt war und ich Schläge verlor. Zwischendurch mussten wir noch wegen eines Gewitters das Spiel unterbrechen. Unter’m Strich musste ich mir am Ende noch eine 76 (+4) notieren. Das war natürlich alles andere als schön, aber nicht zu ändern. Am zweiten Tag lief es dann endlich wieder nach meinen Vorstellungen. Ich spielte solide und konnte ordentlich scoren. Mit einer 68 (-4) kam ich dann ins Clubhaus und stand Level Par für das Turnier. Aufgrund der guten Ergebnisse rutschte der Cut jedoch auf -2, so dass ich hier trotz der guten Runde das Nachsehen hatte.


Moritz Klawitters Tourblog - Seine Tour in Bildern

Zweiter Platz bei NRW Open hinter Max Glauert

Die wertvollen Erfahrungen konnte ich dann mit nach Köln zu den NRW Open nehmen. Dieses Zwei-Tage-Turnier der PGA of Germany lockte zahlreiche Pros an, die z.B. nicht mit nach Polen gereist waren. Mein Spiel hielt immer noch sehr solide und  so konnte ich hier zunächst eine 68 (-4) reinbringen. Mit einem Schlag Rückstand auf Max Glauert und Norman Laschewski ging es dann in die Finalrunde. Hier konnte ich zwar eine 69 (-3) nachlegen, aber an Max, der normalerweise auf der Challenge Tour zu Hause ist, bin ich nicht mehr vorbei gekommen. Dennoch reichte der Score für den zweiten Platz und etwas Preisgeld, welches ich natürlich gut gebrauchen kann.

„So läuft das manchmal“ – Castanea Resort Open in Lüneburg

Schon einige Tage Später musste ich bereits wieder die Koffer packen, um zur Vorbereitung der Castanea Resort Open in Adendorf bei Lüneburg zu reisen. Bereits auf den Proberunden zeigte der wasserreiche Platz bei guten Bedingungen, dass er sich nicht einfach spielen lässt. Wieder einmal verzögerte  Nebel dann am Montag den Start der ersten Runde. Als es dann losging merkte ich ziemlich schnell, dass mir auf den Grüns heute nicht viel gelingen würde. Die meisten kennen das, wenn an einem Tag der gewisse „Touch“ fehlt. So musste ich Birdiechancen liegen lassen und Bogeys notieren. Okay, ein Eagle an der 13 ist mir gelungen, aber unter’m Strich wurde es wieder mal eine 76 (+4). Ich war froh, als die Runde beendet war und ging nach einer kleinen Pause erst mal wieder etwas trainieren. Am zweiten Tag musste also ein gutes Ergebnis her, um noch den Cut zu machen.

Ich fühlte mich jedenfalls besser, als ich von der 10 startete. Mit Birdie, Par, Bogey, Birdie ging es eigentlich auch ordentlich los. An der 16 brach es auseinander. Ein Ball im Wasser und ein schlecht getroffenes Grün hatten noch einen Dreiputt zur Folge. Triple Bogey! Das sah natürlich schlecht aus. Ein kleiner Trost ist, dass ich mein Spiel sofort auf der 17 und 18 wieder stabilisieren konnte und dort Par spielte. Auf meinen zweiten Neun schaffte ich zwar noch drei Birdies, jedoch war ich für eine Aufholjagd zu weit weg. Klar, dass ich mich über die 73 mit fünf Birdies etwas geärgert habe, aber so läuft das manchmal.

So bin ich nach dem verpassten Cut am nächsten Tag wieder in Richtung Heimat gefahren, denn das nächste Turnier steht schon in wenigen Tagen an.  Hier geht es nach dem letzten Spieltag mit meiner Mannschaft bei der DGL direkt zu den  HDI Gerling PGA Championship, die in der Nähe von Hannover ausgetragen werden. Bleibt also nicht viel Zeit um die Erfahrungen zu verarbeiten und mich auf das Turnier vorzubereiten. Trotzdem freue ich mich natürlich wieder auf die nächste Chance!

Bis bald  bei der Golf Post!

Liebe Grüße,

Euer Moritz

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