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Moritz Klawitter: „Es weht ein harter Wind im Profigolf“

04. Apr 2014
Moritz Klawitter kämpft sich auf der ProGolfTour durch und erzählt im Interview von seinem Profileben. (Foto: M. Klawitter)
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Moritz Klawitter ist neu im Business der Golf-Profis. Sein Zwischenfazit nach drei Monaten: Professionelles Golf ist ein hartes Pflaster.

Hallo liebe Leserinnen und Leser der GolfPost!

Ich bin Moritz Klawitter aus Schwerte und seit dem 01. Januar 2014 Golf-Professional auf der ProGolfTour. Vielleicht habt Ihr schon einmal von mir gehört oder auch das Interview mit Lorenz Graef gesehen. Ich möchte über meinen Werdegang auf der Pro GolfTour und über mein relativ neues Leben als Profi berichten.


Zunächst ein kurzes Update, was seit Januar passiert ist. Im Januar bin ich also Pro geworden und habe mir für meine erste Saison erst einmal vorgenommen, so viele Cuts wie möglich zu schaffen und mich am Ende mindestens in den Top 40 der Rangliste wieder zu finden. Natürlich werde ich für meinen weiteren Weg auch so viele Erfahrungen wie möglich aufsaugen. Ebenfalls habe ich mir vorgenommen, möglichst schnell meinen Rhythmus zu finden. Gut, dass mich eine Verletzung am Handgelenk nicht mehr behindert. Diese hatte ich wohl als Begrüßungsgeschenk im Januar erhalten. Akkupunktur und Massage haben das Problem aber gelöst.

Es weht ein harter Wind im Profigolf

Die ersten zwei Turniere in Belek haben bereits gezeigt, welcher harte Wind nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Profigolf weht. Aus meiner Amateurkarriere bin ich ja schon Wettkampfgolf gewohnt gewesen, aber Ihr könnt es sicher nachvollziehen, dass auf es der ProGolfTour noch einmal etwas härter zugeht. Dass ich mich da durchkämpfen muss, war von vorne herein klar. Nun ja, mit zwei verpassten Cuts bin ich dann aus Belek heimgekommen und konnte die Zeit bis zu den nächsten Turnieren nutzen. Dies bedeutet für mich nicht nur Training im GC Bergisch Land oder Fitness-Studio, sondern auch Turnierorganisation und allgemeine Büroarbeit zu Hause, die zwangsläufig anfällt. Auch Administratives wie Sponsorenbetreuung und leider auch noch die Suche nach Sponsoren gehören für mich zum Alltag. Mit Coach Alexandra Schleining habe ich ein Trainingsprogramm für mich abgestimmt, welches meinen Arbeitsalltag bestimmt. Alex kennt mich schon lange und ich vertraue ihr absolut. Natürlich ist der Golfplatz mein eigentliches Büro in dem ich mich auch am wohlsten fühle.

Nach Belek ging es für mich in Ägypten weiter, da ich an den ersten Turnieren in Marokko leider nicht teilnehmen konnte. Die Turniere dort waren schneller ausgebucht als man schauen konnte und so hatte ich dafür wieder mehr Zeit für die anderen Aufgaben. Man muss es positiv sehen und aus allem die Erfahrungen mitnehmen, die einem zukünftig helfen können. Nun ging es also für mich in Ägypten weiter. Hier schaffte ich aufgrund einer starken zweiten Runde erstmalig den Cut, was mich natürlich happy gemacht hat. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, dass auf den letzten Löchern ziemlich viel Nervosität ins Spiel kommt, gerade wenn man weiß, dass es zum ersten Mal reichen könnte. Gut, dass mein Spiel zu diesem Zeitpunkt sehr stabil war und ich den 37. Platz einfahren konnte.

Verfolgt meine Erlebnisse auf Golf Post

Im zweiten Turnier in Ägypten konnte ich leider nicht an die Leistung anknüpfen. Früh wurde ich zurückgeworfen und konnte mich nur noch stabilisieren. Auch wenn ich hier noch Chancen hatte den Cut zu machen, war die zweite Runde eher zum Abhaken. Ihr kennt das sicher, wenn an manchen Tagen irgendwie nichts zusammen läuft. Aber das muss man wieder akzeptieren und immer weitermachen.

Nach Ägypten habe ich nicht mehr viel Zeit, bis es am Samstag, den 05. April 2014 mit dem Flieger in Richtung Marokko geht. Hier warten drei Turniere und weitere Chancen auf mich. Vielleicht habt Ihr Lust, mich auf Golfpost.de weiter zu begleiten? Ich würde mich freuen!

Herzliche Grüße und bis zum nächsten Mal,

Euer Moritz Klawitter

Moritz Klawitter

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