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Moritz Klawitter: „Zwangsläufige Pausen sind mir nicht unrecht“

02. Jul 2014
Moritz Klawitter bei der CeeVee Letaler Open (Foto: Moritz Klawitter)
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Turnierausfall bot Moritz Klawitter die beste Möglichkeit der Regeneration – Ein guter Start für die ProGolfTour.

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Golf Post!

Heute möchte ich Euch in meinem Tourblog berichten, wie es mir im Juni ergangen ist. Der Juni war aufgrund des Ausfalls des Turniers in Istanbul und nur einem Turnier recht ruhig, was das Turniergeschehen angeht.


Ich muss Euch schon sagen, dass mir diese zwangsläufigen Turnierpausen gar nicht so unrecht sind. Gerade nach den Turnieren in Österreich habe ich mich etwas überspielt gefühlt. Ihr kennt das vielleicht, dass man gerade beim Golf eher mental und konditionell ausgeglichen die besten Leistungen bringen kann. Nach Österreich war ich einfach „platt“. Ich hatte in einer kurzen Zeit neben den Reisestrapazen noch Übungs- , Turnierrunden und etliche Trainingseinheiten zu verarbeiten. Diese haben mich offensichtlich mehr geschlaucht, als ich es selbst gedacht hätte. Aber diese Erfahrungen brauche ich auch, um schnellstmöglich den Rhythmus zu optimieren. So werde ich aus dieser Phase natürlich wieder das Positive ziehen, um mich weiter zu verbessern.

Also war nach den Turnieren in Österreich erst einmal etwas Erholung ohne Golfschläger notwendig. So konnte ich die Zeit also nicht nur für die notwendigen Büroarbeiten nutzen, sondern mich auch mal mit etwas ganz anderem beschäftigen. Natürlich durfte diese Phase nicht zu lange dauern, denn das nächste Turnier der ProGolfTour in Walldürn-Neusaß begann schon am 15. Juni 2014. So musste ich mich rechtzeitig für die CeeVee Leather Open vorbereiten. Ich habe ganz schön mit der Feinabstimmung zu kämpfen gehabt und natürlich dementsprechend trainiert. Teilweise hatte ich auf Übungsrunden das Gefühl, überhaupt keinen Ball mehr zu treffen. Natürlich war das nicht so und es besserte sich auch nach den Einheiten mit meinem Coach Alexandra Schleining. So fuhr ich dann mit meinen Leuten in den Odenwald.

Mit dabei waren neben Hendrik Beins noch Jens Geweke und Yannick Gumowski, die in den USA auf das College gehen und in den Semesterferien in Walldürn bei der ProGolfTour an den Start gehen. Es ist schon eine Erleichterung, wenn man bei solch einem Turnier Leute dabei hat, die man kennt. Viele organisatorische Dinge werden einfach leichter und es ist gut, wenn man zur Abwechselung auch mal über etwas anderes reden kann.

Die erste Runde bei den CeeVee Leather Open konnte ich trotz einiger Probleme auf den Vorbereitungsrunden noch halbwegs solide mit einer 74 (+2) reinbringen. Das einzige Doppelbogey war sehr ärgerlich, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch Tuchfühlung zu den Top Ten. Die zweite Runde startete eigentlich gar nicht so schlecht. Mit einem Birdie an der 4 konnte ich mich zwar verbessern, musste jedoch direkt an der 5 das Bogey wieder hinnehmen. Ab der 9 ging es dann in die falsche Richtung und ich muss zugeben, dass ich etwas von der Rolle gewesen bin. Mit einem katastrophalen Bogey-Run konnte ich nur eine 79 (+7) notieren. Nach dieser zweiten Neun war das Ergebnis natürlich auf der falschen Seite der Cut-Linie, so dass ich die Finalrunde leider nicht mehr spielen konnte. Aber so geht das manchmal. Mund abwischen, weitermachen –  sagt mein Berater in solchen Situationen – und natürlich gibt es nur diese Richtung!

Das nächste Turnier der ProGolfTour ist ab 11. Juni 2014 in Fulda. Bis dahin habe ich noch etwas Zeit, mich wieder zu regenerieren und den richtigen Rhythmus zu finden. In der Vorbereitung konnte ich noch mein Team des GC Bergisch-Land bei dem DGL Spieltag im GC zur Vahr (Garlstedter Heide) unterstützen. Hier müssen wir noch etwas Gas geben und mindestens ein bis zwei Plätze in der Tabelle gut machen.

Wenn ich jetzt auf die ersten sechs Monate im Profigeschäft zurück blicke, habe ich neben einigen Cuts und ordentlichen Ergebnissen auch sehr wertvolle Erfahrungen sammeln können. Ich denke schon, dass ich mich im letzten halben Jahr weiter nach vorne entwickeln konnte. So soll es natürlich weiter gehen und ich kann Euch versichern, dass ich alles dafür tun werde.

Liebe Grüße und bis zum nächsten mal im Tourblog,

Euer Moritz Klawitter


Moritz Klawitters Tourblog - Seine Tour in Bildern

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