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Die Deutsche Golf Liga: Der reformierte Modus

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02. Jan 2013
Die unterschiedlichen Ligen der Deutschen Golf-Liga. Nicht abgebildet: Oberliga und die unterschiedlichen Regionalligengruppen (Foto: Golf Post)
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Mit der Saison 2013 findet die Deutsche Golf Liga erstmals an mehreren Spieltagen statt. Die Änderungen nach der Reform.

Die deutschen Amateure stehen mittlerweile in den Startlöchern zur 2013 neu eingeführten Deutschen Golf Liga (DLG), der ehemaligen Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Das System wurde im Vergleich zu den letzten Jahren komplett umgekrempelt.


Ab 2013 mit echtem Ligacharakter

Die Umstrukturierung der DLG begann schon im Jahr 2012, als die Damen- und Herrenmannschaften im alten Ligaformat nicht absteigen, sondern nur aufsteigen konnten und dadurch die neue Ligeneinteilung vorgenommen wurde. Ab 2013 wird von der ersten Bundesliga bis hin zu den Regionengruppenligen bei den Damen und Herren im Zählspielformat in einem echten Ligacharakter mit mehreren Spieltagen, Punkteverteilung und Tabelle gespielt.

Deutsche Golf Liga: Der Modus

Es wird ab diesem Jahr bei den Damen und Herren jeweils zwei erste und vier zweite Bundesligen geben sowie acht Regionalligen und 16 Oberligen. Bei den Herren gibt es zusätzlich noch 32 Landesligen. Als unterste Stufe sind außerdem 16 Regionengruppenligen bei den Damen und 32 bei den Herren vorgesehen.

Schema Deutsche Golf Liga

Die unterschiedlichen Ligen der Deutschen Golf-Liga. Nicht abgebildet: Oberliga und die unterschiedlichen Regionalligengruppen (Foto: Golf Post)

In jeder Liga befinden sich fünf Mannschaften, die Herren treten mit acht Spielern, die Damen mit sechs Spielerinnen an. An den fünf Spielterminen zwischen Mai und August wird auf jedem Platz der beteiligten Clubs einmal gespielt, sodass jedes Team ein Heimspiel hat. In den Bundes- und Regionalligen werden bei den Damen sechs Einzel und drei klassische Vierer gespielt, bei den Herren sind es acht Einzel und vier klassische Vierer. In den Ober-, Landes- und Regionengruppenligen werden ausschließlich sechs (bzw. acht) Einzel gespielt. In die Wertung kommen von jeder Mannschaft die besten sieben (bzw. die besten zehn) Ergebnisse des Spieltages, wobei es unerheblich ist, ob diese im Einzel oder Vierer erzielt wurden.

Die Tabellen ergeben sich dadurch, dass die Mannschaft mit dem niedrigsten Gesamtscore pro Spieltag fünf Punkte, der Zweitplatzierte vier Punkte usw. bekommt. Für die Abschlusstabelle und die daraus resultierenden Auf- und Absteiger ist die Gesamtpunktzahl nach fünf Spieltagen ausschlaggebend.

Der Deutsche Meister der Damen und Herren wird im sogenannten „Final Four“ ermittelt. Dazu treffen sich die erst- und zweitplatzierten Mannschaften der ersten Bundesliga Süd und Nord auf einem neutralen Platz und spielen den Meister im Lochspielformat mit vier Vierern und acht Einzeln bei den Herren und drei Vierern und sechs Einzeln bei den Damen aus. Von der zweiten Bundesliga bis hin zur Oberliga (Herren) bzw. Regionalliga (Damen) steigt jeweils der Erste jeder Liga auf und der Vierte und Fünfte jeder Liga ab. In der Landesliga bei den Herren und der Oberliga bei den Damen steigt nur der jeweils Letzte in die Regionengruppenligen ab und wird durch ein anderes Team dieser Kategorie ersetzt.

Jeder kann sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren

Eine weitere große Neuerung des Systems besteht darin, dass die Einzelergebnisse der Spieler auf CR-Basis ausschlaggebend für die Qualifikation zur Deutschen Einzelmeisterschaft sind. Somit werden Spieler der unteren Ligen, die vorher nichts mit der Deutschen Einzelmeisterschaft zu tun hatten, ebenso berücksichtigt wie Spieler der ersten Bundesliga, von denen somit eine konstante Leistung gefordert wird.

Timm Goeller

Timm Goeller - Freier Autor für Golf Post

Timm Göller ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und dem Golfsport seit 15 Jahren treu. Er spielt in der 1. Mannschaft des GC Neuhof in der 2. Bundesliga und berichtet seit Jahren über den Profisport aus einer etwas anderen Sichtweise. Im eigenen Spiel liegt ihm vor allem der Driver und der Putter, dafür gibt es beim Chippen und Pitchen ein „wenig“ Verbesserungspotenzial.
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