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Mizuno JPX850 Driver: Erster Eindruck unserer Tester

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23. Jun 2015
Der Mizuno JPX850 Driver ist dank "Fast Track System" an jeden Golfschwung anpassbar und dank schrill-blauem Design sehr auffällig. (Foto: Golf Post)
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Vier Golf Post Leser testen aktuell den Mizuno JPX850 Driver. Hier lesen Sie die ersten Erfahrungen unserer Tester.

Der JPX850 Driver im schrill-blauen Design wartet mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten zur Anpassung an den Schwung eines jeden Golfers auf. Durch eine Schiene in der Mitte und Aussparungen am Rand des Drivers lassen sich durch das sogenannte „Fast Track System“ zehn Einstellungen vornehmen, mit denen jeder Golfer den perfekten Launch und Spin erreichen kann. Damit unsere Tester den Schläger optimal testen und bewerten können, wurde der Driver vor Ort gefittet und im Anschluss daran direkt bei Mizuno in Schottland bestellt.

Das sind unsere vier Tester

– Susanne (GC Jakobsberg) spielt seit 2008 Golf und ist mit einem Handicap von 26,4 unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Mann absolvierte sie die Platzreife und ist inzwischen mit dem Golfvirus infiziert.


Markus (GC St. Pauli) hat bereits als kleines Kind mit einem Plastik-Driver die ersten Bälle geschlagen und ist inzwischen bei Handicap 10,0 angekommen. Sein Lieblingsplatz ist derzeit der GC Altenhof und sein schönstes Erlebnis sind zwei Eagles in einem Golfturnier.

Benjamin (GC Hofgut Praforst, HCP 35) spielt seit drei Jahren Golf und ist diesem Sport nach dem ersten Besuch auf dem Golfplatz hoffnungslos verfallen. Sein kuriosestes Erlebnis war ein direkter Treffer des Fahnenstocks aus 130 Metern. Tragisch, weil der Ball danach nicht mehr auffindbar war.

Kai (Kölner GC) spielt aktuell ein Handicap von 18,5 und musste damals zur Platzreife überredet werden. Sein Lieblingsplatz in der Region Köln ist der GC Am Lüderich und sein schönstes Erlebnis im Turnier war ein Slice, der dank Baum trotzdem den Weg auf’s Grün gefunden hat.

Erster Eindruck: Super Optik und sportlich zu spielen 

Benjamin spielt den Mizuno JPX850 Driver bei einer Schlägerkopfgeschwindigkeit von ca. 96 MPH mit Stiff-Schaft und ist begeistert von Design und Verarbeitung des Drivers. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat er sich nun an den kleineren Schlägerkopf (440 Kubikzentimeter) gewöhnt.

„Der Driver ist optisch ein Hingucker, der blaue Schlägerkopf mit weißem Schaft sieht einfach super aus. Auch die Anpassungsmöglichkeiten sind klasse und ich persönlich komme mit dem Driver sehr gut zurecht. Ich muss jedoch anmerken, dass ich anfänglich Probleme hatte, mich an den kleineren Schlägerkopf und den veränderten Schwung zu gewöhnen und die Bälle im Sweet Spot zu treffen. Nach einem kompletten Wochenende mit dem Driver auf der Range kann ich jedoch sagen, dass ich mit dem Driver sehr gut zurecht komme. Ich habe nun das Gefühl, dass die Abschläge wieder zu meinen sicheren Schlägen zählen und ich Raum gewinnen kann. Bisheriges Highlight ist ein 267 Meter Drive und die Möglichkeit, die Flugkurve des Balls kontrolliert zu beeinflussen.“

Kai spielt den JPX850 mit Fujikura Orichi 2014-Schaft (R/55 Gramm) und ist ebenso begeistert von Optik und Verarbeitung: „Die Optik des JPX850 in blau mit weißem Schaft ist schon ein echter Hingucker. Ein wirklich perfekt verarbeiteter Driver inklusive Schlägerhaube. Der erste Eindruck als ich ihn in die Hand genommen habe war, dass er deutlich leichter ist als mein alter Driver. Die ersten Schläge auf der Range waren leider noch nicht so, wie erhofft. Der Driver ist sehr sportlich zu spielen und erst bei erhöhter Schlägerkopfgeschwindigkeit erreiche ich meine gewohnten Weiten. Vielleicht muss ich noch ein wenig mit den Einstellungen der Gewichte variieren, damit ich mich auch spielerisch in den JPX850 verliebe.“

Markus zum Mizuno JPX850 Driver: „Die Gewichtseinstellungen sind intuitiv und mit dem mitgelieferten Schlüssel überhaupt kein Problem, jeder Spieler sollte sich die Mühe machen, seine Lieblingskombination auszuloten. Je nach Einstellung ist das Gefühl im Treffmoment etwas härter oder weicher, aber grundsätzlich kann man sagen, dass das Feedback und der Klang einen schönen dumpfen Eindruck vermitteln. Man spürt praktisch die Kraftübertragung in den Ball und der Flug vermittelt sofort Vertrauen und Kontrolle! Ich bin jetzt schon begeistert und freue mich auf die nächsten Wochen!

Susanne spielt den Driver in der Damen-Version und ist ebenso begeistert von der sportlich-modernen Optik: „Hellgrauer Griff mit dezenten pinkfarbenen Farbelementen, der Schaft in Creme gehalten mit grauem Muster und dann der sehr gelungene Schlägerkopf. Ich würde sagen: Hot – really hot.“

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, in der noch nicht alle Bälle so geflogen sind wie gewünscht, ist auch Susanne vom JPX850 überzeugt: „Vergangenes Wochenende hat mich mein Mizuno JPX850 in den Golfurlaub begleitet und wir beide durften den höchsten Abschlag Deutschlands spielen – und mein Driver hat mich nicht im Stich gelassen. Am nächsten Tag in Oberstaufen hab ich dann einen Abschlag rausgedonnert mit dem Ergebnis, dass der Ball bei einem Par 4 knapp 50 Meter vor dem Grün lag. Trennen werden wir uns nie wieder – das steht nach diesem Abschlag fest!“

Tendenz der Performance: Steigend!

Nach der ersten Testphase ist das Fazit unserer Leser durchaus positiv, besonders was die Optik und die Verarbeitung des Drivers betrifft. Ebenso einheitlich hat sich gezeigt, dass der Driver nicht auf Anhieb leicht zu spielen ist, nach einiger Eingewöhnungszeit jedoch immer bessere Ergebnisse erzielt. Die anfänglichen Schwierigkeiten können damit begründet werden, dass der Driver durch das „Fast Track System“ viele Einstellungsmöglichkeiten besitzt und die perfekte Einstellung erst gefunden werden muss. Zudem ist der Schlägerkopf mit 440 Kubikzentimetern etwas kleiner als herkömmliche Driverköpfe, was ein verändertes Schwungverhalten erklären kann.

Wir sind gespannt, wie sich das Spiel unserer vier Tester mit dem Mizuno JPX850 entwickelt und was sie demnächst über den Driver berichten werden.


Mizuno JPX850 Driver Produkttest

 

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Johannes Eck

Johannes Eck - Community-Manager bei Golf Post

Johannes ist 2013 durch einen Golfkurs im Rahmen des Studiums endgültig in den Bann des Golfsports gezogen worden und inzwischen mit einem Handicap von 17,3 auf dem Golfplatz unterwegs. Johannes hat Sportmanagement und Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert, kommt gebürtig aus Aachen und ist für jeden sportlichen Wettbewerb zu haben.
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