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Zwei aus drei – Jimenez gewinnt auf Hawaii

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26. Jan 2015
Miguel Angel Jimenez gewinnt die Mitsubishi Electric Championship. (Foto: Getty)
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Miguel Angel Jimenez gewinnt die Mitsubishi Electric Championship. Langer verdirbt sich das Turnier an einem einzigen Loch.

Miguel Angel Jimenez hat die Mitsubishi Electric Championship gewonnen. Beim ersten Turnier der Champions Tour in diesem Jahr verwies der Spanier Mark O’Meara und Fred Couples auf die Plätze. Bernhard Langer wurde nach Auftaktschwierigkeiten noch Fünfter.

Die Senioren Tour für Spieler ab 50 ist und bleibt ein gutes Pflaster für Miguel Angel Jimenez. Der 51-Jährige erhöhte seine Siegquote auf 66 Prozent – beim dritten Start gelang ihm der zweite Sieg. Auf Hawaii schloss der Spanier seine starke Vorstellung mit einer 66er Runde ab. Sechs Birdies auf der Back Nine hielten den zweitplatzierten Amerikaner auf Distanz. Ganz im Stile eines Champions verwandelte Jimenez auf der 17 einen Birdie-Putt aus knapp sieben Metern, der ihm das Stechen mit Mark O’Meara ersparte.


12 unter an 12 Par-5’s

Der Putt war „aufwärts, gegen die Wuchsrichtung und gegen den Wind. Ich wusste, dass ich den Ball hart schlagen musste“, lobte der 21-fache European-Tour-Champion seinen siegbringenden Putt. Nach den tatsächlichen Gründen für seinen Sieg braucht man aber auch nicht lange suchen. Die zwölf Par-5-Löcher im Hualalai Golf Club bestritt Jimenez mit zehn Birdies und einem Eagle. Damit hatte er schon zwölf seiner insgesamt 17 Schläge unter Par herausgespielt. Zur Belohnung gab es 300.000 US-Dollar Preisgeld.

„Die Leute erinnern sich an den Sieger“

Dazu noch die Gewissheit, gegen die stärksten Spieler der Champions Tour bestanden zu haben. Die Mitsubishi Electric Championship ist Major Champions und Turniersiegern der Senioren Tour vorbehalten. Zu denen gehört auch der Amerikaner O’Meara. Noch stärker ist er aber in der Statistik für zweite Plätze. Bei der Mitsubishi Electric Championship ging er bereits zum 15. mal als erster Verlierer vom Platz: „Die Leute erinnern sich an den Sieger, nicht an den Zweiten. Ich bin enttäuscht, aber Miguel hat gut gespielt, als er es musste.“

Langer und der Lava-Lapsus

Gut gespielt hatte auch Bernhard Langer. Zumindest an 53 der 54 Löcher. Auf denen unterlief ihm lediglich ein einziges Bogey. Sein Score wäre genauso gut gewesen wie der des Siegers. Doch es zählen nun mal alle Löcher, auch das eine verflixte, an dem Langer sich an einem Lavahügel abmühte. Da hatte er noch nicht mal die ersten neun Bahnen des Turniers hinter sich und war schon raus aus dem Rennen um den Sieg. Fünf über Par -zehn Schläge- notierte der Anhausener für das siebente Loch, ein Par-5.

Ein echtes Highlight mit Seltenheitswert – weniger für Langer als für alle Zuschauer und Kollegen auf der Tour, die der 23-fache Senioren-Tour-Sieger sonst mit einer überragenden Konstanz verwöhnt. Auf eine Wiederholung des Missgeschicks werden wohl alle lange warten müssen. Dass Langer die Mitsubishi Electric Championship trotzdem noch als Fünfter beendete, unterstreicht nur seine Qualität und die außerordentliche Ungewöhnlichkeit der Vorgänge am siebenten Loch.

Die Highlights der Mitsubishi Electric Championship

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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