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Michael Jordan: „Barack Obama ist ein besch…ener Golfer“

03. Nov 2014
Das war nicht nett. 'His Airness' Michael Jordan rutscht im Fernsehen ein abwertender Kommentar über Barack Obama raus: "Er ist ein besch***ener Golfer." Absicht oder Vershen? (Foto: Getty)
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Jordan nennt Obama einen „Hacker“, Jaguar-Fahrer nimmt Driving Range wörtlich und Gary Player möchte Tiger Woods trainieren. Die Back Nine.

Ziemlich verdribbelt, Euer Lufthoheit! In einem Interview mit dem Golfsender „Back9Network“ wird Michael Jordan, Basketball-Hero und fanatischer Golfer, nach der Besetzung seines Traum-Vierers gefragt. „His Airness“ fällt zuerst Arnold Palmer ein. Auch Amerikas „First Golfer“ Barack Obama kommt kurzfristig in Frage: „Ich habe nie mit ihm gespielt, aber ich würde“, sagt Jordan. Aber im nächsten Atemzug fährt er dem US-Präsidenten gehörig „an die Karre“: „Nein, doch nicht. Er ist ein Hacker. Ich würde nie sagen, dass er kein großer Politiker ist…“ Und dann folgt ein Begriff von der Sorte, die in Amerika stets mit einem Pfeifton kaschiert wird: „Ich sage nur, dass er ein besch…ener Golfer ist.“ Der Begriff, den Jordan wählte, war „shitty“. Uups.


Gary Player: Mit mir gewänne Woods wieder Majors

Blitztherapie: An Selbstbewusstsein hat es Gary Player noch nie gemangelt und auch die sportlichen Probleme von Tiger Woods könnte der neunfache Majorsieger aus Südafrika nach eigener Ansicht kurieren. „Ich würde gern eine Stunde mit ihm zusammen sitzen und ihm ein paar meiner Erfahrungen vermitteln“, sagte der 79-Jährige in einem Interview mit Yahoo über Woods‘ Trainer und die vielen Schwungumstellungen: „Danach, denke ich, könnte er wieder Majors gewinnen.“

Zwei Turniere, zwei Asse, zwei Autos

Danielle Kang hat jetzt einen Fuhrpark: Die LPGA-Proette spielte bei zwei aufeinander folgenden Turnieren am richtigen Loch ein Hole-in-One und gewann jedes Mal ein Auto. Beim Blue Bay LPGA in China brachte ihr ein Eisen acht über 138 Meter einen Buick LaCrosse ein, bei der Fubon LPGA in Taiwan holte sich die Amerikanerin mit einem Siebener-Eisen über 142 Meter einen Audi A6 T2.0. Kang fährt schon einen Porsche Cayenne, den Buick will sie sich daher bar auszahlen lassen, den Audi kriegt ihr Bruder Alex.

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„D.J.“ vermisst drei Millionen Dollar

Fehlinvestition: Dustin Johnson hat seinen Ex-Berater Nathan Hardwick auf Rückzahlung von drei Millionen Dollar verklagt. „D.J.“, der seine anhaltende Auszeit angeblich wegen eines positiven Drogentests genommen hat, will Hardwick die Summe für ein Investment geliehen und eine Million Dollar Zinsen vereinbart haben. Der Beklagte, der früher im Vorstand von Johnsons Stiftung saß, soll das Geld indes zweckentfremdet haben, um andere Unterschlagungen zu verschleiern.

Jaguar auf der Range

Wörtlich genommen: Dass eine Driving Range trotz des Namens nicht zum Autofahren gedacht ist, weiß nun auch der Fahrer dieser Jaguar-Limousine. Er muss in der Dunkelheit wohl eine Abzweigung falsch interpretiert haben; die Golfer auf der TopGolf-Range in Houston/Texas jedenfalls hatten ihren Spaß – und ein neues Ziel.

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Frist für Olympia-Golfplatz läuft ab

Was wird aus dem Olympia-Golfplatz? Zur Stunde läuft die Frist ab, in der sich der Projektentwickler und die Stadt Rio de Janeiro entscheiden sollen, ob drei Löcher des Gil-Hanse-Layouts für die Spiele 2016 verlegt und andere Stellen neu gestaltet werden, weil ein Naturschutzgebiet tangiert wird. Richter Eduardo Klausner hatte vergangene Woche eine Fristverlängerung ausgeschlossen und den Parteien noch fünf Tage Zeit für eine Einigung gegeben. Sonst droht ein Baustopp, die rechtzeitige Fertigstellung des Kurses wäre dann kaum noch zu realisieren.

Notlandung endet in Golfplatz-Teich

Wasser-Flugzeug: Wegen eines Triebwerkdefekts musste der Pilot eines Kleinflugzeugs auf der zweiten Bahn des Prestonwood Country Clubs nahe Plano/Texas notlanden. Leider war nicht genug Fairway vorhanden, die Maschine vom Typ Piper rutschte in einen Teich nahe Loch drei und blieb kopfüber liegen. Der Pilot kam ebenso mit dem Schrecken davon wie die Bewohner der Häuser am Rande des Fairways, auch der Schaden auf dem Platz hielt sich in Grenzen.

76er-Runde in 46 Minuten

Tempolauf: Eri Crum, Chiropraktiker aus Boise/Idaho, ist Speedgolf-Weltmeister 2014. Crum, der als Stanford-Student in einem Team mit Tiger Woods gespielt hat, umrundete den Bandon-Dunes-Kurs in Oregon mit 76 Schlägen (Vier über Par) und benötigte dafür 46:01 Minuten, im Schnitt 2:30 Minuten pro Loch. Der Wettbewerb war wegen Regens auf 18 Loch verkürzt worden.

Golfcart mit Tempo 191

Und zum Abschluss noch ein flottes Cart: Auf dem Darlington Dragway in South Carolina erreichte dieses Gefährt 191,1 Stundenkilometer und wird damit als schnellstes Golfcart der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen:

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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