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Michael Hoey siegt bei Russian Open

28. Jul 2013
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Michael Hoey lässt nichts anbrennen und siegt souverän in Russland. Engländer stürmen die Top Ten und reihen sich hinten an.

Über ein Jahr ist der letzte Sieg für den Nordiren Michael Hoey (-16) mittlerweile her, doch dafür wirkte dieser umso dominanter. Eine Runde von 70 Schlägen und vier Schläge Vorsprung bedeuteten am Ende den Sieg. Seine direkten Verfolger – neben dem Franzosen Alexandre Kaleka (-12) und dem Dänen JB Hansen (-11) war es eine Reihe von Engländern – konnten diese Dominanz am Finaltag nicht mehr brechen. Matthew Nixon (-11) war einer dieser Engländer und teilte sich den dritten Platz.


Michael Hoey kann endlich aufatmen

Zurückblickend war die Leistung des Nordiren in dieser Saison eher dürftig. Keine Platzierung innerhalb der Top 20 und auch der letzte Sieg ist mittlerweile fast anderthalb Jahre her. Das große Aufbäumen gegen die Verfolger hatte am Moving Day begonnen, als er sechs Birdies und ein Eagle auf seiner Scorekarte notiert hatte. Mit dieser 65er Runde und fünf Schlägen Vorsprung ging es in die Finalrunde. Doch besonders seine hervorragende Puttstatistik und insgesamt 21 erspielte Birdies in den ersten drei Runden ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass der 34-jährige noch patzen könnte.


Moritz Lampert bei der Russian Open - Bilder des Turniers

Bilder Hier geht's zur Fotostrecke

Engländer zu unkonstant für einen Sieg

Insgesamt sechs verschiedene Engländer ließen sich immer wieder mal in der Top Ten blicken und kratzten an der Spitze. Doch bei den meisten dieser sechs verhinderte mindestens ein Tagesergebnis einen besseren Endstand. Bei Simon Dyson, der das Turnier auf dem neunten Platz beendet hat, war es die 74er Runde aus dem zweiten Spieltag, während bei Matthew Baldwin der Moving Day (73) alle Hoffnungen erstickte. Einzig Matthew Nixon konnte sich in der Spitze des Leaderboards auf T3 festsetzen, doch für einen Sieg reichte es bei Michael Hoeys derzeitiger Form nicht.

Trotz guter Abschlussrunden keine Chance die Spitze zu erklimmen

Auch wenn beide mit dem Endergebnis zufrieden sein sollten, bleibt vermutlich ein fader Beigeschmack. Denn sowohl der Däne JB Holmes als auch der Franzose Alexandre Kaleka spielten bei jeweils vier unter Par zwei hervorragende Runden am Finaltag. Beide waren direkte Anwärter auf die Spitzenposition und griffen am letzten Loch des Turniers nochmal an. Doch patzten sie hier. JB Jolmes beendete das Turnier mit einem Doppelbogey und Alexandre Kaleka mit einem Bogey. Dementsprechend reichte für Michael Hoey, der sich am Moving Day einen großen Vorsprung erspielen konnte, eine 70er Runde, um sich den Sieg zu sichern.

Moritz Lampert scheitert am Cut

Trotz einer grandiosen Back Nine mit fünf Birdies in der zweiten Runde der Russian Open konnte der einzige Deutsche im Feld die Cutlinie nicht überschreiten. Runden von 79 und 73 Schlägen positionierten ihn auf T83. Maximilian Kieffer hatte die Teilnahme aus persönlichen Gründen kurzfristig abgesagt.

Hier geht es zum Leaderboard.

 

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Patryk Pakosch

Patryk Pakosch - Freier Autor für Golf Post

Patryk Pakosch jagt bereits seit neun Jahren die weiße Kugel über den Platz. Vor allem Matchplay ist sein Ding. "Es ist ein geniales Gefühl. Dieser Nervenkitzel - Loch für Loch!"

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