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Medinah Country Club – Die zweiten neun Loch des Ryder Cups

15. Sep 2012
Einen "Up and Down" spielen bedeutet den Ball zum Par zu retten.
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Der Medinah Country Club ist der Schauplatz des diesjährigen Ryder Cups. Hier die Vorstellung der ersten neun Löcher.

Der Medinah Country Club befindet sich in der Nähe von Chicago und war nun schon dreimal Schauplatz der US Open (1949, 1975, 1990) und zweimal der US PGA Championship (1999, 2006).

Der Par-72-Platz mit einer Länge von 7658 Yards (7002 Meter) wurde 2012 durch den renommierten Golfplatzarchitekten Rees Jones mit 1,5 Millionen Dollar neu gestaltet. Jedes Grün wurde mit neuem Rasen versehen, elf wurden komplett umgebaut und darüber hinaus das Set-up des 15. Lochs verändert. Das 15. Loch spielt sich um 100 Yards (91 Meter) kürzer und die rechte Seite des Grüns sowie des Fairways werden nun von zwei Teichen bewacht.


Der von Tom Bendelow 1926 designte Platz wurde von „Golf Digest“ an die 20. Stelle unter „America’s 100 Greatest Golf Courses“ gewählt.

BACK NINE

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Loch 10

Par 5 – 578 Yards

Dieses Par 5 kann mit zwei hervorragenden Schlägen erreicht werden. Der Drive sollte in Richtung der rechten Bunker gespielt werden. Longhitter werden hier nur zu einem Fairwayholz greifen, um die Sandbunker zu umgehen. Spannend wird es nach dem Teeshot. Ob ein Lay-up mit einem Hybrid/langem Eisen oder doch ein Holz ins Grün- vor dieser Entscheidung stehen die Spieler. Am Grün erwartet die nächste Herausforderung, denn es weist die stärkste Neigung des gesamten Platzes auf.

Loch 11

Par 4 – 440 Yards

Die Fairwaybunker sind so plaziert, dass eine genaue Präzision und eine richtige Schlägerentscheidung wichtig sind. Es bleibt zwar nur mehr ein Schlag mit einem kurzen Eisen zur Fahne, jedoch in das kleinste und äußert ondulierte Grün des Platzes. Das Loch schaut vielleicht auf den ersten Blick leicht aus, könnte aber für den entscheidenden Punkt in einem Match sorgen.

Loch 12

Par 4 – 476 Yards

Trotz großzügiger Driving Area des längsten Par 4, sollten sich die Spieler rechts halten, um einen optimalen Winkel für den Annäherungsschlag zu erhalten. Eine große Eiche bewacht das Grün links, das sehr stark nach rechts Richtung eines kleinen Teiches abfällt. Ein Par auf diesem Loch wird in vielen Matches keinen Lochverlust ergeben.

Loch 13

Par  3 – 245 Yards

Das bekannteste Loch des Platzes ist nun von drei Bunkern bewacht. Die richtige Schlägerwahl wird die große Aufgabe an diesem Loch darstellen. Auch schon 2006 während der PGA Championship wurden während des gesamten Turniers nur 21 Birdies auf diesem Par 3 gespielt. Um auf das Grün zu gelangen, muss der „Lake Kadijah“ überquert werden. Durch den schwierig einzuschätzenden Wind ist das längste Par 3 ein Schauplatz, an dem sich einige Matches noch umdrehen könnten.

Loch 14

Par 5 – 609 Yards

Longhitter sind an diesem Loch ganz klar im Vorteil. Sie können den Ball auf die Kante des Hügels schlagen, um so mit einem langen Eisen oder Fairwayholz das Grün zu attackieren. Aufgrund der Neigung des Grüns und der überhangenden Äste der Medinah Bäume, wird die Anspielung der Fahne zu einer besonderen Herausforderung.

Loch 15

Par 4 – 391 Yards

Dieses Loch wurde während der Neugestaltung durch Rees Jones am meisten verändert. Das einstmals leichteste Loch wurde in ein kurzes und spannendes Par 4 verwandelt. Ein Wasserhindernis in der Landezone wird den 39. Ryder Cup um einige spannende Momente bereichern. Das Grün stellt auch hier eine große Herausforderung dar. Von vorne wird des von Bunker umgeben, aber auch ein Wasserhindernis verteidigt dieses kleine Green vehement.

Loch 16

Par 4 – 482 Yards

Das sechzehnte Loch wird Sergio Garcia gut in Erinnerung behalten haben. Während der PGA Championship ’99 traf der Spanier mit einen unglaublichen Recovery –Shot hinter einem Baum das Grün.

2012 wurde die Teebox nach hinten versetzt, wodurch die meisten Profis einen Driver in die Hände nehmen werden. Die verbliebenen 200 Yards zur Fahne spielen sich aufgrund des erhöhten Grüns wesentlich länger. Auch dieses Grün ist mit zahlreichen Bunker bewacht, wodurch sogar ein Par zum einen oder anderen Lochgewinn beitragen wird.

Loch 17

Par 3 – 193 Yards

Wie schon auf Loch 13  muss auch hier der “Lake Kadijah” überwunden werden. Dieses tückische und späte Par 3 spielte schon in der Vergangenheit eine entscheidende Rolle in einigen Majors. Das relative flache Grün ist umgeben von Wasser, sowie einem tiefen Bunker hinten links. Vor allem in knappen Matches wird sich zeigen, wer die Nerven behält und “Kadijah” erfolgreich bezwingen kann.

Loch 18

Par 4 – 449 Yards

Das Schlussloch war auch während der PGA Championship 2006 kein leichter Abschluss. Für den Ryder Cup 2012 lies Rees Jones noch eine Gruppe von Bunker auf der rechten Seite des Fairways errichten. Das Grün liegt auf einem Plateau und wird von einigen tiefen Bunker flankiert. Es fällt von hinten nach vorne ab, und besonders knifflig wird eine Fahnenposition hinten rechts sein. Zu lange und unpräzise Schläge landen in der Collection Area hinter dem Grün, wodurch ein Up-and-Down schier unmöglich wird.

< Die ersten Neun

Desiree Zettinig

Desiree Zettinig - Freie Autorin für Golf Post

Désirée Zettinig (21) spielte in ihrer Jugend für das Austria Junior Golf Team. Seitdem die sportbegeisterte Tirolerin in Köln Medizin studiert, feilt sie nun im Marienburger Golf Club an ihrem kurzen Spiel.

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