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Tränen, Herzschmerz und Kacke am Schläger bei US Open

17. Jun 2013
Justin Rose zeigte bei der US Open gefühle und rührte die internationalen Medien. (Foto: Getty)
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Große Gefühle in den Medien: Justin Rose rührt die Herzen und Phil Mickelson erntet Mitleid. Siem und Kaymer werden analysiert.

Da werden sogar die sonst so reservierten Briten gefühlsduselig und sind ganz begeistert. „Justin Rose beendet eine 43-Jährige Dürreperiode“, schreibt der Independent. So lange mussten die Engländer warten, bis endlich wieder einer der ihren den Titel bei der US Open gewann. Für die Daily Mail war der Finaltag am Sonntag daher ein „magischer Tag in Merion“, an dem Rose förmlich „erblühte“. Die Sun, zugegebenermaßen sonst auch kein besonders zurückhaltendes Blatt, schrieb von einer „Liebesaffäre“ Roses mit den Majors, die nun auf „märchenhafte Weise zu Ende ging“. Rose hatte schon mit 17 Jahren von einem möglichen Major-Sieg gesprochen. Nun, endlich, wurde der Traum wahr und auch noch auf Hogan-Art.

„Emotionalste Umstände“

Sogar der Guardian ließ sich durch den Erfolg zu großen Gefühlen hinreißen: „Im Profisport gelingen die größten Siege manchmal denen, die sie wirklich am meisten verdienen –  und dann unter den emotionalsten Umständen.“ In den USA war am Sonntag Vatertag und Roses Vater war 2002 an Leukämie gestorben. Nach seinem Sieg gedachte der Engländer ihm, indem er zum Himmel deutete. Auf den Zug sprang dann auch Die Welt auf: „Weinender Rose widmet US-Open-Sieg totem Vater.“


Mitleid für Phil Mickelson

Die Amerikaner lieben bekanntlich große Gefühle. Neben Justin Roses Sieg fand daher vor allem Phil Mickelson seinen Weg in die Schlagzeilen. Bereits zum sechsten Mal hat der 43-Jährige den Sieg bei der US Open nur ganz knapp verpasst – und das auch noch an seinem Geburtstag. Viel Mitleid gab es daher von den heimischen Medien. „Der Herzschmerz geht weiter für die ewige Brautjungfer Mickelson.“ (Chicago Tribune)

Martin Kaymer und Marcel Siem gingen unter

„Kacke am Schläger“ hatte dagegen nach eigener Aussage der Deutsche Martin Kaymer. Zusammen mit Landsmann Marcel Siem beendete er das Turnier auf Platz 59 – und war gefrustet. Zwischenzeitlich hatte Kaymer sogar schon die Heimreise geplant, allerdings schaffte der Mettmanner dann doch noch den Cut. N-tv.de erklärte sein Spiel nach dem Cut zum „Desaster“, der Stern sprach von einer Krise des ehemals Weltranglistenersten. Auch für Marcel Siem, lief es nicht unbedingt hervorragend. „Kaymer und Siem ohne Fortune bei den US Open“, titelte Kicker. Die Welt sah die beiden deutschen Profis sogar „untergehen“.


Finale der US Open: Impressionen aus Merion

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Annika Krempel

Annika Krempel - Freie Autorin für Golf Post

hat sich ganz frisch mit dem Golf-Fieber infiziert und als 14.093. Freundin "Gefällt mir" zu Golf Post gesagt. Um sich in der Redaktion den nötigen Respekt zu verschaffen, wird eifrig am Abschlag gefeilt. Sie finden mich auch unter Google+
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