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Südafrika: Max Kieffer muss sich wieder steigern

12. Mrz 2015
Maximilian Kieffer nach Déjà-vu in China im Mittelfeld. Bubba Watson spielt groß auf. (Bild: Getty)
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Moritz Lampert erwischt bei der Tshwane Open einen gelungenen Auftakt, während Maximilian Kieffer einen bitteren Tag erlebt.

Nach gutem Spiel in der Vorwoche, welches zu Top-Ten-Platzierungen für Maximilian Kieffer und Moritz Lampert führte, sind die beiden Deutschen mit Rückenwind zur Tshwane Open, dem letzten Turnier der Saison in Südafrika, gereist. Kieffer startete dabei am ersten Tag mit einer guten Front Nine, fiel in der Folge aber genauso zurück, wie es schon bei der African Open passiert war. Moritz Lampert platzierte sich aussichtsreich in den Top 30, während an der Spitze ein Däne für das erste Highlight des Turniers sorgte.

Guter Start von Max Kieffer mit später Ernüchterung

Die ersten neun Löcher des deutschen Profis bei der Tshwane Open verliefen gut. Insgesamt verzeichnete er drei Birdies auf seiner Scorekarte. Leider führten jedoch kleine Probleme an der 4 auch zu einem Doppelbogey. Die Back Nine sah dann anders aus. Keine weiteren Schlaggewinne und mit Bogeys an Loch 12 und 18 beendete Kieffer die erste Runde eher schleppend. Mit einer Runde von einem Schlag über Par landete der 24-Jährige am Ende auf dem geteilten 80. Platz. „Bitterer Tag heute“, zog Kieffer ein ernüchterndes Fazit. „Ich glaube +1 ist das schlechteste was ich aus der Runde rausholen konnte. Ich bin ein bisschen müde von den letzten Wochen, daher habe ich es nicht immer geschafft, mich richtig auf den Punkt zu fokussieren. Das ist natürlich extrem ärgerlich, aber so ist halt Golf.“


Für den Deutschen ist nach der ersten Runde natürlich noch nicht alles verloren. Auch in der Vorwoche startete Kieffer schwach, konnte sich dann aber erfolgreich nach vorne kämpfen und sich letztlich den guten geteilten achten Rang erspielen. Es bleibt also weiter spannend.

Moritz Lampert mit Schlussspurt bei Tshwane Open

Für Moritz Lampert begann die Runde bei der Tshwane Open derweil alles andere als vielversprechend. Bogey zum Auftakt und schon taten sich Erinnerungen an die Vorwoche auf, als er mit zwei über Par ins Turnier gestartet war. Diesesmal zeigte er sich jedoch unbeeindruckt, lochte direkt zum Birdie und hielt sich mit lange sehr konstantem Spiel bis zu seinem 17. Loch bei Even Par. Was dann folgte, war ein ordentlicher Satz im Leaderboard. Zweimal fand sich der junge Deutsche in aussichtsreichen Lagen auf dem Grün wieder und nutzte beide Chance zu Schlaggewinnen. Mit zwei Schlägen unter Par erreichte er schließlich das Clubhaus und fand sich auf dem geteilten 28. Platz liegend in einer vielversprechenden Position im Feld wieder.

Ein Däne legt beeindruckend zur Doppelführung vor

Für das erste große Highlight der Tshwane Open sorgte der Däne Morten Ørum Madsen. Ihm gelang das erste Hole-in-One seiner Karriere. Damit noch nicht genug: Direkt eine Bahn später lochte der Skandinavier dann sogar noch zu einem weiteren Eagle und führt damit das Teilnehmerfeld schlaggleich mit dem Engländer David Horsey an. Insgesamt notierten beide im ersten Durchgang sieben unter Par, wobei es bei Madsen nach 16 gespielten Löchern erst drei unter Par waren. Dass der dänische Profi einen guten Tag hatte, zeigte sich dann wie beschrieben abschließend an den letzten beiden Löchern.

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Anabel Bergmann

Anabel Bergmann - Freie Autorin für Golf Post

Anabel spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Golf und ist seitdem fasziniert von den vielen Herausforderungen, die der Sport bietet.

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