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Maximilian Kieffer: „Das Stechen in Spanien war der Höhepunkt“

19. Dez 2013
Maximilian Kieffer gratuliert Sieger Raphael Jacquelin zum Erfolg im längsten Stechen der European Tour Geschichte. (Foto: Getty)
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Maximilian Kieffer gab kurz vor Weihnachten den Medienvertretern ein abschließendes Jahresinterview.

Wie sieht das Fazit nach der ersten Saison auf der European Tour aus?


Auf jeden Fall positiv! Die Karte hatte ich ja im April schon abgesichert und konnte befreit aufspielen. Dreimal hatte ich jeweils sonntags auf den zweiten neun Löchern die Chance ein Turnier zu gewinnen. Das ist mehr, als ich Anfang des Jahres erwartet hatte.

Wie wichtig war dabei der gute Start bei den ersten Turnieren in Südafrika 2012?

Sehr wichtig! Wenn man von der Challenge Tour kommt, sagt einem zwar jeder, dass man gut genug für die European Tour ist, aber man will es sich dann trotzdem noch beweisen. So konnte ich mir direkt das nötige Selbstvertrauen holen und wusste: „Hey, hier gehöre hin!“

War das Stechen in Spanien der Höhepunkt der Saison oder war es die erste Teilnahme beim World Cup of Golf?

Das Stechen in Spanien war auf jeden Fall ein Höhepunkt. Dazu gehört auch die BMW International Open in München, weil es leider das einzige Turnier in Deutschland ist. Die Woche vor den deutschen Fans hat einfach Spaß gemacht. Die beiden Final-Turniere BMW Masters und Turkish Airlines Open zähle ich ebenfalls zu meinen Highlights der Saison und den World Cup of Golf sowieso.

Platz 73 im Race to Dubai ist aller Ehren Wert. Welche Ziele haben Sie in dieser Hinsicht für 2014?

Mein Ziel ist es natürlich, mich unter den Top-60 im Race to Dubai zu positionieren und mich so oft wie möglich in die Situation zu bringen, ein Turnier zu gewinnen. Hoffentlich klappt es dann bei einem, aber erst einmal will ich mich drauf konzentrieren so schnell wie möglich die Karte abzusichern. Alles aber „Step by Step“ .

Durch die volle Spielberechtigung auf der European Tour 2014 können Sie jetzt die neue Saison besser planen. Wie sieht dieser Plan aus?

So ganz weiß ich das auch noch nicht. Es wird ein bisschen davon abhängen, wie es am Anfang läuft und wie mein Energielevel aussieht. Auf jeden Fall werde ich Mitte Januar mit der Abu Dhabi Championship ins Jahr 2014 starten.

Welche negativen Erfahrungen haben Sie in der abgelaufenen Saison in Bezug auf Fliegerei etc. gemacht?

Die Reiserei ist natürlich schon anstrengend und der Kalender der European Tour ist dabei auch nicht besonders von Vorteil. Anstatt, zum Beispiel, die Turniere in Südafrika hintereinander zu legen sind sie alle etwas verstreut. In Europa wird auch oft quer durchs Land gereist hoch und runter, was auch nicht optimal ist. Vor allem die Events in Südafrika oder Asien sind einfach durch die lange Anreise extrem kraftraubend.

Nach der Winterpause geht es, wie gesagt, in Abu Dhabi wieder los. Wie sieht die Zeit dazwischen aus, und wann geht das intensive Training wieder los?

Ich werde Anfang Januar nach Abu Dhabi zum Training reisen. Vor ein paar Tagen war ich in Holland bei einem Putt-Spezialisten, was sehr interessant war! Das Gelernte werde ich jetzt in nächster Zeit ein bisschen üben, aber hauptsächlich steht Regeneration und Urlaub an.

Die European Tour hat sich im letzten Jahrzehnt mehr und mehr zu Welt-Tour entwickelt. Bitte dazu ein paar Gedanken.

Wie gesagt, ich bin kein Fan der vielen Reiserei. Es wäre schöner, wenn wieder mehr Events in Europa stattfinden würden. Ich denke, das macht auch das Flair der European Tour aus. Die Turniere hier haben einfach eine ganz andere Atmosphäre als die außerhalb Europas. Wenn es sich weiter Richtung World Tour entwickelt sollte der Kalender so gestaltet werden, dass man den Spielern die Reisen etwas erleichtert.

Vielen Dank für das ausführliche Interview. Wir wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2014.

(Interview von RDI Sports)

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