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Max Kieffer mit holprigem US-Open-Debüt

12. Jun 2014
Max Kieffer erlebt einen durchwachsenen Start bei der US Open 2014. ES ist seine erste Majorteilnahme. (Foto: Getty)
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Aller Anfang ist schwer: Max Kieffer erspielt sich bei seinem Major-Debüt eine 76er Auftaktrunde und muss ums Wochenende bangen.

Max Kieffer darf und wird sich nach seiner ersten Runde bei der US Open 2014 ärgern. Es ist erst sein erstes Major – es geht also erstmal nur ums Erfahrungen sammeln – und trotzdem hat sich der ehrgeizige Kieffer mehr erhofft: Nach dem ersten Tag liegt er mit einer 76er Runde (+6) auf dem geteilten 122. Rang und jenseits einer Aussicht auf den Cut.


Max Kieffer bei seinem ersten Major: Holpriger Start

Angesichts der ersten Majorteilnahme und der Konkurrenz war Kieffers Devise von Anfang an: „Hauptsache, Spaß haben“. Kein Zweifel, den hat er; in Gesellschaft von Majorsiegern, vor den Augen von tausenden von Zuschauern und auf einem meisterhaften Kurs bleibt kein Auge trocken.

Mit fünf Bogeys und einem Doppelbogey auf seinen ersten 18 Löchern hat der junge Deutsche am Donnerstag sicher viel gelernt. Für das Ergebnis wiegt der Score jedoch schwer: Kieffer liegt nach der Hälfte des ersten Tages jenseits des 100. Platzes (T122) und damit in einiger Entfernung der Cutlinie.

Gehapert hat es vor allem an den Annäherungen und Sand Saves, nur 20 Prozent der Bunkerschläge konnte Kieffer zum Par retten: „Meine Schläge ins Grün waren heute leider zu schlecht, um einen vernünftigen Score nach Hause zu bringen. Ich lag oft rechts und die Up-and-Downs sind hier, bei den schwer gesteckten Fahnen, wirklich nicht einfach. Dann noch zwei Drei-Putts. Bitter. Gleich geht es auf die Range. Morgen muss es besser werden, um die kleine Chance auf den Cut noch zu nutzen.“ Heilfroh kann er jetzt sein, den ersten Akt überstanden zu haben und umso freudiger in die zweite Runde starten.

Marcel Siem mit souveränem Start

Auch Marcel Siem tat sich zu Beginn seiner Runde schwer mit dem Platz. Nach drei Bogeys auf den ersten drei Löchern fing sich der Ratinger jedoch und konnte alle Bogeys wettmachen samt einem zusätzlichen Schlaggewinn – bis er zum letzten Loch kam. Da notierte er sein viertes Bogey, mit dem er seinen vorläufigen fünften Rang für den geteilten 16. Rang eintauschte.

An der Spitze des US-Open-Leaderboards wird derweil stark durchgewechselt. Matt Kuchar war schon vorne, Kevin Na, Brandt Snedeker, sogar der Deutsche Alex Cejka führte für ein Loch das Teilnehmerfeld mit -2 an. Am Ende des Tages führt erfreulicherweise Martin Kaymer mit einem Vorsprung von drei Schlägen bei einem Tagesergebnis von -5.


US Open: Pinehurst No. 2 im Detail

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Juliane Bender

Juliane Bender - Leitende Redakteurin bei Golf Post von Juli 2012 bis Februar 2016

Juliane ist Diplom-Sportwissenschaftlerin. Für sie ist das Faszinierende an Golf: Der Sport ist ein guter Lehrmeister, nicht nur, wenn man gerade den Schläger schwingt. Sie finden Juliane Bender auch unter Google+
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