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Matt Every: „Verwahre Trophäe, bis Tiger Woods zurück ist“

23. Mrz 2015
Matt Every nach seinem zweiten Sieg in Folge beim Arnold Palmer Invitation: „Ich habe Tiger Woods gesagt, dass ich die Trophäe verwahre, bis er zurück ist.“ (Foto: Getty)
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Henrik Stenson ist sauer auf die Schiris, Golf bei Olympia wird günstig, dazu ein flotter Anwärter aufs Oval Office. Die Back Nine.

Netter Kerl dieser Matt Every: Gewinnt das Arnold Palmer Invitational im zweiten Jahr hintereinander und denkt bei der Siegerehrung an den Mann, der das Turnier des „King“ acht Mal, zuletzt 2012 und 2013, gewonnen hat: „Ich habe Tiger Woods gesagt, dass ich die Trophäe verwahre, bis er zurück ist.“ Dabei war der 31-Jährige aus Florida siegessicher genug, sich für die Finalrunde zu rasieren und seine Kleidung auf den blauen Blazer von Gastgeber Arnold Palmer abzustimmen. Derweil haderte der zweitplatzierte Henrik Stenson mit den Schiedsrichtern, die seine Gruppe an Loch 15 zum zweiten Mal auf die Uhr nahmen. Das habe ihn aus der Konzentration gebracht, maulte der Schwede über seine Drei-Putts auf der 15 und 16 „und hat mich das Turnier gekostet“.

Bubba Watson: Beim Champions Dinner gibt‘s – Essen!

Geheimer Speiseplan: Alle Jahre wieder versuchen die Golfmedien im Vorfeld herauszufinden, was der amtierende Masters-Sieger seinen Kollegen beim Champions Dinner servieren lässt. Und Bubba Watson macht‘s zum zweiten Mal nach 2013 sehr spannend, der Linkshänder ließ sich lediglich eine Information entlocken: „Es wird definitiv Essen geben.“ Mahlzeit!


Sky sichert Golfbilder bis 2018

Fortsetzung: Sky Deutschland und die European Tour haben ihren TV-Vertrag bis 2018 verlängert. Damit ist u. a. sicher gestellt, dass der Bezahlsender auch die Ryder Cups 2016 in Hazeltine und 2018 in Frankreich überträgt.

„Fußball“-Gruppenauslosung für WGC-Match Play

Aufgepeppt: Der Spielmodus für das WGC-Match Play (29. April bis 3. Mai) in San Francisco ist perfekt. Analog zu Gruppen-Auslosungen im Fußball werden die 16 besten Spieler der Welt auf 16 Gruppen verteilt und dann die jeweils drei weiteren Pros aus drei Töpfen zugelost, die nach Weltranglisten-Position gefüllt sind (17 bis 32, 33 bis 48, 49 bis 64). In der Vorrunde spielt am Mittwoch, Donnerstag und Freitag innerhalb einer Gruppe jeder gegen jeden, die K.o.-Matches finden dann Samstag und Sonntag statt.

Olympia-Golf wird ein günstiges Vergnügen

Was lange währt …: Auf dem Olympia-Golfplatz in Rio de Janeiro wächst das Gras und das erste Turnier steht an. Als Test-Event wird vom 26. bis 29. November die „Aquece Rio International Golf Challenge“ ausgetragen. Karten für die beiden olympischen Golfturniere sollen übrigens bloß 17 Dollar bzw. 35 Dollar für die Finalrunden kosten – ein Schnäppchen im Vergleich zu Judo (90 Dollar) oder gar den 125 Dollar für Volleyball-Vorrunden-Spiele.

Deutscher Sieg in Augusta

Gutes Omen? Lena Schäffner vom GC St. Leon-Rot hat das 3M Jaguar Intercollegiate im Forest Hills Golf Club gewonnen, der rund einen Kilometer vom Augusta National Golf Club entfernt liegt. Der Erfolg der College-Spielerin ist der erste deutsche Sieg in Augusta, seit Bernhard Langer 1993 ins grüne Masters-Sakko schlüpfte. Nachmachen, Martin Kaymer!

Entgangenes Golfvergnügen eingeklagt

Entschädigung: Ein kanadisches Ehepaar hat die Restaurantkette Cosmos in Quebec verklagt, nachdem die 78-jährige Frau 2014 in einem Lokal gestürzt war und sich am Kopf verletzt hatte. Es geht aber nicht nur um Schadensersatz und Schmerzensgeld (44.500 Dollar): Der Ehemann verlangt zudem 4.500 Dollar als Ausgleich dafür, dass er am Krankenbett seiner Frau sitzen musste und deswegen seine Golf-Saison nicht wie gewohnt spielen konnte.

Ein „Speed-Golfer“ als nächster Präsident?

Flotter Nachfolger: Die Liste der golfenden US-Präsidenten ist lang und nicht immer findet das Hobby den Beifall der Öffentlichkeit. Möglicherweise ist auch der nächste Herr im Weißen Haus ein passionierter Golfspieler – zumindest, wenn sich der republikanische Kandidat Jeb Bush durchsetzen sollte. Der Ex-Gouverneur von Florida, Sohn des 41. US-Präsidenten George H. W. Bush und Bruder des 43. „First Golfers“ George W. Bush, pflegt seine Runden in weniger als drei Stunden zu absolvieren und bevorzugt das „Ready Golf“, bei dem es keine Übungsschwünge gibt, sondern geschlagen wird, sobald der Spieler am Ball ist. „Golf würde nicht absterben, wenn es so gespielt würde, wie wir es tun“, sagt Bush. Um freie Bahn zu haben, bucht er im Heimatclub „Biltmore“ in Coral Gables/Florida sonntags stets die erste Startzeit.

„Halt den Kopf unten“

Sehenswert: Der US-Filmemacher Brendan Young hat einen eindringliches Kurzporträt des jamaikanischen Caddies Cleveland Kerr gedreht, der seit 43 Jahren auf einem Golfplatz arbeitet. Jenseits von allem zeigt „Keep Your Head Down“ vor allem die Hingabe an das Spiel:

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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