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Masters Grünes Jackett – Die Hintergründe zur Augusta-Tradition

07. Apr 2014
Das Grüne Jacket des Masters Siegers: Eine Ehre es zu tragen. (Foto: Getty)
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Beim Masters bekommen die Sieger ein grünes Jackett. Was zunächst merkwürdig erscheint, hat einfache Gründe.



Mit dem Sieg beim Masters wird ein Golfer in den exklusiven Club der Masters-Gewinner aufgenommen. Symbolisch wird ihm dafür ein grünes Jackett übergezogen. Dieser Moment, wenn der Turniersieger in die Jacke schlüpft, ist für viele Golfer der beste Moment der gesamten Siegerehrung.

Grünes Jackett als Erkennungszeichen

Diese Tradition besteht seit 1949. Damals wurde zum ersten Mal das grüne Jackett an den Masters-Sieger verliehen. Zuvor war diese Jacke lediglich das Erkennungszeichen von Mitgliedern des Augusta National Golf Club.

Die waldgrüne Jacke selbst wurde 1937 eingeführt. Damals trugen die Mitglieder des Clubs diese Jacketts während der Turniere, damit Fans und andere Spieler sie leicht erkennen konnten, falls sie Fragen hatten. Das grüne Jackett war anfangs noch aus einem dicken Stoff und deshalb sehr warm. Daher waren die Mitglieder nicht unbedingt begeistert, dieses beim Turnier tragen zu müssen. Später wurden leichtere Jacken im Golf Shop des Clubs verkauft.

Das Logo von Augusta ziert die Jacken

Die Jacken in „Masters Grün“ haben eine Brusttasche, auf der das Logo des Augusta National Golf Club prangt. Außerdem findet sich das Zeichen auf den Messingknöpfen des Jacketts. Obwohl es anfangs wenig beliebt war, wurde das grüne Jackett schnell zum Zeichen für eine Mitgliedschaft im exklusivsten Golfclub der USA. Diese Exklusivität übertrug sich auf die Gewinner des Masters. Die Jacke wird nach den Feierlichkeiten wieder sicher in den Katakomben des Clubs verwahrt, während der Sieger für sich eine Replika erhält.

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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