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Martin Kaymer zieht ehrliches Saison-Resümee

11. Nov 2015
Martin Kaymer zog vor dem BMW Masters ein Fazit zu seiner Saison. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer ist mit seiner Saison bis dato nicht zufrieden – und will das auf den letzten Metern ändern.

Zur Pressekonferenz im Vorfeld des BMW Masters ließ Martin Kaymer seine Saison 2015 Revue passieren. Schließlich ist diese nicht mehr allzu lang – nach den beiden letzten Turnieren der Final Series findet schließlich auch auf der European Tour der Turnierkalender 2014/2015 ein Ende, bevor bereits eine Woche später die nächste Saison beginnt.

„Ich habe weniger trainiert“

„Insgesamt würde ich die Saison bis jetzt nicht als toll bezeichnen, weil ich kein Turnier gewonnen habe“, zog der Mettmanner nüchtern Bilanz. „Ich hatte ein paar Top Tens hier und da, aber am Ende des Tages spielen wir alle für die Siege.“ Woran aber liegt es, das bis jetzt noch kein Sieg für den 30-Jährigen zu Buche steht? „Ich habe weniger trainiert“, gab er lachend zu, konkretisierte aber später im Interview, dass es sich dabei nur um die Zeit auf dem Golfplatz gehandelt habe. Stattdessen habe er mehr Zeit im Fitnessstudio verbracht. Zudem habe er seine großen Siege aus dem vergangenen Jahr gebührend zelebrieren wollen. 2014 hatte er nämlich sowohl die Players Championship, die als inoffizielles „fünftes Major“ gilt, als auch die US Open gewonnen.


Dass er das Training habe schleifen lassen, sei eine Fehlannahme, schrieb er in einem späteren Facebook-Post. Er habe lediglich seine Schwerpunkte anders gesetzt: „Guten Morgen zusammen! Ich sitze grade beim Frühstück vor meiner ersten Runde in Shanghai und habe mir mal die Berichte aus Deutschland durchgelesen. Ich kann euch beruhigen: ich habe nicht weniger für meinen Sport gemacht als sonst auch! Schon interessant wie manche Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden… Ich habe im Interview gesagt, dass ich mehr im Fitness- als im Golfbereich gearbeitet habe, da ich dort viel Potenzial für mich sehe. Alles um für Olympia 2016 in Topform zu sein. Vom auch erwähnten „Schlendrian“ bin ich weit entfernt. Euch allen einen schönen Tag und Daumen drücken!“

Für die letzten Turniere der Saison und schließlich des Jahres 2015 will der ehemalige Weltranglistenerste auf jeden Fall noch einmal das Gaspedal durchtreten: „Ich habe noch zwei Turniere dieses Jahr ausstehen, die für das Race to Dubai zählen, und dann noch zwei, die ich danach spielen werde, sodass ich hoffentlich einen weiteren Sieg mitnehmen kann.“ Er sei es nicht gewohnt, eine Saison ohne Sieg zu haben, und wolle das in diesem Jahr nicht haben, sagte die deutsche Nummer eins.

„Eine Möglichkeit, meine mindesten Erwartungen zu erfüllen“

Zwar hatte Kaymer im September bei der Open D’Italia erst im Playoff knapp den Kürzeren gegen den Schweden Rikard Karlberg gezogen und war auf der European Tour insgesamt viermal in den Top Ten gelandet, ebenso oft hatte er allerdings auch den Cut verpasst und war oft genug „nur“ im Mittelfeld gelandet. Auf der PGA Tour war er zudem sogar nur einmal in den Top Ten gelandet und schaffte es wegen seiner ansonsten mäßigen Ergebnisse nicht in die Playoffs, die ihm die Anzahl der nötigen Turniere in Übersee einbringen sollten – eine kleine Misskalkulation, die ihn letztendlich die Tourkarte gekostet hatte.

Die finalen Turniere des Jahres sehe er nun als eine Möglichkeit an, seine mindesten Erwartungen zu erfüllen. „Besonders, wenn man eines dieser Events gewinnt (ein Turnier der Final Series, Anm. d. Red.). Es sind sehr große Events mit vielen Weltranglistenpunkten.“ Das Feld sei sehr stark, zwar sei es nicht wie ein Major, aber doch enorm. Außerdem habe er noch nie eines der Events gewonnen, „aber ich spiele diese Woche und nächste Woche und es wäre sehr, sehr schön, wenigstens einmal in meiner Karriere hier zu gewinnen und dieses Jahr wäre eine gute Zeit dafür.“ Allerdings würde er sich auch mit einer Top-Ten-Platzierung zufrieden geben, sagte er: „Es wäre wirklich toll, irgendwo in den Top Ten abzuschließen, vielleicht in den Top 7, Top 8, das wäre gut.“ Ein paar gute Events seien noch drin.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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