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„Es ist sehr traurig“ – Kaymer besorgt über Sicherheit

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17. Jul 2016
Wegen der angespannten Sicherheitslage auf der Welt, macht sich Martin Kaymer Sorgen. (Foto: Getty)
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Die angespannte Lage auf der Welt geht nicht spurlos an Martin Kaymer vorbei. Der 31-Jährige sorgt sich um die Sicherheit in Rio.

Sportgrößen wie Martin Kaymer sind auf der ganzen Welt unterwegs und zuhause. Das bringt viele Annehmlichkeiten mit sich, aber dieser Tage auch viel Unsicherheit. Die Sicherheitslage ist aufgrund von politischen Instabilitäten und terroristischen Anschlägen weltweit angespannt. Das geht auch an Deutschlands bestem Golfer nicht spurlos vorbei.

„Langsam macht man sich schon Gedanken“, sagte der 31-Jährige nach seiner dritten Runde bei der Open Championship im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Rio. „Am Anfang sagst du dir immer, es geht hauptsächlich um den Sport. Dass solche Anschläge“, wie zuletzt in Nizza, „passieren können, ist so weit weg. Aber die kommen immer näher und werden immer häufiger. Was da in Nizza passiert oder in der Türkei ist einfach nur krank. Es ist sehr schwer, das greifbar zu machen. Man kann gar nicht so weit denken, dass sowas passieren kann. Mit Blick auf Rio denkt man öfter darüber nach, nicht nur wegen Zika, auch wegen solcher Anschläge. Es ist einfach nur sehr traurig.“


Martin Kaymer will Menschenmengen meiden

Das die Zahl der Sicherheitskräfte in Rio für die Olympischen Spiele nun nochmals erhöht wird, finde er „sicher nicht schlecht“, so Kaymer, stellte aber direkt die Gegenfrage: „Wie viel Sicherheit kann man denn überhaupt haben? Wie viele Leute muss man haben?“

Während der Olympischen Spiele werde er auf jeden Fall kein Risiko eingehen, so Martin Kaymer. „Ich werde versuchen, so wenig Zeit wie möglich mit vielen Menschen zu verbringen. Ich werde so viel Zeit wie möglich im olympischen Dorf verbringen und mich aufs Golfspielen konzentrieren. Ich werde abends sicher nicht mit dem Taxi nach Rio fahren. Man muss es auch nicht provozieren.“


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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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