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Martin Kaymer und Marcel Siem bei der BMW PGA Championship

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23. Mai 2014
Golf kann so frustrierend sein - nach starken Auftaktrunden können Martin Kaymer und Marcel Siem den Anschluss nicht halten. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer rettet bei BMW PGA Championship eine schwache Runde, Marcel Siem mit wilden letzten Löchern in die Top Ten.

Englisches Wetter vom Feinsten, so stellte sich Tag zwei der BMW PGA Championship für Martin Kaymer und Marcel Siem in Wentworth dar. Bei der 60. Austragung des Turniers und der 30. davon in Wentworth war schnell klar, dass der zweite Tag kein Zuckerschlecken werden würde – wie aus einem Mund beschrieben die European-Tour-Spieler die Situation auf dem Platz als „very tough“. Letztlich sollte es für die beiden Deutschen unterschiedlich zugehen: Martin Kaymer notierte eine 75 (+3) und liegt bei -1 auf T29, während Siem viel richtig machte und dann zum Ende der Runde alles wieder den Bach runter zu gehen drohte.

Martin Kaymer im Wald bei der BMW PGA Championship

Martin Kaymer konnte am ersten Tag der BMW PGA Championship an seine starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und ging vom geteilten achten Rang aus in den zweiten Durchgang, und nach Bogey-Birdie-Start sah das Spiel des Deutschen zunächst solide aus, bis er auf der Sechs so richtig zulangte. Kaymer schlug auf diesem vergleichsweise leichten Loch nur mit einem Eisen ab, verzog den Ball aber weit rechts in den Wald.


Beim Versuch, durch die Bäume aufs Fairway zu chippen, traf Kaymer einen Baum und der Ball sprang ins Aus. Nach Strafschlag, Drop und Chip ging es vom Fairway aus mit dem sechsten Schlag weiter – Ironie des Schicksals: Den 10-Meter-Putt zur Sieben lochte der PLAYERS Champion. Bei +4 für den Tag und Even Par fürs Turnier ging es auf die Back Nine.


Kaymer, Siem und Kieffer bei der BMW PGA Championship

Birdie auf der 18 schönt die Runde

Zu Beginn der zweiten Rundenhälfte sah es dann danach aus, als hätte sich der 29-Jährige gefangen. Mit Birdies auf den Löchern 10 und 12 konnte er sich wieder auf -2 und in die Top 20 spielen, doch zwei Bogeys in Serie auf der 15 und 16 sorgten für den erneuten Rückfall auf Even Par. Die Körpersprache Martin Kaymers machte es deutlich: Er war heute nur äußerst selten zufrieden mit seinen Eisen, und hintenraus fehlte auch das Quäntchen Glück bei den Putts. Mit dem Birdie an der 18 kam noch das Minus vor den Score, am Ende kam Kaymer auf 75 Schläge und belegt vor dem Moving Day bei -1 den geteilten 30. Platz.

Zwischen Genie und Wahnsinn – Marcel Siem wie immer

Bei Marcel Siem stand nach einem Traumstart mit zwei Birdies auf den Löchern zwei und drei nach der Vier wieder alles auf Null – ein Doppelbogey machte den Blitzstart vergessen. Siem konnte allerdings Konstanz in sein Spiel bringen, machte vorerst keine weiteren Fehler. Mit einem Birdie auf Loch 8 ging es bei -1 für den Tag und -4 insgesamt auf die Back Nine.

Es wurde vorerst ruhiger – zwei Pars, ein Birdie, wieder zwei Pars. Nach Loch 14 war Marcel Siem bei -5 geteilter Fünfter bei der BMW PGA Championship und vier Schläge von der Spitze entfernt. Als es langsam auf das Ende der Runde zuging, erinnerte sich der ein oder andere an die „zwei bösen Backpfeifen“, wie Siem das Bogey-Doppebogey-Finish des ersten Durchgangs bei Facebook nannte. Er selber erinnerte sich wohl auch, und verlagerte Gleiches diesmal zwei Löcher nach vorne: Bogey auf der 15, Doppelbogey 16, drei Schläge für die Katz. Die letzte Hoffnung: Loch 17 und 18 sind zwei Par-5-Löcher. Und Marcel Siem sollte uns nicht enttäuschen – mit zwei Birdies beendet er die Runde in den Top Ten: -4, T9. Am Ende überwog das Genie.

Die zweite Runde ist noch nicht beendet, die Ergebnisse können sich sich also noch verschieben.

Leaderboard der BMW PGA Championship

Das aktuelle Leaderboard und Informationen rund um die BMW PGA Championship gibt es hier.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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