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Martin Kaymer könnte mit Woods und Nicklaus gleichziehen

15. Jun 2014
Martin Kaymer: Mit einem Sieg der US Open hätte der Deutsche seinen zweiten Majorsieg. (Foto: Getty)
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Der Sieg bei der US Open ist in greifbarer Nähe für Martin Kaymer. Mit dem Titel würde er in einen statistischen Elite-Kreis bekannter Golfer aufsteigen.

Martin Kaymer ist schon ganz nah dran an einem US-Open-Sieg. Es wäre der zweite Majorsieg des Düsseldorfers nach dem PGA-Championship-Titel 2010. Er hätte zudem massive Auswirkungen auf Rankings und Rekorde und welche Veränderungen das sind, lässt sich schon jetzt abstecken:


Erster deutscher US-Open-Sieg

Martin Kaymer würde die US Open als erster Deutscher gewinnen. Aber nicht nur das: Er wäre auch nach Graeme McDowell, Rory McIlroy und Justin Rose erst der vierte Europäer und der erste Festland-Europäer überhaupt, der den Titel des US-Open-Champions trägt.

Gleichauf mit Jack Nicklaus und Tiger Woods

Mit dem Sieg der PLAYERS Championship im Mai 2012 und seinem Majorsieg bei der PGA Championship 2010 könnte Martin Kaymer mit einem zusätzlichen Sieg bei der US Open in den erlauchten Kreis einer sehr exquisiten Elite aufsteigen: Jack Nicklaus, Tiger Woods, Raymond Floyd und Lee Trevino nennen sich die Kollegen, die diese drei Turniere vor ihm gewinnen konnten.

Martin Kaymer wäre zudem der erste Spieler der Geschichte, der die PLAYERS Championship und die US Open in einem Jahr gewinnt. Nur wenige Spieler tragen die Titel des PLAYERS-Champions und eines Majors aus dem gleichen Jahr: Hal Sutton (PGA Championship 1983), Jack Nicklaus (Masters 1975, Open Championship 1978) und Tiger Woods (Masters 2002).

Siege sowohl zum Mutter- wie zum Vatertag

Das letzte Mal, als Kaymer gewonnen hat, war Muttertag. Mit einem Sieg bei der US Open 2014 würde er als einziger neben Tom Kite (1992) den unwahrscheinlichen Zufall erfahren, sowohl am Mutter- als auch am Vatertag einen Turniersieg zu erspielen.

Im FedExCup winkt Top-Ten-Ranking

Ein Sieg bei der US Open ist 600 FedExCup-Punkte wert. Damit würde Kaymer im FedExCup-Ranking in die Top Ten aufsteigen und schon jetzt für das „goldene“ Saisonfinale der PGA Tour, die FedExCup-Playoffs, vorsorgen, für die nur die besten 125 Spieler der Tour qualifiziert sein werden.

1,44 Millionen Dollar Preisgeld

Mit einem Sieg der US Open würde Kaymer ein Preisgeld von 1.44 Millionen US-Dollar erhalten. Das ist nicht ganz so viel wie bei seinem letzten Sieg bei der rekorddotierten PLAYERS Championship (1,8 Mio. US-Dollar), aber immer noch soviel, dass es ihn auch im Race to Dubai der European Tour ganz nah an die Spitze katapultiert.

Jetzt nur die Nerven behalten

Die Chancen, dass Kaymer seinen Fünf-Schläge-Vorsprung in einen Titel ummünzt, stehen gut. Das letzte Mal, dass ein Spieler bei einem Major einen Vorsprung dergleichen versemmelt hat, war 1999: Jean van de Velde verlor nicht nur die fünf Schläge Vorsprung, sondern dann auch noch im Playoff gegen Paul Lawrie. Zudem ist Kaymer noch nicht als Nervenbündel aufgefallen: Zuletzt bei der PLAYERS Championship 2014 hielt er die Führung ebenfalls über vier Tage und brachte schließlich seinen Start-Ziel-Sieg nach Hause.


US Open 2014: Ein Rückblick auf das Major

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Juliane Bender

Juliane Bender - Leitende Redakteurin bei Golf Post von Juli 2012 bis Februar 2016

Juliane ist Diplom-Sportwissenschaftlerin. Für sie ist das Faszinierende an Golf: Der Sport ist ein guter Lehrmeister, nicht nur, wenn man gerade den Schläger schwingt. Sie finden Juliane Bender auch unter Google+
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