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Kaymer nach dem Masters: „Es sind nur Kleinigkeiten, die fehlen“

14. Apr 2014
Martin Kaymer erspielt sich in Augusta sein bisher bestes Ergebnis beim Masters. Mit Golf Post hat er über seine Pläne danach gesprochen. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer im Interview nach seiner Finalrunde beim Masters: Über Saisonpläne, Ryder Cup und den Druck, der auf ihn zukommt.

Golf-Post-Autor Peter Auf der Heyde hat Martin Kaymer vor Ort in Augusta nach dessen letzter Runde gesprochen. 


Martin Kaymer, herzlichen Glückwunsch zum geschafften Masters – sogar mit Eagle in der Finalrunde.

Danke. Ich habe mich noch gewundert, ob der nicht so gut ist, denn dafür gab’s relativ wenig Applaus. Es war hinten ein bisschen schattig, da hat nicht so gut gesehen, wo er liegen geblieben ist. Aber dann lag er zwei Meter an der Fahne, das war ein guter Schlag.“

Nach dem Masters warten jetzt die nächsten Aufgaben. Was sind Ihre Ziele für diese Saison?

Ich möchte die Majors so gut spielen wie möglich und den Ryder Cup spielen.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen für eine Teilnahme am Ryder Cup ein?

Das kommt auf die Majors und die World-Golf-Championship-Turniere an und neben den großen vielleicht noch auf zwei, drei andere Turniere. Aber so, wie ich in den letzten Tagen und auch in der Woche davor gespielt habe, kann ich sagen: Von den Schlägen her passt alles, es sind nur Kleinigkeiten, die fehlen. Aber es ist noch ein bisschen früh, um sagen zu können, ob die Chancen gut oder schlecht stehen.

Würden Sie sich auch über eine Wildcard zum Ryder Cup freuen?

Ich nehme alles! Ob ich mich qualifiziere oder eine Wildcard bekomme… Hauptsache, ich bin dabei.

Auf welches Turnier freuen Sie sich nach dem Masters am meisten?

Schwer, eines auszuwählen. Bei 90 Prozent der Turniere, die wir hier spielen, spiele ich super-super gerne mit, aber am Ende der Karriere kommt es darauf an, wieviele Majors man gewonnen hat. Das sind dann auch die, die auf die man sich am meisten freut, denn da geht es nicht darum, Birdies zu jagen, sondern den Score zusammenzuhalten. Das macht mir am meisten Spaß.

Wie würden Sie Ihre Leistung hier beim Masters selbst beurteilen?

War konstant, war okay. Ich bin… ganz zufrieden.

Sie haben sich vor dem Masters ein bisschen zurückgezogen, um sich auf die Vorbereitung zu konzentrieren. Wie würden Sie das rückblickend beurteilen?

Ich wollte mal wieder zur Ruhe kommen, mein eigenes Ding machen, den roten Faden beibehalten. Und es gab ja nicht viel zu berichten. Immer wieder das Gleiche zu erzählen, bringt den Fans nichts, den Medien bringt es auch nichts. Am Ende des Tages geht es darum, dass man Ergebnisse liefert und das ist mein primäres Ziel.

Eine Masters-Einladung werden Sie in 2015 noch ganz sicher bekommen, danach müssen Sie sich erst wieder „qualifizieren“. Wieviel Druck macht Ihnen das?

Da kann ich mir keinen Druck machen. Ich spiele von Turnier zu Turnier und versuche in den Top 50 zu bleiben. Am besten wäre es natürlich wieder, in die Top Ten zu kommen. Aber erstmal gehe ich Step by Step, werde die nächsten Turniere absolvieren und hoffe, vielleicht den einen oder anderen Sieg einzufahren.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch führte Peter Auf der Heyde vor Ort in Augusta.

Das Interview zum Nachhören als Audioline


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Peter Auf der Heyde

Peter Auf der Heyde - Freier Autor für Golf Post

Peter kommt aus dem Land der Major-Sieger: Gary Player, Ernie Els, Retief Goosen usw. Der Journalist kam relativ spät zum Golf, aber als er 2013 am Tag nach dem Masters in Augusta auf dem 16. Loch (von den Pro Tees!) ein Birdie spielte, wähnte er sich im Golf Paradies. Seitdem geht es leider bergab, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Über Handicap spricht man nicht, das hat man.

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