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Nedbank Golf Challenge: Martin Kaymer startet verhalten

03. Dez 2015
Martin Kaymer hat gute Erinnerungen an die Nedbank Golf Challenge in der südafrikanischen "Sonnenstadt". (Foto: Getty)
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Martin Kaymer nach Runde eins der Nedbank Golf Challenge auf den unteren Rängen. Bernd Wiesberger rettet sich auf der Back Nine.

Martin Kaymer ist als einziger Deutscher zur hoch dotierten Nedbank Golf Challenge nach Südafrika gereist. Lediglich 30 Golfer wurden zu dem Turnier eingeladen. Kaymer startete auf der Front Nine mit einer Par-Birdie-Bogey-Birdie-Bogey-Serie. Die zweiten Neun liefen nicht besser. Kaymer spielte zwei Bogeys, konnte sich auf das Par retten. Auf dem letzten Loch gab es dann aber wieder ein Bogey zu sehen. Mit drei über Par ist Kaymer derzeit Vorletzter im Leaderboard, hinter ihm liegt nur noch Steven Bowditch.

Martin Kaymer hat eigentlich gute Erinnerungen an das „afrikanische Major“. In den vergangenen Jahren schloss er das Turnier immer unter den Top 25 ab, 2012 ging er sogar als Sieger nach Hause.


Bernd Wiesberger: „Test für die neue Saison“

Einen Sieg konnte Bernd Wiesberger in Sun City bisher noch nicht erringen, er ist aber auf einem guten Weg. Zur Vorbereitung auf die Nedbank Golf Challenge sagte der Österreicher noch vor der ersten Runde: „In der letzten Woche habe ich nicht nicht viel Golf gespielt. Deswegen hoffe ich, dass ich gut erholt sein werde“. Das Turnier sehe er zudem als guten Test für die kommende Spielzeit. Der Österreicher musste aber gleich zu Anfang auf der Drei, einem Par-4, ein Doppelbogey hinnehmen. Rettung versprach das Birdie auf dem siebten Loch. Spätestens auf den zweiten Neun zahlte sich die Ruhephase der vergangenen Woche wohl aus. Auch wenn der Burgenländer mit einer Par-Serie startete, gelangen ihm dann doch noch ein Eagle und ein Birdie. Damit erspielte sich Wiesberger einen Rundenscore von -2 und rangiert damit auf geteilten zehnten Platz.

Doppelführung bei Nedbank Golf Challenge

Auf Platz eins liegen nach der ersten Runde der Nedbank Golf Challenge. Lange Zeit lag Henrik Stenson, der das Turnier 2008 gewonnen hatte, in Front, auf seinen ersten Neun erzielte er gleich fünf Birdies. Da es auf den zweiten Neun dann aber nur ein Birdie wurde, konnte der in Lauerstellung gelegene Jaco van Zyl noch gleichziehen. Für den Südafrikaner geht es bei der Nedbank Golf Challenge um mehr als den Sieg: „Ich fühlte, wie mein Herz beim ersten Tee bis zum Hals schlug. Das ist Afrikas Major.“ Sowohl van Zyl als auch Stenson blieben bogeyfrei und unterschrieben am Ende einen Score von -6.

Titelverteidiger Danny Willett bleibt ebenfalls ohne Bogey. Der Engländer liegt einen Schlag hinter dem Führungsduo. Damit besteht weiterhin die Chance auf die erste Titelverteidigung der Turniergeschichte.

Verrückt ging es hingegen bei Keegan Bradley zu. Mit einem Triplebogey gestartet, zündete der Amerikaner den Turbo und spielte gleich fünf Birdies hintereinander. Das nützte aber nichts, denn die folgenden zwei Bogeys machten den so erspielten Score wieder zunichte. Die Back Nine verlief wiederum ohne große Aufreger. Insgesamt geht Bradley ohne Schlaggewinn aus der ersten Runde heraus und unterschreibt folglich eine 72 auf seiner Scorekarte.

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Tja, Martin Kaymer nix mehr los….schon seit längerer Zeit hat man das Gefühl, dass nicht mehr viel geht. Martin wird von allen Seiten überholt. Woran liegt das nur? Das Spiel kannmal kaum noch beurteilen, als Außenstehender, da er kaum noch ins Bild kommt.
    Bei Martin Kaymer vermisst man aber immer so ein wenig Biss, Emotionen und Leidenschaft.
    Mit der richtigen Mischung aus Lockerheit und Lust am Spiel Golf muss es doch mal wieder für ganz vorne klappen!!

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