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Marcel Siem auf T4 beim BMW Masters

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31. Okt 2014
Zwei Runden grundsolides Golf bringen Marcel Siem in Tuchfühlung zur Spitze. (Foto: Getty)
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Nach einer bärenstarken zweiten Runde ist Marcel Siem auf Tuchfühlung, Maximilian Kieffer kann sich deutlich steigern.

Beim ersten Turnier der Finalserie zum Race to Dubai, dem BMW Masters in Shanghai, bestätigt Marcel Siem bisher seine Ansprüche. Der Gladbecker, dessen Traum die Teilnahme am US Masters ist, legt nach seiner Auftakt-68 (-4) im Lake Malaren Golf Club eine 66 (-6) nach und rangiert zur Halbzeit des Turniers bei -10 auf dem geteilten vierten Platz. Im Norden der chinesischen Metropole kann auch der zweite Deutsche ein Ausrufezeichen setzen. Maximilian Kieffer belegt vor dem Moving Day Rang T25 (-4). Ganz vorne liegt der „Belgian Bomber“ Nicolas Cosaerts bei eindrucksvollen 14 Schlägen unter Par.

Marcel Siem läuft bei BMW Masters heiß

Nach zweiwöchiger Pause meldet sich Marcel Siem beim BMW Masters eindrucksvoll zurück. Beim Portugal Masters (T21) und der Dunhill Links Championship (T11) hatte es noch im Knie gezwickt, sodass der 34-Jährige, nachdem die Teilnahme beim Race to Dubai gesichert war, auf Raten seiner Ärzte nochmal eine kleine Auszeit nahm. Die richtige Entscheidung, wie sich in den ersten beiden Runden des ersten Finalturniers der European Tour zeigte. Zwischenzeitlich lag Siem sogar in geteilter Führung – Siem-ply wonderful, wie die European Tour treffend kommentiert.


Wie in Runde eins des BMW Masters leistete sich Marcel Siem auch im zweiten Durchgang nur ein Bogey. Noch besser liest sich die Birdie-Bilanz: Drei Schlaggewinne auf der Front Nine, gar vier auf dem Weg zurück ins Clubhaus, nur getrübt durch den Schlagverlust an Loch 15. Gutes Scrambling und beständiges Putten brachten den Deutschen in den ersten zwei Tagen an die Spitze ran. Am Wochenende heißt es nun Vollgas – sein bisher bestes Saisonergebnis war der geteilte siebte Platz bei der BMW PGA Championship im Mai. Die BMW-Turniere scheinen Siem zu liegen, das wird sein Sponsor mit dem Stern wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge bemerken.

Aufwärtstrend bei Maximilian Kieffer

Nach dem bitteren Bogey an der 18 am ersten Tag des BMW Masters macht Maximilian Kieffer in Runde zwei einen ordentlichen Satz nach vorne. Der 24-Jährige, auf Loch 10 gestartet, musste zwar erneut zwei Bogeys in Kauf nehmen (Löcher 17 und 4), diese beiden Fehler waren durch das Eagle an Loch 15 aber bereits wieder ausgeglichen. Drei eingestreute Birdies brachten den jungen Deutschen vor dem Wochenende auf den geteilten 25. Platz.

Nachdem sich Kieffer seine Tour-Karte für 2015 in der vergangenen Woche, denkbar knapp, sicherte, spielt es sich anscheinend wieder freier auf dem Platz. Mit Blick auf die Race-to-Dubai-Finals nicht der schlechteste Zeitpunkt, um anzugreifen. Mit guten Platzierungen vergrößert sich die Chance, möglichst viele der vier Turniere spielen zu können.

BMW Masters: Zielschießen an der Spitze des Leaderboards

Aufgrund des nassen Bodes, den starke Regenfälle in der Nacht zurückließen, wurde am zweiten Tag des BMW Masters eifrig Maß genommen. Die Bälle der Profis landeten reihenweise am Stock, was auch die starken Ergebnisse erklärt. Einige Male fehlten nur Zentimeter für ein Hole-In-One, die Top Drei des Leaderboards liegen kumuliert bei 38 Schlägen unter Par – nach zwei Runden. Ganz oben steht der formstarke Belgier Nicolas Colsaerts. Zweimal war er bei seinen letzten drei Starts unter den besten drei, am kommenden Sonntag könnte er seine aktuelle Form mit einem Sieg beim BMW Masters krönen.

Hinter ihm lauert jedoch ein ambitioniertes Franzosen-Duo auf seine Chance. Alexander Levy, der Colsaerts in Portugal den Sieg wegschnappte, und Romain Wattel liegen einen respektive zwei Schläge hinter dem Belgier. Es blüht ein spannungsgeladenes Wochenende beim BMW Masters in Shanghai, bei dessen Entscheidung Marcel Siem hoffentlich noch ein Wörtchen mitzureden hat.

Hier geht es zum Leaderboard des BMW Masters.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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