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Marcel Siem top-platziert bei PGA Championship

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14. Aug 2015
Marcel Siem liegt vor dem Wochenende der PGA Championship in den Top Ten. (Foto: Getty)
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Marcel Siem liegt vor dem Wochenende der PGA Championship in den Top 15, Jordan Spieth drei Schläge hinter den Führenden.

Marcel Siem erspielt sich vor dem Wochenende der PGA Championship 2015 eine gute Ausgangsposition und erhält sich alle Chancen, sogar noch um den Sieg mitzuspielen. Der Mega-Flight mit dem Weltranglistenersten und -zweiten, Rory Mcilroy und Jordan Spieth, war ein paar Löcher vor dem Deutschen unterwegs. Spieth legte mal wieder den Turbo ein und notierte eine 67 (-5), um sich zwischenzeitlich mit -6 an die Spitze des Feldes zu setzen. Am Ende des Turniertages, bevor die Runde wegen eines nahenden Sturms unterbrochen werden musst, lagen allerdings die beiden Australier Jason Day und Matt Jones mit neun Schlägen unter Par in geteilter Führung.

Rory McIlroy hingegen blieb auch in Runde zwei relativ blass, aber ohne groß ins Hintertreffen zu geraten. Er gab sich nach der Runde trotzdem zufrieden und sagte im Interview, solange die Nachmittags-Session den Führungs-Score nicht auf -10 oder höher schraube, sehe er immer noch Siegchancen für sich.


Die Richtung stimmt bei Marcel Siem

Für Marcel Siem ging es vom geteilten 15. Platz aus in die zweite Runde der PGA Championship, und zu Beginn seines Duchgangs hatte der Deutsche ein wenig zu kämpfen. Auf ein Auftakt-Birdie folgten zwei Bogeys, dann bekam Siem sein Spiel aber wieder unter Kontrolle. Im weiteren Verlauf der Runde gelangen ihm gute Annäherungsschläge und ebenso gute Par-Saves, sodass er nach zwei 70er-Runden bei -4 zunächst in den Top Ten platziert ist. Im Laufe des Tages rutschte er zurück auf T15.

Sein bestes Resultat bei einem Major-Turnier war der geteilte 12. Platz bei der US Open 2014. Kann er die Form der ersten beiden Tage konservieren oder gar noch eine Schippe drauf legen, könnte er dieses Ergebnis bei PGA Championship 2015 durchaus toppen.

Jordan Spieth wieder auf Major-Kurs?

Es ist, als ob Jordan Spieth mental so stark wäre, einfach den Schalter umlegen zu können, wenn es drauf ankommt. Der 22-Jährige lag vor dem zweiten Tag fünf Schläge hinter Dustin Johnson, dann drehte er mal eben auf und spielte sich mit sechs Birdies bei nur einem Bogey zwischenzeitlich in die geteilte Führung. Beendet hat er den Tag als geteilter Siebter. Das Highlight seiner Runde war sicherlich der eingelochte Bunkerschlag auf Loch 18, seinem neunten, der an den Beginn seiner Karriere erinnerte. 2013 gelang Spieth bei der John Deere Classic am letzten Loch ein Birdie aus dem Bunker, womit er ins Stechen einzog und als erster Teenager seit den 1920er-Jahren ein PGA-Turnier gewann.

Rory McIlroy beständig bei PGA Championship

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy zeigte am zweiten Tag der PGA Championship eine zufriedenstellende Leistung, auch wenn er vorerst den Anschluss an die Spitzengruppe verloren hat. Nach der längeren Verletzungspause konnte vom 26-Jährigen auch kein Golf-Feuerwerk erwartet werden. Nach zwei 71er-Runden liegt der Nordire bei einem Gesamtscore von -2 auf dem geteilten 28. Rang.

Wiesberger und Clarke schwach, Japaner mit Platzrekord

Für den Österreicher Bernd Wiesberger ist der letzte Major-Auftritt voraussichtlich vorzeitig beendet. Nach einer 72 und einer 75 liegt er bei +3 auf T76. Der Cut wird bei +2 erwartet. Vier Birdies waren eigentlich nicht schlecht, aber sieben Bogeys eindeutig zu viel. Der europäische Ryder-Cup-Kapitän für 2016, Darren Clarke, hatte an seinem Geburtstag ebenso wenig Erfolg: +15 war sein Endergebnis, damit liegt er nur ein paar Plätze vor dem Ende des Leaderboards.

Für das Highlight des Tages sorgte der Japaner Hiroshi Iwata: Er hatte auf der 18 die Möglichkeit, die erste 62 der Major-Geschichte zu spielen. Leider ist daraus nichts geworden, aber die 63 (-9) bedeutete einen neuen Platzrekord in Whistling Straits, die geteilte beste Major-Runde der Golf-Geschichte und für den Japaner eine Verbesserung von 108 Plätzen.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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