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Manulife Classic: Caroline Masson schießt sich warm fürs Heimspiel

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02. Sep 2016
Caroline Masson hat bei der Manulife LPGA Classic in Kanada eine hervorragende Auftaktrunde gespielt. (Foto: Getty)
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Diese Woche noch in Kanada bei der Manulife LPGA Classic unterwegs, wollen sich Sandra Gal und Caroline Masson für ihr Heimspiel in der kommenden Woche warmspielen.

Die beiden deutschen Olympiastarterinnen Sandra Gal und Caroline Masson sind in dieser Woche im Rahmen der Manulife LPGA Classic in Kanada im Einsatz und kämpfen um wichtige Punkte im Race to the CME Globe. Hier liegen Gal und Masson nur zwei Plätze auseinander und können sich pünktlich zum Saisonende noch verbessern. Von den Plätzen 50 bzw. 52 starten sie diese Woche in den Kampf Punkte und die beste Ausgangslage für das Saisonfinale. Nächste Woche muss die Jagd nach Punkten jedoch erst einmal ruhen, da die beiden deutschen Golf-Aushängeschilder in Hubbelrath im Rahmen des Ladies European Masters auf der LET Tour in Deutschland an den Start gehen.

Caroline Masson mit starkem Auftakt in Kanada

Einen solchen Turnierstart wünschen wir uns auch in der kommenden Woche von Caroline Masson. Die 27-Jährige konnte in der Auftaktrunde der Manulife Classic eine 68 notieren und sich weit oben im Leaderboard platzieren. Mit ihrem Auftaktergebnis von vier Schlägen unter Par hat Masson die Führende fest im Blick und nur zwei Schläge Rückstand auf eben diese.


Die Position an der Spitze verpasste Masson lediglich aufgrund zweier Bogeys. Direkt zu Beginn ihrer Runde musste die Gladbeckerin den ersten Schlagverlust hinnehmen, ohne sich davon aber aus der Bahn werfen zu lassen. Vier Birdies waren auf der Front Nine die richtige Antwort auf dem Weg nach oben. Masson zweiten neun Löcher gestalteten sich da schon etwas unspektakulärer, mit einem Bogey und zwei Birdies. Für Masson also eine gute Ausgangsposition, um sich Selbstvertrauen für das Heimspiel in Düsseldorf zu holen.

Sandra Gal muss bei Manulife Classic noch zulegen

Die zweite deutsche Golferin im Starterfeld erwischte nicht den erwünschten Auftakt. Sandra Gal findet sich nach einer Even-Par-Runde „nur“ auf dem geteilten 70. Rang wieder und liegt damit momentan genau auf der Cutlinie. Drei Birdies wurden durch drei Schlagverluste getrübt und machten eine bessere Positionierung zu Nichte. Gal verpasste damit am ersten Tag die guten Scoringbedingungen, die sich im Leaderboard widerspiegeln. Insgesamt konnten 53 Spielerinnen unter Par bleiben und die aktuelle Gutlinie bei Even Par ist auch ein Beleg dafür. Dementsprechend sind die Möglichkeiten da, Gal muss sie in den nächsten Runden nur nutzen, um ebenfalls Selbstvertrauen für ihr Heimspiel in der kommenden Woche zu tanken.

Südkoreanerin in Führung und Schlag des Tages

Die Spitzenposition nach der ersten Runde sicherte sich die Südkoreanerin Chella Choi. Mit insgesamt sieben Birdies bei nur einem Schlagverlust, den sie ebenso wie Caroline Masson an ihrem ersten Loch spielte, notierte Choi eine 66er Runde. Mit sechs unter Par liegt sie damit einen Schlag vor den Verfolgerinnen. Diese sind auf dem geteilten zweiten Rang zu viert und bunt gemischt. Mit Dani Holmqvist, Brittany Lang, In Gee Chun und Azahara Munoz sind hier gleich vier Nationen vertreten und nur einen Schlag dahinter folgt auch schon Caroline Masson.

Der Schlag des Tages gelang übrigens der Amerikanerin Demi Runas. Sie brachte es fertig auf dem 17. Loch, einem Par 3, ihren Abschlag soweit nach rechts zu verziehen, dass er schon wieder den Bartweg fand. Von diesem „bouncte“ der Ball in hohem Bogen über das Rough und den Grünbunker auf das Grün und rollte auf weniger als zwei Meter ans Loch zur Birdiechance. Allerdings war Runas das Glück beim anschließenden Putt nicht mehr hold und sie verpasste den Schlaggewinn. Am Ende notierte sie eine 71er Runde und sorgte für das Highlight des ersten Tages.

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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