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Madeira Islands Open: Marcel Schneider nur noch auf T53

Für Marcel Schneider wird die Back Nine zum Schreckgespenst. Sean Einhaus rangiert dagegen jetzt auf T28.

Marcel Schneider blickt vom unteren Teil des Leaderboards auf den Finaltag (Foto: Getty)
Marcel Schneider blickt vom unteren Teil des Leaderboards auf den Finaltag (Foto: Getty)

Nur noch zwei Deutsche konnten bei der Madeira Islands Open am Moving Day auf die Runde gehen. Sean Einhaus und Marcel Schneider sind die beiden verbliebenen, die die zweite Runde zufriedenstellend beendeten. Für Schneider geht es nach der dritten Runde allerdings in den Keller der Ergebnisliste. Führender ist nach der dritten Runde Pontus Widegren, geflogt von Roope Kakko und Scott Henry auf dem geteilten zweiten Platz.

Triplebogey für Marcel Schneider auf Loch 11

Es sah zunächst so gut aus für Marcel Schneider, der zuletzt bei der BMW International Open in München vor gut einem Monat mit einer guten Leistung auf T20 kam.  Als geteilter Elfter startete er mit einem Birdie in die dritte Runde der Madeira Islands Open und legte gegen Ende der ersten Neun noch drei Mal nach. Verhaltener - mit einem Par - fiel der Start auf die zweiten Neun aus. Auf Loch 11 passierte es dann: Triplebogey. Damit fiel Marcel Schneider auf dem Leaderboard aus dem Top 15. Es war wie verhext, Schneider schaffte es auf den folgenden Löchern nicht, seinen Fehler wett zu machen - im Gegenteil. Noch drei weitere Bogeys in Folge auf 14, 15 und 16 brachten ihn dann endgültig in die Tiefen des Leaderboards, sodass der 25-Jährige jetzt bei insgesamt -2 und auf dem geteilten 53. Platz liegt.

Sean Einhaus wieder mit einer soliden 69er Runde

Ganz anders dagegen Sean Einhaus. Er startete den Moving Day mit einer kleinen Birdieserie: Birdie-Birdie-Par-Birdie hieß es für den 25-Jährigen auf den ersten vier Löchern, bevor er dann aber einen Bogey verschmerzen musste. Seine Back Nine endete ähnlich, mit drei Birdies und zwei Bogeys kehrte Sean Einhaus am Ende mit einem Rundenscore von -3 ins Clubhaus zurück. Wie am ersten Turniertag spielte er eine 69er Runde. Insgesamt liegt Einhaus vor dem Finaltag bei -6, sodass er sich auf Platz 28 wiederfindet.

Birdies und Eagles an der Spitze der Madeira Islands Open

Weiter oben im Leaderboard wurden ein Birdie nach dem anderen abgefeuert. Pontus Widegren führt nach der dritten Runde mit einem Gesamtscore von -16. Er hatte zwar ein paar Bogeys zu verschmerzen, aber gleich zwei Eagles auf seiner Scorekarte und eine bogeyfreie Back Nine brachten ihn auf Platz eins. Scott Henry, der die Nummer 567 der Weltrangliste belegt, puttete auf den ersten Neun gleich fünf Mal zum Birdie und blieb auch bogeyfrei. Insgesamt liegt er jetzt bei -15. Genau wie der Norweger Roope Kakko. Dieser sparte ebenfalls nicht an Birdies und puttete auf Loch drei, wie Widegren, zum Eagle. Kakko, der seit 2004 Profi ist, zeigte gegen Ende seiner Back Nine eine kurze Schwäche auf der 15. Das machte er dann aber mit drei Birdies in Folge wieder wett, sodass er mit seiner 64er Runde das beste Rundenergebnis erzielte.

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