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Bernd Wiesberger bei Lyoness Open in Top-Ten-Reichweite

11. Jun 2016
Lokalmatador Bernd Wiesberger hat am Finaltag noch die Chance, die Top Ten aufzumischen. (Foto: Getty)
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Als einer von zwei Lokalmatadors im Wochenende wusste Bernd Wiesberger den Tag für sich zu nutzen. 

Bernd Wiesberger gab am Moving Day in seinem Heimatland noch einmal Gas und verschafft sich die Möglichkeit, sich am Finaltag der Lyoness Open noch unter die Top Ten im österreichischen Atzenbrugg zu kämpfen. Florian Fritsch und Lukas Nemecz teilen sich indes einen Platz im Mittelfeld. In Führung liegt sich vor der entscheidenden Runde der Südafrikaner Zander Lombard bei elf Schlägen unter Par, gefolgt von dem Chinesen Ashun Wu, der mit zehn Schlägen unter Par alleiniger Zweiter ist, sowie Adrian Otaegui und Gregory Bourdy auf Platz drei.

Bernd Wiesberger startet mit Eagle

Die Runde von Bernd Wiesberger hätte kaum besser beginnen können: Der gebürtige Wiener zauberte am ersten Loch ein Eagle aufs Grün, an der 3 folgte das erste Birdie. Die 15 folgenden Löcher gerieten zwar unbeständig, aber unterm Strich ein ganzes Stück besser als seine gestrige 74. Mit dem Eagle, fünf Birdies und vier Bogeys beendete er seine Runde mit einer versöhnlichen 69, dank derer er mit drei Schlägen unter Par den geteilten 19. Platz innehat. Noch eine Steigerung wie diese könnte dem 30-Jährigen, der derzeit zu den 50 besten Spielern der Welt gehört, am morgigen Finale noch eine Topplatzierung einbringen, trennen ihn doch derzeit nur zwei Schläge von den Top Ten.


Florian Fritsch und Lukas Nemecz gleichauf

Drei Schläge hinter Wiesberger verweilen indes sein Landsmann Lukas Nemecz und der einzige Deutsche im Feld, Florian Fritsch. Der gebürtige Münchener, der aufgrund seiner Flugangst meist mit dem Auto zu Turnieren anreist, spielte eine solide Runde, aber zwei Fehler verhinderten einen besseren Score, der ihn sogar neben Wiesberger hätte platzieren können: Ein Doppelbogey an der 16 und ein einzelner Schlagverlust am Ende seiner Front Nine egalisierten einen Großteil seiner vier Birdies, sodass er am Ende seiner Runde „nur“ eine 71 unterschrieb und bei Even Par mit dem geteilten 37. Platz vorlieb nehmen muss.

Nemecz‘ Runde gestaltete sich recht ähnlich wie Fritschs, nur, dass er noch ein Bogey mehr hinnehmen musste. Mit der daraus resultierenden Parrunde ordnete er sich neben dem Deutschen ein und hofft mit ihm zusammen auf einen Endspurt in Runde vier bei seinem Heimatturnier.

Trotz Hole-in-One abgeschlagen

Obwohl ihm etwas ganz Besonderes gelang, schaffte es Daniel Im auch am Moving Day im Tableau nicht weiter nach oben. Für den Amerikaner reichte es trotz zweier ergänzender Birdies nur für eine Parrunde, musste er doch außerdem zwei Bogeys und ein Doppelbogey verschmerzen. So liegt er trotz seiner Eins auf der Scorekarte mit drei Schlägen über Par nur auf dem geteilten 58. Platz.

Joost Luiten mit 200. Birdie bei Lyoness Open

Nicht nur der Franzose Gregory Bourdy, sondern auch der Holländer Joost Luiten wird in der entscheidenden Runde ein Faktor sein, den man im Auge behalten muss. Immerhin konnte der 30-Jährige sich am letzten Loch seiner Moving-Day-Runde bereits über sein 200. Birdie in dieser Saison freuen:

Neben Atzenbrugg hat Österreich noch einiges mehr für Golfer zu bieten. Was und Wo finden sie hier zum Durchklicken.


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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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