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Luke Donald engagiert Michael „His Airness“ Jordan

18. Feb 2013
Schon beim Ryder Cup 2012 Bekanntschaft gemacht: Luke Donald (zweiter von links) und Michalel Jordan (re.) wollen jetzt zusammen Majors gewinnen. (Foto: Getty)
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Luke Donald will endlich mental stark werden, Barack Obama mit Tiger Woods Golf spielen und Rory McIlroy wieder twittern.

„His Airness“ als Mental-Coach: Luke Donald hat sich mit Michael Jordan zusammengetan und erhofft vom Basketball-Heros, der gestern 50 wurde, entscheidende Tipps für erfolgsorientiertes Denken. Bei der Northern Trust Open, wo Donald geteilter 16. wurde, hat die Kooperative der beiden Chicagoer noch nicht gefruchtet. Aber der englische Weltrangliste-Dritte glaubt bei seiner Jagd auf den ersten Major-Sieg fest daran, dass Jordan „dafür sorgt, dass ich mental bereit bin“.


Barack Obama spielt Golf mit Tiger Woods

Golf-Gipfeltreffen der besonderen Art im exklusiven The Floridian Resort in Palm City/Florida: US-Präsident Barack Obama und Tiger Woods haben erstmals zusammen Golf gespielt. Linkshänder Obama verbringt das verlängerte Wochenende des traditionellen „Presidents‘ Day“ anlässlich des Geburtstags von Gründervater George Washington mit Golfen in Florida. Als Vorbereitung auf das Sonntags-Match mit dem Tiger gönnte sich der Präsident eine ausgedehnte Unterrichtseinheit von acht Stunden Länge bei Woods‘ Ex-Coach Butch Harmon. Die Presse war im The Floridian natürlich außen vor, aber die Runde soll sehr viel Spaß gehabt haben.

Snedeker und Mickelson verzichten aufs Match Play

Das Accenture Match Play, erste World Golf Championship der Saison, findet ohne zwei US-Publikumslieblinge statt: Pebble-Beach-Sieger Brandt Snedeker schont sich wegen einer noch nicht ausgeheilten Rippenprellung; Phoenix-Open-Gewinner Phil Mickelson weilt im Familien-Urlaub, weil seine drei Kids schulfrei haben.

Die Proette und der Spinnen-Biss

Vermutlich hat sie jetzt den Spitznamen „Spider-Woman“ weg: Die schwedische Proette Daniela Holmqvist verspürte während des Qualifyings zur Australian Women’s Open einen schmerzhaften Stich am Knöchel. Als ihr Zuschauer zuriefen, es sei eine Giftspinne gewesen, griff Holmqvist kurzerhand zu einem Tee, ritzte damit die Biss-Wunde auf, drückte sie aus – und spielte weiter. Der Veranstalter geht davon aus, dass es keine Schwarze Witwe war, weil die in Australien nicht vorkommt, sondern eine ungefährlichere Rotrückenspinne. Das Turnier hat übrigens die Südkoreanerin Jiyai Shin gewonnen; „Spider-Woman“ qualifizierte sich nicht.

McIlroy erntet Spott nach Twitter-Auszeit

Wer den Schaden hat… Drei Tage lang war Twitter-Fan Rory McIlroy von der „Außenwelt abgeschnitten“, wofür er sich bei seiner Follower-Gemeinde mit dem Hinweis entschuldigte, sein Handy-Dienst habe gestreikt. Der Spott ließ nicht auf sich warten: Von „einfach mal aus- und wieder anmachen“, „Akku laden!“ oder „Warst Du auf einer Kreuzfahrt?“ bis hin zu „Rechnung bezahlen!“ reichten die Antworten.

„Gipsbein“ Jiménez eröffnet Golfschule

Gipsbein schützt vor Aktivitäten nicht: Der Spanier Miguel Ángel Jiménez hat die Zwangspause nach dem Beinbruch beim Skilaufen zur Eröffnung seiner öffentlichen Golfschule im Badeort Torremolinos nahe Málaga genutzt. Die deutschen Golfstars könnten sich ruhig ein Beispiel nehmen: An der Golfschule, nicht am Skiunfall!

Putter-Schmiede betitelt Golf-Liga

Die Putter-Schmiede Kramski ist für die nächsten zwei Jahre Titelsponsor der neuen Golf-Liga des DGV. Die „Kramski Deutsche Golf Liga“ startet am 12. Mai mit ihrem ersten Spieltag.

Turniersieg verpasst, Autogramme ergattert

Charlie Beljan freut sich des Lebens: Der 28-jährige US-Pro, der im November 2012 durch seine Panik-Attacken während der CMN Classic bekannt wurde, hatte zwar gerade das Playoff der Northern Trust Open gegen John Merrick verloren, war aber dennoch im siebten Himmel. In Runde drei distanzierte er nämlich erst seine berühmten Flight-Partner Phil Mickelson und Ernie Els, beide vierfache Major-Sieger, um vier bzw. fünf Schläge. Danach ließ er sich von „Mr. Mickelson“ und „Mr. Els“, wie Beljan („Life is good!“) beide ehrfurchtsvoll ansprach, ein Autogramm auf die Kappe schreiben.

Jack Nicklaus und die Preisgeld-Entwicklung

Und noch ein Fakt aus dem Riviera Country Club: 1962 gewann Jack Nicklaus hier sein allererstes Profi-Preisgeld, 33 Dollar für einen 50. Platz. Bei der Northern Trust Open 2013 gab‘s für den geteilten 51. Rang 15.444 Dollar. So ändern sich die Zeiten.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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