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Luke Donald: „Beinahe hätte ich das Golfspielen aufgegeben“

11. Jan 2016
Luke Donald will seine Selbstzweifel bezwingen. (Foto: Getty)
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Fowler bleibt auf dem Boden, Lowry schießt drüber, Poulter zischt ab, Golfplätze gehen unter, Trump keilt zurück. Die Back Nine.

Seit vier Jahren läuft Luke Donald seinem erfolgreichen Golfspiel und einem Turniergewinn hinterher, mal abgesehen von jenem Sieg in Japan, als der Engländer eins der kostbaren Wagyū-Rinder gewann. Aber nicht nur wegen des exzellenten Fleischs, das ihm ins heimische Chicago geliefert wurde, hat der heute 38-Jährige öfter daran gedacht, sich aufs Dasein als Barbecue-Chef und Familienvater zu konzentrieren. „Mein Selbstvertrauen hat einen mächtigen Knacks bekommen, und ich habe mich oft gefragt, ob ich mir das weiterhin antun will“, verriet der einstige Weltranglistenerste und derzeitige 78. dem britischen Blatt „Sunday Telegraph“. „Beinahe hätte ich das Golfspielen aufgegeben.“

Dann aber habe er sich gesagt: „Sei kein Baby. Du kannst von Glück sagen, mit Golf deinen Lebensunterhalt verdienen zu dürfen.“ Anschließend suchte sich Donald mit Michael Gervais einen Psychologen, der schon Weltraumspringer Felix Baumgartner von seinen Ängsten befreit hat, nahm einen Monat Golf-Auszeit, vertraute sich wieder Ex-Trainer Pat Goss an und sprüht vor Zuversicht. „Dank meines kurzen Spiels sollte ich zu den Besten der Welt gehören. Und da werde ich auch wieder hinkommen!“


Tricky par 3

Ein von lukedonald (@lukedonald) gepostetes Foto am

Rickie Fowler: „Erst mit Major“ ein Teil der Golf-Zukunft

Klarstellung: Rickie Fowler, der coole Kalifornier mit den knöchelhohen Golf-Sneakers, hat bezüglich der eigenen Person mal ein bisschen Wind aus der Euphorie über die neue Ära im Golf und die Dominanz der Twens genommen. „Ich brauche ein Major, um die Legitimation zu haben, mich dazu zählen zu können“, sagte Fowler, der in Sachen Zukunft des Golfsports gerne in einem Atemzug mit Jordan Spieth, Jason Day und Rory McIlroy genannt wird: „Ich arbeite daran, der beste Spieler der Welt zu werden, aber die Konkurrenz ist ziemlich stark.“

Shane Lowry mit „Schlag des Jahres“

Goldener Schuss: Das Wedge von Shane Lowry über einen Baum aufs 18. Grün des Firestone Country Clubs, mit dem sich der Ire nach einem verzogenen Abschlag sogar per Birdie den Sieg beim WGC-Bridgestone Invitational sicherte, wurde zum „Schlag des Jahres 2015 auf der European Tour“ gewählt:

Ian Poulter: Zum 40. der nächste Ferrari

Geburtstagspräsent: Ian Poulter ist seit Sonntag 40 Jahre alt, das Geschenk machte sich der englische Ryder-Cup-Held schon ein paar Tage zuvor. Florida-Resident „Poults“ erweiterte seine bereits stattliche Ferrari-Sammlung um einen „458 Speciale Aperta“ im Wert von rund 267.000 Euro.

Britische Golfplätze unter Wasser

Land unter: Die anhaltenden schweren Regenfälle über den britischen Inseln haben auch einige Golfplätze im Wortsinn untergehen lassen. In der englischen Grafschaft Somerset ist beispielsweise der Fluss Yeo über die Ufer getreten und hat den Yeovil Golf Club geflutet. Die Golfanlage von Paul Lawrie, dem British-Open-Sieger 1999, im schottischen Aberdeen steht ebenfalls unter Wasser. Und auch den Killarney Golf Club in Irland hat‘s übel getroffen.

73-Jährige mit Driver zum Doppel-Ass

Doppelschlag: Immobilienmaklerin Margery Hadar aus New York hat beim Urlaub in Coral Gables/Florida auf dem Granada Golf Course, einem Par-drei-Platz, in einer Runde zwei Asse erzielt. Das erste fiel auf der 150 Meter langen Fünf, das zweite auf der 102 Meter langen Sieben. Bei beiden Hole-in-ones benutzte Hadar ihren Driver („Mein bester Schläger im Bag“), sie ist 73 Jahre alt und spielt erst seit drei Jahren Golf.

Donald Trump droht den Briten

Persona non grata? Am 18. Januar entscheidet das britische Parlament über die von rund 500.000 Schotten unterschriebene Petition, den umstrittenen US-Polit-Pöbler Donald Trump zur unerwünschten Person zur erklären. Der Golfplatz-Magnat tönte, er werde für den Fall eines Einreiseverbots die geplanten Investitionen in seine britischen Projekte Trump Turnberry und Trump International Golf Links stoppen. Die Rede ist von mehreren hundert Millionen Euro.

„Green Jacket“ in Kleiderspende

Altkleidersammlung: In einer Kleiderspende hat ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation „The Guild Shop“ in Houston/Texas ein „Green Jacket“ des Augusta National Golf Clubs gefunden. Die Authentizität wurde von „Hamilton Tailoring“ bestätigt, das Unternehmen fertigt die Sakkos für Clubmitglieder und Masters-Sieger. Die Joppe aus den 1960er-Jahren, die für Auktionen mit 18.000 Dollar taxiert würde, wurde online angeboten und jetzt von einem Autohändler aus Pennsylvania gekauft. Über den Erlös verriet „The-Guild-Shop“-Chefin Gaye Jackson nur, er habe „die Erwartungen erfüllt“.

Golf-Billard mit Hantelhilfe

Ist Golf-Billard der neueste Schrei? Jedenfalls zeigt Joshua Kelly auf Instagram, wie‘s geht: Schläger trifft Ball, Hantel ersetzt Bande, Ball springt auf Billardtisch und locht Kugel, ganz einfach!

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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