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Alison Lee in Südkorea auf dem Weg zum ersten LPGA-Tour-Sieg

15. Okt 2016
Als Führende geht Alison Lee ins Finale und könnte dort ihren ersten LPGA-Tour-Titel holen. (Foto: Getty)
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Die LPGA KEB Hana Bank Championship hält für die junge Amerikanerin die Chance bereit, sich zu beweisen. Deutsche Damen rangieren hinten.

Alison Lee führt das Feld bei der diesjährigen LPGA KEB Hana Bank Championship ins Finale. Mit 13 Schlägen unter Par hat sie ganze drei Schläge Vorsprung vor ihrer Landsfrau Brittany Lang, die mit zehn Schlägen unter Par auf dem alleinigen zweiten Platz rangiert. Hinter Lang lauert zudem die Lokalmatadorin In-Kyung Kim bei -9. Sandra Gal und Caroline Masson hingegen müssen sich im Finale vor allem um eines bemühen: Schadensbegrenzung.

Alison Lee hat die Trophäe im Visier

Mit vier Top-10-Platzierungen in dieser Saison, zuletzt dem geteilten zehnten Platz in der vergangenen Woche in Taiwan, legte Alison Lee bereits den Grundstein für das, was nun folgen könnte: Ihren ersten LPGA-Tour-Sieg. Die 21-jährige Amerikanerin hatte bereits mit ihrer 65 zum Auftakt ein Ausrufezeichen gesetzt, es folgten eine 70 und nun eine 68 mit zwei vereinzelten Bogeys und sechs Birdies, davon vier gleich hintereinander an den Löchern 4 bis 7.


Bei -13 geht sie zwar mit einem Vorsprung in den Finaltag, wirklich komfortabel ist dieser aber nicht. Wenn Lee Nerven zeigt, könnten sich die drei Schläge, die sie Konkurrentin Britanny Lang voraus hat, schnell in Luft auflösen. Sie selbst weiß das am besten: „Ich bin schonmal in dieser Situation gewesen. Ich meine, ich habe ein paar Schläge Vorsprung zum Feld; ich denke, da draußen liegen viele Birdies, aber auch viele Bogeys, wenn man an den falschen Ort gerät“, sagte sie nach ihrer Runde. Es gilt also geduldig zu bleiben – und sich bis zum Finale abzulenken. In Lees Fall mit dem Lesen von Uni-Literatur, denn die junge Proette versucht sich seit 2015 am Spagat zwischen Universitätskursen und einem vollen LPGA-Tour-Turnierplan.

Caro Masson und Sandra Gal abgeschlagen in den 60ern

Für Geduld hingegen bleibt Caroline Masson und Sandra Gal keine Zeit mehr. Für sie muss eine möglichst starke Finalrunde her, denn das Bild, das sie bei dem Turnier in Südkorea bis dato vermittelten, ist eher trist. So absolvierte Masson, die seit ihrem LPGA-Tour-Sieg vor einigen Wochen die neue deutsche Nummer eins der Damen ist, ihre Runde am Moving Day ohne ein einziges Birdie, dafür musste sie allerdings drei Bogeys verschmerzen. Die 75 war bis dato ihre schlechteste Runde des Turniers, allerdings blieb sie damit ihrem Muster treu: Von Tag zu Tag verlor sie stets einen Schlag mehr und liegt mit sechs Schlägen über Par derzeit auf T62.

Sandra Gal hingegen konnte auch ihr vereinzelter Schlaggewinn auf der 4 nicht mehr davor retten, ebenfalls eine 75 zu notieren. Damit liegt die Düsseldorferin, die schon keinen guten Start in das Turnier erwischt hatte, mit sieben Schlägen über Par knapp hinter ihrer Landsfrau auf T65.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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