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LPGA Q-School: Leticia Ras-Anderica verpasst volle Tourkarte haarscharf

Für die volle Tourkarte hat es nicht ganz gereicht, doch zwei deutsche Spielerinnen dürfen sich fortan Mitglieder der LPGA Tour nennen.

Leticia Ras-Anderica verpasst bei der Qualifying School der LPGA Tour die volle Tourkarte denkbar knapp. (Foto: Getty)
Leticia Ras-Anderica verpasst bei der Qualifying School der LPGA Tour die volle Tourkarte denkbar knapp. (Foto: Getty)

Bei der LPGA Qualifying School sind die deutschen Starterinnen beim Spiel um die vollen Tourkarten leer ausgegangen. Besonders bitter war der Ausgang der dritten Runde des Qualifikatinsturnieres für Leticia Ras-Anderica, die das volle Spielrecht für die bedeutendste Damentour weltweit um nur einen Schlag verpasste. Dominiert wurde das Feld von der 18-jährigen Japanerin Nasa Hataoka, die die Q-School mit zwölf unter Par gewann.

Immerhin kann sich Leticia Ras-Anderica mit einer eingeschränkten Tourkarte, dem sogenannten "conditional status" trösten. Schon das ist ein kleiner Erfolg für die 23-Jährige. Nach zwei der fünf Runden lag Ras-Anderica noch voll auf Kurs. Sie hatte die Woche mit zwei 70er Runden eröffnet und lag bei vier unter Par zunächst unter den Top 20, welche für die kommende LPGA-Tour-Saison planen können. Zwei schwächere Runden von 74 und 73 Schlägen warfen sie zurück und am Finaltag war eine 72er-Parrunde nicht genug, um sich noch nach vorn zu schieben. Dabei hätte ein einziges Birdie gereicht, um die volle Tourkarte zu erhalten.

Leticia Ras-Anderica: "Froh" und "enttäuscht"

Auf ihrer Homepage schrieb die Rookie-of-the-Year-Gewinnerin der chinsischen LPGA Tour von 2016: "Ich bin froh, dass es vorbei ist. Es war eine der stressigsten Wochen, an die ich mich erinnere. Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich die Top 20 um einen Schlag verpasst habe. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass ich es auf die LPGA Tour geschafft habe und so viele Turniere spielen werde, wie ich kann. [...] Auf die fünf Tage zurückblickend muss ich feststellen, dass mich drei der 90 Löcher sieben Schläge gekostet haben. Das heißt, die anderen 87 waren gutes Golf."

Denselben Status wie Ras-Anderica erspielte sich auch Sophia Popov. Die Heidelbergerin verpasste die Top 20 zwar deutlicher, doch auch Platz 32 reicht aus, um zumindest einige Turniere der kommenden LPGA-Tour-Saison spielen zu dürfen. Popov notierte Runden von 72, 72, 77, 68 und 72 Schlägen und lag damit drei Schläge hinter der letzten qualifizierten Spielerin. Die 25-Jährige hat bereits Erfahrung auf der LPGA Tour gesammelt: 2015 spielte sie zehn Turniere auf der amerikanischen Damentour. Ihr bestes Ergebnis war ein geteilter 41. Platz im August 2015.

Neben Popov und Ras-Anderica waren auch Olivia Cowan und Karolin Lampert bei der LPGA Tour Qualifying School an den Start gegangen. Beide verpasseten nach vier Runden den Sprung unter die besten 70 Spielerinnen. Cowan schied mit sechs über Par (zwei Schläge hinter dem Cut) auf Position 81 aus. Lampert wurde mit 13 über Par 139.


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