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Lotte Championship: Katie Burnett erfolgreich dank Bermudagras

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16. Apr 2016
Katie Burnett aus den USA bei der Lotte Championship auf Hawaii. (Foto: Getty)
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Am Moving Day der Lotte Championship setzt sich Katie Burnett an die Spitze, die sich jedoch vor den starken Südkoreanerinnen in Acht nehmen muss.

An der Spitze des Leaderboards der Lotte Championship im hawaiianischen Ko Olina ist derzeit ein eher unbekannter Name zu finden. Die US-Amerikanerin Katie Burnett ist mit einem Gesamtscore von -13 vor dem Finale die heißeste Anwärterin auf den Sieg, muss sich aber vor den Südkoreanerinnen Jang Su-Yeon und Chun In Gee, die nur knapp hinter ihr liegen, in Acht nehmen.

Burnett war vor allem mit ihrem Putting zufrieden, was wahrscheinlich der beste Teil ihres Spiels sei. „Prozentual gesehen bin ich ziemlich sicher bei allen Putts, die drei Meter vom Loch entfernt sind.“ Mitverantwortlich sei laut der 27-Jährigen das Bermuda-Gras im Ko Olina Golf Club, auf welchem sie sich zuhause fühle. Immerhin fuhr die Proette aus Georgia hier auch ihr bislang bestes Ergebnis auf der LPGA Tour ein – einen geteilten neunten Rang.

Lydia Ko nur im Mittelfeld

Nachdem Lydia Ko die ANA Inspiration gewonnen und dabei einiges an Kraft verbraucht hat, lässt es die 18-Jährige auf Hawaii nun etwas ruhiger angehen. Andererseits ist ein Gesamtscore von -2 nach dem dritten Turniertag gar nicht so schlecht. Mit den derzeit Führenden kann Ko jedoch nicht mithalten. Die sonst so sichere Golferin aus Neuseeland verpasste im Laufe der diesjährigen Lotte Championship bereits zu viele Greens in Regulation, um ganz vorne dabeizusein. Zudem musste das Ausnahmetalent am Moving Day 29 mal putten, so dass eine Runde unter 70 nicht drin war. Lydia Ko befindet sich aktuell auf Platz T32.

Caroline Masson ist vor dem Moving Day der Lotte Championship bereits ausgeschieden. Sandra Gal trat nicht an

Zwischenergebnis der Lotte Championship

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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