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Marc Warren gewinnt das „Made in Denmark“

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17. Aug 2014
Der Schotte Marc Warren kann das "Made in Denmark" für sich entscheiden! Lokalmatador Thomas Björn landet auf dem vierten Platz. (Foto: Getty)
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Der Sieger beim „Made in Denmark“ heißt Marc Warren. Er konnte sich vor Bradley Dredge und Phillip Archer die Trophäe sichern.

Es sind mehr als zehn Jahre vergangen, seit die European Tour das letzte Mal auf dänischem Boden war. Beim Debüt des „Made in Denmark“ unter der Schirmherrschaft Kronprinz Frederiks von Dänemark konnte der Schotte Marc Warren die beste Figur machen und sich den Sieg sichern. Bereits am dritten Tag hatte sich Warren mit acht Birdies eine hervorragende Ausgangsposition für den heutigen Tag erspielt.


Hinter ihm landeten der Waliser Bradley Dredge und der Engländer Phillip Archer auf den Plätzen, während Moritz Lampert das Turnier als einziger Deutscher im Feld auf Rang T45 beendete.

Thomas Björn und Thorbjorn Olesen vor heimischer Kulisse

Lokalmatador Thomas Björn verbindet ein besonderes Band mit dem Himmerland Golf & Spa Resort im Norden von Dänemark. Vor fast 20 Jahren gewann er sein erstes professionelles Turnier auf der Challenge Tour hier, im eigenen Land, und freute sich daher sehr auf seine Wiederkehr. Beim Finale des Turniers konnte der 43-Jährige den Kurs mit 69 Schlägen abschließen und belegte damit abschließend Rang T4.

So richtig weiß man noch nicht, was man von dem einst hoch gehandelten Thorbjorn Olesen halten soll. Schon früh sprachen manche Experten von einem Supertalent, doch einen wirklichen Beweis ist Olesen, 25, noch schuldig. Am heutigen Finaltag konnte Olesen mit drei Bogeys wieder nicht hundertprozentig überzeugen. Beim Heimspiel in Dänemark liegt Olesen trotzdem mit einer 71er Runde am vierten Tag auf einem guten Platz geteilten siebten Platz.

Moritz Lampert auf T45 beim „Made in Denmark“

Nach der unglücklichen Verletzung Maximilian Kieffers, der aufgrund einer Entzündung in der Hand leider schon vor Beginn des Turniers die Segel streichen musste, war Moritz Lampert der einzig verbliebene Deutsche im Feld. Durch seine starken Auftritte auf der Challenge Tour sicherte er sich kürzlich die sofortige Spielberechtigung für die European Tour.

Beim „Made in Denmark“, als erstem Turnier auf der größten europäischen Golfbühne,  ging es für Lampert nach einer famosen 68er Finalrunde auf Position T45. Nach zwei Triplebogeys auf der ersten bzw. dritten Runde kann der 22-jährige das Turnier mit insgesamt fünf Birdies am Finaltag zufriedenstellend abschließen.

Der „Belgian Bomber“ mit Doppelbogeys

Nicolas Colsaerts konnte schon lange nicht mehr an die Leistungen seiner besten Jahre, 2011 und 2012, anknüpfen. Beim „Made in Denmark“ sah es nach Tag eins endlich wieder besser aus. Am Ende wurde es für den belgischen Longhitter bei insgesamt 10 über Par jedoch nur Rang T74. Zwei Bogeys und zwei Doppelbogeys warfen ihn weit zurück.

Das Turniergeschehen in Bildern


Made in Denmark 2014

Das Leaderbord des „Made in Denmark“

Hier geht es zum aktuellen Leaderboard.

Endstand des „Made in Denmark“

Pos Spieler Runde 4 Gesamt
1 Marc Warren 68 -9
2 Bradley Dredge 70 -7
3 Phillip Archer 69 -4
T4 Thomas Björn 69 -3
T7 Thorbjorn Olesen 71 -2
T45 Moritz Lampert 68 5
T74 Nicolas Colsaerts 76 10

 

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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