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knitcap – Omas coole Schlägerhaube

13. Nov 2013
Knitcap - Schlägerhauben aus Strick.
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Bei knitcap greifen echte Omas zur Stricknadel. Das Unternehmen liefert individuelle Schlägerhauben, die regional produziert werden. Diese Woche 20% Rabatt für alle Golf Post Leser.

Bunt und wollig soll es werden, zumindest für Schlägerhauben. Denn Strickware ist nicht nur im Winter wohlig weich, sondern funktioniert auch gut für die Schonung des Golfequipments. Das haben sich die zwei Golfer Oliver Volkmuth und Matthias Schneider überlegt; auch, dass es schön wäre, wenn die Schlägerhauben nachhaltig und individuell verschieden gefertigt würden. Dafür haben Volkmuth und Schneider nun eine Strickmannschaft an den Start gebracht: Rentnerinnen und ‚Hobbyisten‘, die sowieso gerne stricken, fertigen Schlägerhauben an für Menschen, die Strickware für ihre Schlägerköpfe möchten. Individuell, nachhaltig und in Handarbeit – und alle Beteiligten profitieren. Wirklich?

Strick ist chick

Volkmuth und Schneider sind beide Computerspezialisten, denen die virtuelle Welt irgendwann nicht mehr gereicht hat. Die Mittdreißiger wollten ein eigenes Produkt in ihren Händen halten und begannen, das Konzept für knitcap zu entwickeln. „Als dieser Trend mit den Plüschtierhauben aufkam, fand ich die einfach nur scheußlich und normale Schlägerhauben ziemlich langweilig. Gleichzeitig waren Strickmützen zu der Zeit modern und da habe ich mich gefragt, ob man das nicht verbinden könnte“, erzählt Volkmuth. Mit ihrer ersten Strickliesl, Renate, begannen sie Prototypen zu entwickeln. Die anderen Damen sind Freundinnen von Renate, die alle leidenschaftlich gerne die Stricknadeln schwingen.



Knitcap - Produkt der Woche 1

knitcap hat sich das Allgemeinwohl auf die Fahnen geschrieben. Deshalb geben die beiden Unternehmer mit ihren Schlägerhauben bewusst den älteren Damen eine Chance, mit ihrem Hobby etwas Sinnvolles zu tun. „Unsere Omis sind total begeistert, dass sie mit ihrem Hobby jemanden eine Freude machen können. Ihren ganzen Bekannten hatten sie schon unzählige Socken und Pullover gestrickt. Einige haben ihre Werke sogar wieder aufgeribbelt, wenn sie fertig waren, weil sie es niemandem geben konnten. Sie strickten einfach, um zu stricken.“ Durch knitcap verdienen sie jetzt sogar Geld damit. Die Strickerinnen werden pro Stück bezahlt, die älteste Dame ist 85 Jahre alt: „Von der kommen natürlich nicht mehr so große Stückzahlen, aber ihr macht das Spaß.“

Regionale Zulieferer

Auch die ganzen Zulieferer und die Strickerei, die die Hauben der Classic Line fertigt, sind in der Region ansässig. knitcap hat zwei Produktlinien in Sortiment. Die Classic Line ist vordesignt und wird maschinell gefertigt. Daher kosten diese Hauben ungefähr so viel wie die gängigen Modelle. Bei der Individual Line kann sich jeder sein Produkt zusammenstellen. Diese Schoner werden dann von Omis in Franken handgestrickt. Die beiden Unternehmer setzen bei ihren Hauben auf Individualität, verbunden mit guter Qualität und einer nachhaltigen Herstellung. Das macht sich natürlich auch im Preis bemerkbar, der sei aber fair für die Produzentinnen, betont Volkmuth. Auf die Handarbeit muss ein Kunde bis zu drei Wochen warten, dafür macht er eine fränkische Dame glücklich.

knitcap erinnert an frühere Zeiten

Seit Ende Juli können die wollenen Schlägerhauben auch online bestellt werden. Obwohl knitcap im Mai angefangen und somit den Saisonanfang verpasst hat, sind sie mit ihrem Start ganz zufrieden. Einige Pro-Shops wollen ihre Produkte in der kommenden Saison in ihr Sortiment aufnehmen. Vor allem werden damit die jungen Golfer angesprochen, die einfach mal etwas anderes auf ihrem Schlägerkopf sehen wollen.

Aber es gibt noch eine weitere Zielgruppe: „Wir waren davon ziemlich überrascht, aber auch viele ältere Golfer mögen unsere gestrickten Schoner. Das erinnert sie an früher, als sie mit dem Sport angefangen haben“, freut sich Volkmuth. Noch gibt es nur eine begrenzte Design-Auswahl aus Streifen und Farben. Irgendwann werden die Damen aber bestimmt auch Punkte und andere Muster stricken.

Annika Krempel

Annika Krempel - Freie Autorin für Golf Post

hat sich ganz frisch mit dem Golf-Fieber infiziert und als 14.093. Freundin "Gefällt mir" zu Golf Post gesagt. Um sich in der Redaktion den nötigen Respekt zu verschaffen, wird eifrig am Abschlag gefeilt. Sie finden mich auch unter Google+
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