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KLM Open: Maximilian Kieffer schielt nach oben

09. Sep 2016
Geht es für Max Kieffer in den Niederlanden noch weiter nach oben? (Foto: Getty)
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Im niederländischen Spijk sichert Maximilian Kieffer das Wochenende, während zwei deutsche Mitstreiter arg zu kämpfen haben.

Bei der KLM Open in den Niederlanden geht Bernd Wiesberger mit besten Voraussetzungen in die zweite Runde. Maximilian Kieffer sicherte sich bereits die Teilnahme an den Finaltagen und kann sich sogar nach oben orientieren. Bernd Wiesberger aus Österreich ließ nach zwei Tagen den Rest des Feldes hinter sich und distanzierte auch einen Lokalmatador.

Max Kieffer bestätigt Leistung bei KLM Open

Der Auftakt in Spijk sah für Maximilian Kieffer doch schon ganz ordentlich aus: Mit eins unter Par positionierte sich der Rheinländer aussichtsreich, um bei The Dutch auch an den folgenden Turniertagen noch eine Rolle zu spielen. Trotz auf und ab am zweiten Tag blieb das Bild von Kieffers Leistung bei der KLM Open auch nach 36 Löchern ein positives.

Mit einem Birdie ging es am Freitag auf die Runde. Auch wenn sich die Front Nine etwas wechselhaft darstellte, konnte der 26-Jährige seinen Score bis zum Turn bei -1 für den Tag halten. Allein mit dieser Leistung standen die Zeichen gut für eine Teilnahme am Wochenende. Doch Kieffer hatte sich für die zweiten Neun in den Niederlanden noch einiges aufgespart: Auf dem Rückweg ins Clubhaus zog der Düsseldorfer das Tempo noch einmal an und drückte seinen Score auf -3 für den Tag.

Die 69 auf der Scorekarte bedeutete nicht nur die Qualifikation für die kommenden Turniertage, es ging sogar noch ein paar Plätze nach oben. Maximilian Kieffer sortierte sich nach dem Ende seiner Runde mit einem Gesamtscore von -3 vorerst auf Platz T25 ein.

Florian Fritsch und Marcel Siem müssen die Segel streichen

Kein verlängerter Aufenthalt bei The Dutch: Marcel Siem hatte bereits vor Runde zwei eine Hypothek von drei Schlägen über Stammvorgabe abzuleisten. Am Freitag lief es für den Rheinländer jedoch nicht besser. Nur ein Birdie gelang dem 36-Jährigen, was allein schon zu wenig für die Qualifikation zum Wochenende gewesen wäre. Sechs Bogeys ließen den Mettmanner jedoch noch weiter im Tableau abrutschen. Acht über Par nach 36 Löchern konnte nur das Ausscheiden bedeuten.

Denkbar knapp fiel Lukas Nemecz aus dem Feld der KLM Open. Der Österreicher verpasste den Cut um einen Schlag, obwohl er seine zweite Neun komplett bogeyfrei halten konnte. Zwei Even-Par-Runden reichten in Spijk nicht für das Wochenende und so musste der 27-Jährige die Zelte nach zwei Tagen bereits abreißen.

Auch Nemecz‘ „Spezi“ Florian Fritsch reichte eine 72er-Runde nicht, um weitere Runden in den Niederlanden zu drehen. Zwar startete der 30-Jährige Münchener mit einem Birdie auf der ersten Bahn, konnten seinen Score in der Folge allerdings nicht weiter drücken. Auf den Bahnen 12 und 18 verlor Fritsch sogar noch zwei Schläge und musste ebenfalls die Koffer packen.

Bernd Wiesberger zündet den Turbo

Der Burgenländer scheint sich im eher flachen Gelände der Niederlande, richtig wohl zu fühlen. Wie bereits am ersten Turniertag brannte Bernd Wiesberger ein wahres Birdie-Feuerwerk ab und drückte seinen Score auf fünf unter für den Tag und -10 insgesamt. Damit hielt der 30-Jährige bei der Rückkehr ins Clubhaus die Führung.

Platzhirsch Joost Luiten blieb nach einer bogeyfreien 64er-Runde nur die Position des Verfolgers. Der niederländischen Lokalmatador teilte sich den zweiten Rang mit Mark Foster aus England und dem Italiener Nino Bertasio, der die geteilte Führung mit einem Bogey am letzten Loch verspielte.

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Bernhard Küchler

Bernhard Küchler - Freier Autor für Golf Post

Zum Studium ins Rheinland gekommen, fühlt sich der gebürtige Münsterländer inzwischen als echter Kölner. Die bisherige journalistische Vita bewegte sich überwiegend im Fußball-Metier. Zuletzt veröffentlichte er einen Dokumentarfilm über den Drittligisten Fortuna Köln. Vielseitig sportbegeistert widmete sich der studierte Germanist den unterschiedlichsten Disziplinen. Klar, dass auch das Spiel um die kleine weiße Kugel dabei nicht fehlen darf!

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