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Max Kieffer mit starker Leistung auf T7 bei KLM Open

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12. Sep 2014
Während die anderen Deutschen scheiterten, spielte sich Maximilian Kieffer bei der KLM Open an Tag zwei auf T7. (Foto: Getty)
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Mit einer starken zweiten Rundenhälfte spielt sich Maximilian Kieffer in die Top Ten, während die anderen Deutschen am Cut scheitern.

Kaum zu glauben, aber die KLM Open wurden schon 1912 zum ersten Mal gespielt. Zum Kalender der European Tour gehört das Turnier in den Niederlanden seit 1972, und mit Seve Ballesteros, Bernhard Langer und Martin Kaymer konnten sich bereits große Namen in die Siegerliste eintragen. 2014 wird aber leider durch eine andere Situation in Erinnerung bleiben. Am ersten Tag des Turniers wurde der Paraguayer Fabrizio Zanotti von einem Golfball am Kopf getroffen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert, und Zanotti bedankte sich bereits via Twitter für die vielen Genesungswünsche, die den amtierenden Champion der BMW International Open erreichten.


Aus deutscher Sicht waren mit Sven Strüver, Maximilian Kieffer, Moritz Lampert und, in seinem zweiten Profi-Turnier, Dominic Foos vier Profis am Start, um die deutsche Fahne hoch zu halten. Für Max Kieffer lief es super, der 24-Jährige liegt derzeit auf dem siebten Platz. Die anderen sind leider am Cut gescheitert. An der Spitze führt Pablo Larazabal bei -10 vor Romain Wattel und Edoardo Molinari bei -8.

Kein Glück für Lampert und Strüver

Als erster ging am zweiten Tag des Turniers Moritz Lampert auf die Runde, der nach seiner 71 (+1) vom ersten Tag mit einer guten Runde Chancen auf den Cut gehabt hätte. Doch leider, wie schon in den vergangenen Wochen, schaffte es der Pro aus St. Leon-Roth nicht, eine solide Runde hinterher zu schieben. Lampert spielte erneut eine 71, für den Cut hätten es aber zwei Schläge weniger sein müssen. Dabei begann die Runde mit zwei Birdies erfolgsversprechend. Insgesamt waren es am Ende sogar derer fünf, doch vier Bogeys und ein Doppelbogey verhinderten den Sprung ins Wochenende.

Noch schlimmer erging es Sven Strüver. Für den 47-Jährigen ging es nach der 76 vom Auftakt wohl nur noch theoretisch um den Cut, und die 77 am zweiten Tag hat ihn ans Ende des Feldes gespült. Er beendet die KLM Open vorzeitig bei +13 auf Platz T146.

Foos zahlt Lehrgeld, Kieffer kämpft sich zurück

Nach der ersten Runde klang der Tour-Neuling noch zuversichtlich. „Insgesamt fühle ich mich sehr wohl und auch der Platz liegt mir. Ich war heute mit meinem Spiel und meinem Ergebnis zufrieden. Ein paar Schläge hätte ich mir aber sparen können, daher bin ich für morgen optimistisch, dass es ähnlich gut läuft.“ Leider kam es anders. Nach seinen ersten neun Löchern, der Back Nine, lag der 17-Jährige noch im Plan, doch auf den vorderen Spielbahnen schlichen sich Fehler ein. Nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey lag Foos schnell zwei Schläge unter dem Cut, konnte sich auf den Löchern sechs und sieben mit zwei Birdies nochmal genau auf die Linie setzten, bevor zwei abschließende Bogeys das Ausscheiden besiegelten. Das verbuchen wir mal unter „Lehrgeld bezahlt“, und hoffen das es beim nächsten Versuch was wird, mit dem ersten Cut als Profi.

Maximilian Kieffer bleibt dran

Der einzig verbliebene Deutsche im Turnier ist Maximilian Kieffer, der allerdings noch alle Chancen hat. Mit fünf Schlägen Rückstand auf den Führenden liegt Kieffer aktuell bei -5 auf T7 und hat es am Wochenende selber in der Hand. Dabei lief es am Anfang des zweiten Durchgangs nicht besonders. Kiwi lag nach zwei Löchern zwei über für den Tag, konnte sein Spiel dann aber stabilisieren und ließ auf der Front Nine, seinen zweiten Neun, vier Birdies folgen. Sollte er weiter so beständig bleiben, ist alles möglich.

Hier geht’s zum Leaderboard der KLM Open

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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