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Kieffer mit starker Runde bei Qatar Masters

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22. Jan 2015
Maximilian Kieffer geht nach seinem Zwischenspurt hoffnungsvoll ins Wochenende des Quatar Masters. (Foto: Gett)
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Maximilian Kieffer kann sich beim Qatar Masters eine gute Ausgangsposition erspielen, den anderen Deutschen gelingt wenig.

Gleich vier Deutsche kämpfen in dieser Woche beim Qatar Masters in Doha um Plätze, Punkte und Prestige – ein Bild, das wir auf den großen Bühnen des Golfsports gerne häufiger sehen würden. Während die Youngsters Moritz Lampert, der nach Runde eins in der Spitzengruppe lag, und Dominic Foos, der gute Aussichten für das Erreichen des Cuts hatte, in der Nachmittagssession keine guten Leistungen zeigen konnten, waren Maximilian Kieffer und Marcel Siem bereits am Vormittag durch – mit höchst unterschiedlichen Resultaten.

Kieffer mit Zwischenspurt ins Wochenende

Maximilian Kieffer hat mit 2014 ein durchwachsenes Jahr im Rücken, doch 2015 läuft besser an. Der 24-jährige Profi aus Bergisch Gladbach, der seit dem Winter auf einen neuen Trainer vertraut, konnte seiner soliden -1 aus Runde eins vier Schlaggewinne nachlegen und hat sich damit zwischenzeitlich auf den geteilten 14 Rang gespielt.


Da die Ergebnisse der Nachmittagssession noch ausstehen wird sich das Ergebnis zwar relativieren, doch mit einem Gesamtscore von -5 geht „Kiwi“ aus einer vielversprechenden Position in die beiden Finaltage des Qatar Masters. Die Fehler, die ihm noch in der Auftaktrunde unterliefen, stellte Kieffer im zweiten Durchgang ab und lieferte bei nur einem Bogey eine starke Leistung ab. Er liegt auf dem geteilten 21. Platz.

Kein Glück beim Qatar Masters für Marcel Siem

Für Marcel Siem ist der Ausflug zum Quatar Masters schon vorzeitig beendet. Der Ratinger erwischte wahrlich alles andere als einen Sahne-Tag, und zwar in beiden absolvierten Durchgängen. Im Wesentlichen verspielte Marcel Siem ein besseres Ergebnis auf zwei Löchern. Eine gewisse Analogie zur Finalrunde Martin Kaymers in der vergangenen Woche in Abu Dhabi, als dieser ebenfalls auf zwei Löchern fünf Schläge, und letztlich den Turniersieg, verschenkte, ist nicht zu leugnen.

Siem verteilte sein Doppel- und Triplebogey zwar auf zwei Runden, doch die Tragik der Zeitpunkte war kaum zu übertreffen. In Runde eins spielte er an der 18 ein Triplebogey, das ihn von -2 auf eins über zurück warf. In Runde zwei dann an der Neun, da auf Bahn zehn gestartet erneut seinem letzten Loch, ein Double. Insgesamt liegt Siem bei +4 weit abgeschlagen im dreistelligen Leaderboard-Bereich. Auch sein Handball-Fan-Kollege Thorbjörn Olesen, mit dem Siem unter der Woche die WM-Partie Deutschland gegen Dänemark in Quatar besuchte, landete nach einer katastrophalen 77 in Durchgang zwei, ohne ein einziges Birdie, weit hinter der Cut-Linie. Die Mundwinkel der beiden zeigen nach dem Ausscheiden wohl vorerst in die andere Richtung.

Lampert mit Problemen, Foos raus

Moritz Lampert war stark ins Turnier gestartet, konnte seine 67-Auftaktrunde im zweiten Durchgang aber nicht bestätigen. Dem 22-Jährigen sollte einfach nichts gelingen, und zwar wirklich nichts. Ohne ein einziges Birdie, wie Olesen, unterschrieb er am Ende der Runde eine 74 und büßte 41 Plätze auf dem Leaderboard ein, er liegt damit auf T44. Immerhin: Es ist der erste Cut für Lampert in 2015.

Dominic Foos verspielte seine Chancen auf die Finaltage gleich zu Beginn seiner zweiten Runde per Back-to-Back-Bogey-Start. Direkt die ersten beiden Löcher hießen jeweils ein Schlag drauf, und von diesem Fehlstart erhohlte sich der 17-Jährige nicht mehr. Zwar konnte er im Verlauf der Runde wieder einen Schlag gut machen, doch gleichzeit war es ein Schlag zu wenig, um den Cut (-1) zu schaffen. Bei Even Par reichte es für Foos leider erneut nicht für die Finaltage.

Bernd Wiesberger gibt die Pace vor

Der Österreicher Bernd Wiesberger unterstreicht derweil, dass er sich in der frühen Phase dieses Jahres in einer herausragenden Form befindet. Schon 2014 konnte er sich einige Male in Szene setzen, spielte sich auf der European Tour insgesamt elf Mal in die Top-20. Vergangene Woche in Abu Dhabi gelang ihm ein geteilter sechster Rang.

Beim Qatar Masters liegt er aktuell in geteilter Führung mit den beiden Südafrikaner Branden Grace und George Coetzee. Nach einer sensationellen -5, bogeyfrei, auf seinen ersten neun Löchern – Wiesberger war auf der zehnten Bahn gestartet – konnte er auf der Front Nine noch einen weiteren Schlag gut machen und liegt aktuell bei -9 an der Spitze des Leaderboards. Seinen letzten Sieg konnte Wiesberger 2012 einfahren, es wäre also mal wieder Zeit.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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