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Die John Deere Classic mit Alex Cejka

08. Jul 2014
Bei der John Deere Classic bietet sich die Möglichkeit, einen letzten Startplatz für die Open Championship zu ergattern. (Foto: Getty)
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Bei der John Deere Classic 2014 geht als einziger deutscher Spieler Alex Cejka an den Start. Jordan Spieth versucht den Titel zu verteidigen.

Auf dem Par-71 Kurs des TPC Deere Run im US-Bundesstaat Illinois wird sich Jordan Spieth um die Verteidigung seines ersten PGA-Tour-Titels bemühen, den er sich im letzten Jahr mühsam im Playoff erkämpft hat. Auch in diesem Jahr hat er mit der möglichen Titelverteidigung kein leichtes Spiel, denn die Konkurrenz hat es in sich. Als einziger Deutscher teet Alex Cejka in Illinois auf und versucht, wie so viele andere auch, den letzten freien Platz im Teilnehmerfeld der Open Championship zu ergattern.


Spieths erste Titelverteidigung

Mit der John Deere Classic steht Jordan Spieths erste und bisher einzige Titelverteidigung ins Haus. Im letzten Jahr gewann der damals 19-Jährige am fünften Playoff-Loch gegen Zach Johnson und David Hearn. Beide sind auch in diesem Jahr wieder im Feld. Der Bunkerschlag am letzten Loch, der ihn damals überhaupt ins Stechen brachte, war ihm auf dem Medientag vor wenigen Wochen auf dem TPC Deere Run gleich im ersten Versuch nochmal gelungen. Für das kommende Turnier gerüstet ist der Youngster also in jedem Fall und hat vor, hier seinen ersten Titel erfolgreich zu verteidigen, bevor in der nächsten Woche das dritte Major ansteht. Immerhin verfehlte er bereits zweimal im Laufe dieser Saison den Sieg nur knapp.

Das letzte Open-Ticket in Übersee

Über die letzten Wochen wurden auf der PGA Tour an die besten bisher unqualifizierten Spieler jedes Turniers Plätze im Teilnehmerfeld für die kommende Open Championship vergeben. Während die Scottish Open auf der European Tour noch drei Plätze für das Major bereit hält, gibt es an diesem Wochenende in den Vereinigten Staaten ein letztes „goldenes Ticket“ zu vergeben, das die letzte Möglichkeit darstellt, sich eine Teilnahme am ältesten Turnier der Welt zu sichern. Voraussichtlich wird also ein erbitterter Wettstreit um die Qualifikation entbrennen und das Event zusätzlich befeuern.

Cejka hat mit großer Konkurrenz zu kämpfen

Auf der PGA Tour war in der laufenden Saison Alex Cejkas größter Erfolg bis dato, dass er bei keinem seiner vier gespielten Turniere den Cut verpasste. Wirklich gute Platzierungen erreichte er bis jetzt nur auf der Web.com-Tour (hier wurde er am Wochenende geteilter Siebter) und auf der anderen Seite des Atlantiks – so war er zum Beispiel vor zwei Wochen der beste deutsche Spieler bei der BMW International Open und erreichte dort den geteilten 12. Platz. Durch seine Leistungen auf den anderen Touren gestärkt könnte es für Cejka erstmals in diesem Jahr auch auf der PGA Tour für eine Topplatzierung reichen.

Die Konkurrenz allerdings ist groß: Neben dem Titelverteidiger und seinen beiden Playoff-Gegnern aus dem Vorjahr befindet sich auch Steve Stricker im Feld. Der dreimalige Sieger gewann das Turnier zum letzten Mal 2012. 2011 war er geteilter Dritter geworden, 2009 geteilter Zweiter und 2010 hatte er hier mit 60 Schlägen die beste Runde seiner Karriere gespielt.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Alex hat wohl zurückgezogen und ist nicht mehr im Feld bei den Tee Times vertreten…wisst ihr warum ?!

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